Grundprinzipien der Krankenversicherung
Das Solidaritätsprinzip der GKV bedeutet: "Einer für alle, alle für einen". Jung zahlt für Alt, Gesund für Krank, Reiche für Arme. Jeder zahlt den gleichen Prozentsatz, aber bei höherem Einkommen natürlich mehr Euro.
Das Subsidiaritätsprinzip greift, wenn ihr oder eure Familie nicht mehr selbst zahlen könnt. Erst müsst ihr selbst zahlen, dann die Kinder, dann springt der Staat ein - wie beim Altenheim.
Bei der GKV gilt das Sachleistungsprinzip: Ihr geht zum Arzt und zahlt nichts - die Krankenkasse rechnet direkt ab. Bei der PKV herrscht das Kostenerstattungsprinzip: Ihr zahlt erst selbst und reicht die Rechnung dann ein.
Das Äquivalenzprinzip der PKV kalkuliert euren Beitrag individuell nach Alter, Geschlecht und Gesundheitszustand - nicht nach eurem Einkommen.
💡 Eselsbrücke: GKV = Solidarität und Sachleistung, PKV = Äquivalenz und Kostenerstattung.