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 Hitlers Payche
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Hitlers Payche • sensibel • Schizophrenie (Wahn, Psychose,...) • reizbar Hass gegenüber ,,Minderwertigen Rassen" • Trennungsangst (Kontrollzwang) • Angstgesteuert • emathielos • extreme absolute Tendenzen • Kritikunfähig • kulturelle Affinität in Rahmen des Wahn • Sexualität: • Angst vor Kontrollverlust • Angst vor Krankheiten. • Suizid durch Kontrollverlust -> „Nerobefehl" Hitler- Machtergreifung/Machtübertragung Ergreifung: aktiver Prozess, eher illegal Übertragung: passiver Prozess, eher legal Nationalsozialismus -gmk- Die nationalsozialistosche Ideologie Bedingungsfaktoren Nationalismus Miltiarismus Imperialismus (Sozial-)Darwinismus Rassenlehre Obrigkeitsstaatliches Denken Monarchie als Staatsprinzip Machtergreifung oder Machtübertragung? Machtübertragung: • seit der Neugründung 1925, versuchte die NSDAP auf legalem Weg in die Regierung zu kommen. Ihr Eintritt in die Regierung am 30. Januar 1933 vollzog sich im Rahmen der Weimarer Verfassung. • seit 1930 entwickelte sie sich infolge der Reichstagswahlen zur stärksten Partei im Reichstag. • Hitlers Ernennung zum Reichskanzler basierte auf der Entscheidung des Reichspräsidenten Hindenburgs. • Dieser hatte bereits seit 1930 sein Notverordnungsrecht praktiziert, da regierungsunfähige Koalitionen der anderen Parteien unmöglich wurden. -> Unter diesem Gesichtspunkten handelte es sich beim 30. Januar 1933 um eine legale Machtübertragung. Machtergreifung: • Muss als längerer Prozess verstanden werden, der sich in den Monaten nach dem 30. Januar 1933 abspielte. • Im Februar 1933 wurden der Reichstag aufgelöst und Neuwahlen angekündigt. • Diese Zeit nutzte Hitler, um auf Grundlage von Notverordnungen die Grundrechte außer Kraft zu setzen • Dafür bot ihm vor allem der Reichstagsbrand einen günstigen Anlass • Infolge wurden politische Gegner verfolgt und ausgeschaltet • Unter dem Druck von Straßenterror stimmte daher eine zweitdrittelmehrheit des Reichstags dem Ermächtigungsgesetz...

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zu. • Mit dieser Entscheidung entmachtete sich das Parlament selbst und machte den Weg frei für den Ausbau des diktatorischen Führerstaates, der mit dem Tod Hindenburgs und de Übernahme Hitlers als Reichstagspräsidenf im August 1934 vollendet wurde. Verfolgung und Verhaftung von Kommunisten und Sozialdemokraten Reichsbrandverordnung Anlass: Reichstagsbrand Inhalt: Beseitigung wichtiger Grundrechte 27.-28.02.1933 Elemente der NS-Ideologie Rassismus Antisemitismus Sozialdarwinismus Anspruch auf Lebensraum Führerprinzip Verneinung als Primzip Ausschaltung des Reichstages Alternativen wurden. verboten und die die es noch gab wurden an Hitlers Ideologie angepasst Ermächtigungsgesetz • Neuwahlen: keine absolute Mehrheit Tag von Potsdam": feierliche Verbindungen zwischen Kaiserreich (Hindenburg) und Nationalsozialismus (Hitler) • Gesetzesvorlage im Reichstag: 1. Übertragung der Legislative auf die Regierung 2. Ergebnis der Abstimmung: 2/3-Mehrheit 3. Gegenstimmen: nur SPD (Otto Wels) März 1933 permanenter Kampf um Lebensraum als Grundlage für Größe & Macht ↓ Gleichschaltung Sieg oder Untergang als Naturgesetz Staat hat den erfolgreichen Lebenskrampf zu organisieren und durchzuziehen ↓ Staat hat keine Eigenschaften und ist lediglich Mittel zum Zweck ↓ Hitlers weg zur macht nach dem 30. Januar 1933 Auswirkungen Nationalsozialismus legt Allgemeingültigkeit, verbindliche Prinzipien und Verhaltensweisen fest 1933/34 Krieg als Naturzustand Verschmelzung der Politikbereiche Außen Innen Gleichschaltung auf der Grundlage des Ermächtigungsgesetzes Gesetz zur Gleichschaltung