Glaube, Zweifel und Verlassenwerden S.32−45
Momo beschäftigt sich intensiv mit dem Sufismus - der mystischen, weniger regelfixierten Seite des Islam. Er fragt sich sogar, ob Ibrahim dadurch ein Krimineller ist! Ibrahim klärt ihn auf: Der Koran ist für ihn ein Lebenskompass, der bei Problemen hilft.
Als Momo seinen Vater nach dem Glauben an Gott fragt, reagiert dieser abweisend. Anscheinend hat der Vater schlechte Erfahrungen mit der jüdischen Religion in seiner Kindheit gemacht.
Der Schock kommt plötzlich: Der Vater verliert seinen Job, verschwindet spurlos und hinterlässt nur einen Abschiedsbrief mit vier Adressen von Leuten, die sich um Momo kümmern sollen. Momo versucht tapfer, vor den Nachbarn so zu tun, als wäre alles normal.
Beachte: Momos Stärke zeigt sich darin, wie er mit dieser extremen Situation umgeht.