Therapie von Harnwegsinfektionen
Die Therapie von Harnwegsinfektionen ist meist gut machbar: Viel trinken besondersNieren−Blasen−Tee, Antibiotika und die Blasenregion warmhalten helfen schnell.
Unbehandelte Harnwegsinfektionen können gefährlich werden! Wenn Bakterien bis zur Niere aufsteigen, können sie eine Sepsis (Blutvergiftung) verursachen, da die Nieren sehr gut durchblutet sind.
Besondere Vorsicht gilt bei Blasenkathetern - hier können Bakterien leicht entlang des Kunststoffs in die Blase "wandern". Deshalb ist steriles Arbeiten und erhöhte Flüssigkeitszufuhr wichtig.
In der Schwangerschaft steigt das Risiko, weil der Urin langsamer abfliesst und Hormone die Harnleiter erweitern. Schwangere sollten besonders auf Symptome achten.
Die Symptome sind eindeutig: Rötlicher Urin durch Blutbeimengungen, brennende Schmerzen und ständiger Harndrang sind typische Warnzeichen.
Merke: Bei Fieber und starken Flankenschmerzen sofort zum Arzt - das deutet auf eine Nierenbeckenentzündung hin!