der Länder ↓ Überwachung Weltmacht oder und Unterdrückung Untergang Wehrhaftmachung ↓ Ziel: Gewinnung von Lebensraum Inhalt: Verlust der Unabhängigkeit der Länder Verbot der Parteien Inhalt: alleinige Staatspartei ist die NSDAP Verbot der Gewerkschaften Inhalt: einzig zugelassene Gewerkschaft ist die Deutsche Arbeitsfront (DAF) Wirtschaft Autarkiestreben und Ausschaltung jeglicher Opposition "Röhm-Putsch" • Beseitigung der SA als innerparteiliche Konkurrenz • Verhaftung und Hinrichtung führender SA-Mitglieder und anderer politischer Gefangener • Nachher: Gesetz rechtfertigt Maßnahmen Juni 1934 Machtfülle Hitlers Hitler als Nachfolger Hindenburgs Tod Hindenburgs: • Hitler wird Reichspräsident • Verteidigung der Reichswehr auf die Person Hitlers 02.08.1934 1. Phase 1933-35 einzelne scheinlegale Maßnahmen 1. April 1933 Boykott jüdischer Geschäfte 7. April 1933 Gesetz zu „Wiederherstellung des Berufsbeamtentums". „Nichtarische" Beamte werden entlassen. In der für Folge weite Berufsgruppen. ab Frühjahr 1933 Errichtung erster Konzentrationslager und zunehmender Druck zur Auswanderung nach Palästina. 22.September 1933 Reichskulturkammer-Gesetz verbietet jüdisches Kulturschaffen. Sommer 1935 verstärkte Aktion „Juden unerwünscht" Judenverfolgung im NS-Staat 2. Phase 1935-38 3. Phase 1938-41 die Nürnberger Gesetze und ihre Folgen 15. September 1935 Während des Reichsparteitages in Nürnberg Verabschiedung der Rassengesetze durch den Reichstag: „Reichsbürgergesetz", „Gesetz zum Schutze des deutschen Blutes und der deutschen Ehre" 26. April 1938 Verordnung über die Anmeldung des Vermögens der Juden 17. August 1938 Einführung der zwangsweisen Zusatz-Vornamen „Israel" bzw. „Sarah" für alle Juden 5. Oktober 1938 Kennzeichnung aller Reisepässe von Juden mit J ,,Reichskristallnacht" und ihre Folgen anderen. 9.-11. November 1938: gelenkte Progrome („Reichskristallnacht") 12. November 1938: Verordnung über die Sühneleistung der Juden (1 Mrd. RM) 15. November 1938: Ausschluss der Juden aus deutschen Schulen d) Führerprinzip • Führerautorität mit höchster Verantwortung" 3. Dezember 1938: Verordnung über den Einsatz jüdischen Vermögens („Arisierung" jüdischer Gewerbebetriebe und anderen Vermögens) 1. September 1939: Juden müssen ab 20Uhr zu Hause sein (Sommer: 21 Uhr). 6. Februar 1940: Juden erhalten keine Kleiderkarte. ab Februar 1940: Deportationen nach Südfrankreich zur Zwangsarbeit. 7. März 1941: Einsatz von Juden zur Zwangsarbeit 1. September 1941: Anordnung zum Tragen des Judensterns Elemente der NS-Ideologie c) Anspruch auf Lebensraum • Große Völker sind verpflichtet Lebensraum zu erobern, um ihr Überleben sicherzustellen • Deutschland muss Lebensraum im Osten beanspruchen 4. Phase 1941-43 ,,Endlösung der Judenfrage" ab Oktober 1941 allgemeine Deportationen nach Polen in Arbeits- bzw. Vernichtungslager • antimodern: „Blut und Boden - Mythos" • antiiinternational: -> Autarkiestreben • antifreiheitlich: Einschränkung individueller Freiheit zugunsten der Volksgemeinschaft -> Überwachung-Apparat 20. Januar 1942 „Wannseekonferenz" über die „Endlösung der Judenfrage" 15. April 1942: Judenstern muss auch Wohnungsschild kennzeichnen. a) Rassismus/Rassenmythos • Überlegenheit der „arischen" Rasse • Unterscheidung der arischen Rasse in nordische", „westliche", „dinarische" und „fälische" um alle Deutsche ändern der arischen Rasse zuordnen zu können • Nürnberger Gesetze: Bestimmung der Rasse durch Kofessionszugehörigkeit semitische" Rasse als minderwertigste Rasse => Antisemitismus 9. Juni 1942: Juden haben alle entbehrlichen Kleidungsstücke abzuliefern. b) Sozialdarwinismus • Kampf ums Dasein (i.S.v. sozialen Konflikten) ist unvermeidbar • Natürliche" Auslese anhand des