Moderne Standorttheorien und Produktionskonzepte
David M. Smiths Marginalprinzip betrachtet nicht nur den optimalen Punkt, sondern ganze profitable Gebiete. Richard Floridas 3-T-Theorie ist hochaktuell: Standorte brauchen Technologie, Talent und Toleranz, um die "kreative Klasse" anzuziehen.
In der Praxis spielen oft persönliche Präferenzen und "Bauchentscheidungen" eine Rolle. Persistenz bedeutet, dass Unternehmen aus Tradition am alten Standort bleiben, obwohl andere besser wären.
Der Bedeutungswandel ist dramatisch: Transportkosten sind unwichtiger geworden, Just-in-time-Zuverlässigkeit und weiche Faktoren wichtiger. Viele Unternehmen sind heute footloose und können leicht umziehen.
Der Produktlebenszyklus beeinflusst Standortentscheidungen: In der Einführungsphase braucht man qualifizierte Arbeitskräfte, in der Reifephase reicht Massenproduktion in Niedriglohnländern.
Lean Production revolutioniert die Fertigung: weniger Lager, flache Hierarchien, Teamarbeit und fehlerfreie Produktion.
💡 Zukunftstrend: Toleranz wird immer wichtiger - diverse, offene Städte ziehen die besten Talente an!