Strukturmodell der Landschaft
Stell dir vor, die Erde ist wie ein riesiges Puzzle - und jedes Teil beeinflusst alle anderen! Das Strukturmodell der Landschaft erklärt genau diese Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Geofaktoren.
Die wichtigsten Geofaktoren sind Klima, Relief, Gestein, Boden, Wasser und Bios (Lebewesen). Diese stehen alle in Wechselbeziehungen zueinander. Ein klassisches Beispiel: Mit zunehmender Höhe ändert sich die Vegetation von Laubwald zu Nadelwald, weil sich das Klima verändert.
Die Geosphäre ist der dreidimensionale Bereich der Erdoberfläche, wo sich alle Sphären durchdringen - Atmosphäre, Lithosphäre, Hydrosphäre, Biosphäre und Pedosphäre. An Land nennen wir das auch Landschaft.
Merktipp: Die Geofaktoren lassen sich in stabile (Gestein), variable (Klima, Wasser) und labile (Vegetation, Boden) unterteilen - das hilft dir beim Verstehen von Veränderungen!
Landschaften entwickeln sich in drei Stufen: Urlandschaft (natürlich), Biolandschaft (mit Leben) und Kulturlandschaft (vom Menschen geprägt). Heute findest du reine Naturlandschaften nur noch in Nationalparks oder alpinen Gebieten.