Durchsetzungsvermögens • Hitler: arische Rasse hat das Recht (und die Pflicht) minderwertige Rassen untergehen zu lassen bzw. auszurotten • Vernichtung „unwerten" Lebens => Euthanasieprogramme • Auch minderwertige Völker müssen untergehen (Geschichtsdarwinismus) • Ableitung des Gebots kriegerischer Aggression 1. Juli 1942: Einstellung jeglichen Schulunterrichts für Juden 10. Juni 1943: Auflösung der Reichsvereinigung der Juden in Deutschland, der letzten offiziellen jüdischen Organi- sation: Das Reichsqebiet ist. angeblich ,judenrein". • autoritärer Staatsaufbau ohne Bindung des Einzelnen an generelle Werte (z.B. Menschenrechte, moralische Werte, Gewissen) • Führerkult: Hitler als Retter, Unfehlbarkeit des Führers e) Verneinung als Prinzip (-> „Anti-Haltungen) antichristlich/antikirchlich: Jesus war Jude, der christliche Gott ein jüdischer Gott • antiindividuell/antiliberal: der Wert des Einzelnen richtet sich nach seinem Wert für die Volksgemeinschaft • antidemokratisch: keine Gewaltenteilung, alle Macht/Gewalt geht vom Führer aus • antipluralistisch: Unterdrückung der Interessenvielfalt zugunsten des Volksinteresses Rassismus beinhaltet im Gegensatz zur reinen Rassenlehre, die lediglich das Vorhandensein einzelner Rassen und sowie deren Unterscheidungskriterien i.d.R. wertfrei zu erforschen sucht, eine Wertung im Sinne der Aufwertung der eigenen Rasse gegenüber

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G

So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

📍Psyche Hitlers 📍Machtergreifung & Machtübertragung 📍Gleichschaltung 📍die nationalsozialistische Ideologie 📍Judenvervolgung im NS-Staat 📍Elemente der NS-Ideologie

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Gegenstimmen: nur SPD (Otto Wels) März 1933 permanenter Kampf um Lebensraum als Grundlage für Größe & Macht ↓ Gleichschaltung Sieg oder Untergang als Naturgesetz Staat hat den erfolgreichen Lebenskrampf zu organisieren und durchzuziehen ↓ Staat hat keine Eigenschaften und ist lediglich Mittel zum Zweck ↓ Hitlers weg zur macht nach dem 30. Januar 1933 Auswirkungen Nationalsozialismus legt Allgemeingültigkeit, verbindliche Prinzipien und Verhaltensweisen fest 1933/34 Krieg als Naturzustand Verschmelzung der Politikbereiche Außen Innen Gleichschaltung auf der Grundlage des Ermächtigungsgesetzes Gesetz zur Gleichschaltung der Länder ↓ Überwachung Weltmacht oder und Unterdrückung Untergang Wehrhaftmachung ↓ Ziel: Gewinnung von Lebensraum Inhalt: Verlust der Unabhängigkeit der Länder Verbot der Parteien Inhalt: alleinige Staatspartei ist die NSDAP Verbot der Gewerkschaften Inhalt: einzig zugelassene Gewerkschaft ist die Deutsche Arbeitsfront (DAF) Wirtschaft Autarkiestreben und Ausschaltung jeglicher Opposition "Röhm-Putsch" • Beseitigung der SA als innerparteiliche Konkurrenz • Verhaftung und Hinrichtung führender SA-Mitglieder und anderer politischer Gefangener • Nachher: Gesetz rechtfertigt Maßnahmen Juni 1934 Machtfülle Hitlers Hitler als Nachfolger Hindenburgs Tod Hindenburgs: • Hitler wird Reichspräsident • Verteidigung der Reichswehr auf die Person Hitlers 02.08.1934 1. Phase 1933-35 einzelne scheinlegale Maßnahmen 1. April 1933 Boykott jüdischer Geschäfte 7. April 1933 Gesetz zu „Wiederherstellung des Berufsbeamtentums". „Nichtarische" Beamte werden entlassen. In der für Folge weite Berufsgruppen. ab Frühjahr 1933 Errichtung erster Konzentrationslager und zunehmender Druck zur Auswanderung nach Palästina. 