Fettstoffwechselstörungen - Wenn das Blut zu "fettig" wird
Eine Fettstoffwechselstörung liegt vor, wenn deine Blutfettwerte zu hoch sind. Das betrifft vor allem Cholesterin und Triglyceride. Cholesterin wird zu 90% von deiner Leber selbst produziert und ist eigentlich wichtig für Zellwände und Hormonbildung - nur zu viel davon wird gefährlich.
Man unterscheidet zwischen LDL (dem "schlechten" Cholesterin, das Arterien verkalken kann) und HDL (dem "guten", das Cholesterin zur Leber zurücktransportiert). Normale Werte: Triglyceride unter 150, Gesamtcholesterin unter 200, LDL unter 150 und HDL mindestens 40 (Männer) bzw. 45 (Frauen).
Die Ursachen sind oft genetische Veranlagung oder ungünstige Lebensweise - zu viel Alkohol, Diabetes, Schilddrüsenprobleme oder Adipositas. Symptome merkst du meist erst spät: Brustschmerzen, Durchblutungsstörungen oder im schlimmsten Fall Herzinfarkt und Schlaganfall.
Präventions-Tipp: Mit gesunder Ernährung, wenig Alkohol, ausreichend Bewegung und Stressvermeidung kannst du deine Blutfettwerte aktiv verbessern!