22.September 1933 Reichskulturkammer-Gesetz verbietet jüdisches Kulturschaffen. Sommer 1935 verstärkte Aktion „Juden unerwünscht" Judenverfolgung im NS-Staat 2. Phase 1935-38 3. Phase 1938-41 die Nürnberger Gesetze und ihre Folgen 15. September 1935 Während des Reichsparteitages in Nürnberg Verabschiedung der Rassengesetze durch den Reichstag: „Reichsbürgergesetz", „Gesetz zum Schutze des deutschen Blutes und der deutschen Ehre" 26. April 1938 Verordnung über die Anmeldung des Vermögens der Juden 17. August 1938 Einführung der zwangsweisen Zusatz-Vornamen „Israel" bzw. „Sarah" für alle Juden 5. Oktober 1938 Kennzeichnung aller Reisepässe von Juden mit J ,,Reichskristallnacht" und ihre Folgen anderen. 9.-11. November 1938: gelenkte Progrome („Reichskristallnacht") 12. November 1938: Verordnung über die Sühneleistung der Juden (1 Mrd. RM) 15. November 1938: Ausschluss der Juden aus deutschen Schulen d) Führerprinzip • Führerautorität mit höchster Verantwortung" 3. Dezember 1938: Verordnung über den Einsatz jüdischen Vermögens („Arisierung" jüdischer Gewerbebetriebe und anderen Vermögens) 1. September 1939: Juden müssen ab 20Uhr zu Hause sein (Sommer: 21 Uhr). 6. Februar 1940: Juden erhalten keine Kleiderkarte. ab Februar 1940: Deportationen nach Südfrankreich zur Zwangsarbeit. 7. März 1941: Einsatz von Juden zur Zwangsarbeit 1. September 1941: Anordnung zum Tragen des Judensterns Elemente der NS-Ideologie c) Anspruch auf Lebensraum • Große Völker sind verpflichtet Lebensraum zu erobern, um ihr Überleben sicherzustellen • Deutschland muss Lebensraum im Osten beanspruchen 4. Phase 1941-43 ,,Endlösung der Judenfrage" ab Oktober 1941 allgemeine Deportationen nach Polen in Arbeits- bzw. Vernichtungslager • antimodern: „Blut und Boden - Mythos" • antiiinternational: -> Autarkiestreben • antifreiheitlich: Einschränkung individueller Freiheit zugunsten der Volksgemeinschaft -> Überwachung-Apparat 20. Januar 1942 „Wannseekonferenz" über die „Endlösung der Judenfrage" 15. April 1942: Judenstern muss auch Wohnungsschild kennzeichnen. a) Rassismus/Rassenmythos • Überlegenheit der „arischen" Rasse • Unterscheidung der arischen Rasse in nordische", „westliche", „dinarische" und „fälische" um alle Deutsche ändern der arischen Rasse zuordnen zu können • Nürnberger Gesetze: Bestimmung der Rasse durch Kofessionszugehörigkeit semitische" Rasse als minderwertigste Rasse => Antisemitismus 9. Juni 1942: Juden haben alle entbehrlichen Kleidungsstücke abzuliefern. b) Sozialdarwinismus • Kampf ums Dasein (i.S.v. sozialen Konflikten) ist unvermeidbar • Natürliche" Auslese anhand des Durchsetzungsvermögens • Hitler: arische Rasse hat das Recht (und die Pflicht) minderwertige Rassen untergehen zu lassen bzw. auszurotten • Vernichtung „unwerten" Lebens => Euthanasieprogramme • Auch minderwertige Völker müssen untergehen (Geschichtsdarwinismus) • Ableitung des Gebots kriegerischer Aggression 1. Juli 1942: Einstellung jeglichen Schulunterrichts für Juden 10. Juni 1943: Auflösung der Reichsvereinigung der Juden in Deutschland, der letzten offiziellen jüdischen Organi- sation: Das Reichsqebiet ist. angeblich ,judenrein". • autoritärer Staatsaufbau ohne Bindung des Einzelnen an generelle Werte (z.B. Menschenrechte, moralische Werte, Gewissen) • Führerkult: Hitler als Retter, Unfehlbarkeit des Führers e) Verneinung als Prinzip (-> „Anti-Haltungen) antichristlich/antikirchlich: Jesus war Jude, der christliche Gott ein jüdischer Gott • antiindividuell/antiliberal: der Wert des Einzelnen richtet sich nach seinem Wert für die Volksgemeinschaft • antidemokratisch: keine Gewaltenteilung, alle Macht/Gewalt geht vom Führer aus • antipluralistisch: Unterdrückung der Interessenvielfalt zugunsten des Volksinteresses Rassismus beinhaltet im Gegensatz zur reinen Rassenlehre, die lediglich das Vorhandensein einzelner Rassen und sowie deren Unterscheidungskriterien i.d.R. wertfrei zu erforschen sucht, eine Wertung im Sinne der Aufwertung der eigenen Rasse gegenüber