Der Passatkreislauf ist ein wichtiges Windsystem unserer Erde, das für... Mehr anzeigen
Der Passatkreislauf verständlich erklärt – Infos und Skizzen für Schüler









Der Passatkreislauf im Überblick
Der Passatkreislauf ist ein globales Windsystem zwischen dem Äquator und etwa 30° nördlicher und südlicher Breite. Am Äquator befindet sich ein Tiefdruckgebiet, während auf 30° Nord und Süd Hochdruckgebiete liegen.
Zwischen diesen Druckgebieten entstehen konstante Luftströme, die als Passatwinde bekannt sind. Diese Winde wehen vom Hochdruckgebiet zum Tiefdruckgebiet am Äquator, wobei sie durch die sogenannte Corioliskraft abgelenkt werden.
Im Bereich, wo die Passatwinde aufeinandertreffen, bildet sich die Innertropische Konvergenzzone (ITC) am Äquator. In größerer Höhe gibt es zudem Gegenwinde, die Antipassate, die den Kreislauf schließen.
Gut zu wissen: Der Passatkreislauf ist kein isoliertes System, sondern Teil des weltweiten atmosphärischen Zirkulationssystems, das unser Klima maßgeblich beeinflusst!

Globale Windgürtel und Passate
Unsere Erde hat mehrere große Windzirkulationssysteme. Die Hadley-Zelle zwischen Äquator und 30° Nord/Süd umfasst den Passatkreislauf. Daran schließen sich die Ferrel-Zelle (30°-60°) und die Polare Zelle (60°-90°) an.
Im Bereich der Hadley-Zelle wehen die bekannten Passatwinde: Der Nordostpassat auf der Nordhalbkugel und der Südostpassat auf der Südhalbkugel. Diese Winde sind sehr beständig und bilden stabile "Windgürtel" rund um die Erde.
In den gemäßigten Breiten (30°-60°) herrschen dagegen die weniger beständigen Westwindzonen vor. Diese verschiedenen Windsysteme beeinflussen Klima, Niederschlag und Vegetation der jeweiligen Regionen deutlich.
Merke: Für das Verständnis der globalen Winde ist die Dreiteilung der Windsysteme wichtig: Passatwinde in den Tropen, Westwinde in den gemäßigten Breiten und Polarzirkulation!

Was sind Passatwinde?
Passatwinde sind beständige Luftströmungen, die zwischen dem 30. Breitengrad und dem Äquator wehen. Es gibt zwei Haupttypen: Der Nordostpassat weht von Nordosten Richtung Äquator, während der Südostpassat von Südosten zum Äquator strömt.
Diese Winde wehen grundsätzlich von Norden und Süden zum Äquator hin. Durch die Corioliskraft, die durch die Erdrotation entsteht, werden sie jedoch abgelenkt: Auf der Nordhalbkugel nach rechts und auf der Südhalbkugel nach links.
Am Äquator treffen die Passatwinde aufeinander und bilden die Innertropische Konvergenzzone (ITC). Diese Zone ist durch aufsteigende Luftmassen und häufige Niederschläge gekennzeichnet.
Interessant: Die Corioliskraft ist am Äquator null und nimmt zu den Polen hin zu. Deshalb werden die Passatwinde mit zunehmender Entfernung vom Äquator stärker abgelenkt!

Ausbreitung der Passatwinde
Die Passatwinde erstrecken sich über große Gebiete der Erde. Der Nordostpassat weht etwa vom 30. Breitengrad Nord Richtung Äquator, während der Südostpassat vom 30. Breitengrad Süd zum Äquator strömt.
Diese Winde sind sehr beständig und zuverlässig. Sie wurden früher von Segelschifffahrern genutzt, um die Ozeane zu überqueren. Christoph Kolumbus nutzte zum Beispiel den Nordostpassat, um nach Amerika zu segeln.
Die genaue Lage der Passatwinde verschiebt sich mit den Jahreszeiten. Sie folgt dem thermischen Äquator, also dem Bereich mit der höchsten Sonneneinstrahlung, der im Jahresverlauf zwischen 23,5° Nord und 23,5° Süd wandert.
Praxistipp: Auf einer Passatwinde Karte kannst du gut erkennen, dass die Passatwindgürtel besonders über den Ozeanen sehr ausgeprägt sind, während sie über den Landmassen durch lokale Einflüsse modifiziert werden.

Wie entstehen Passatwinde?
Die Sonne strahlt am intensivsten auf den Äquator. Dort erwärmt sich die Luft stark und steigt nach oben, wodurch am Boden ein Tiefdruckgebiet entsteht. Diese aufsteigende Luft fehlt am Boden, was einen Sog erzeugt.
Dieser Sog sorgt dafür, dass Luft aus Norden und Süden zum Äquator nachströmt. Diese nachströmenden Luftmassen sind die Passatwinde. Sie werden durch die Corioliskraft abgelenkt und wehen daher nicht direkt nord-süd, sondern als Nordost- bzw. Südostpassate.
Die warme, aufsteigende Luft am Äquator kühlt in großer Höhe ab und fließt in Richtung der Subtropen zurück. So entsteht ein geschlossener Kreislauf, der für beständige Windverhältnisse sorgt.
Einfach erklärt: Der Passatkreislauf funktioniert wie ein riesiger Motor, der durch Temperaturunterschiede angetrieben wird. Die Sonne ist dabei der "Treibstoff" dieses Motors!

Der Passatkreislauf im Detail
Die Luft, die als Passatwinde zum Äquator strömt, kommt aus dem Bereich zwischen 23,5° und 30° Breitengrad. Dort befinden sich die Subtropenhochs (Hochdruckgebiete), wo Luft absinkt und sich ausbreitet.
Diese absinkende Luft ist dieselbe, die zuvor am Äquator aufgestiegen ist. In großer Höhe fließt sie als Antipassat Richtung Subtropen zurück, sinkt dort ab und schließt den Kreislauf, indem sie wieder als Passatwind zum Äquator strömt.
So entsteht ein kontinuierlicher Kreislauf: Die Luft steigt am Äquator auf, fließt in der Höhe zu den Subtropen, sinkt dort ab und strömt als Passatwind zurück zum Äquator. Diese Hadley-Zelle ist ein wichtiger Teil der globalen atmosphärischen Zirkulation.
Visualisierungshilfe: Stell dir eine Passatkreislauf Skizze mit einem großen Rad vor: Am Äquator steigt Luft auf, fließt oben nach Norden/Süden, sinkt bei 30° ab und fließt unten wieder zurück - ein ewiger Kreislauf!

Einfluss auf den Niederschlag
Der Passatkreislauf hat große Auswirkungen auf die Niederschlagsverteilung. Am Äquator in der Innertropischen Konvergenzzone steigt warme Luft schnell auf und nimmt dabei viel Wasser auf, was zur Wolkenbildung führt.
Diese Wolken verursachen im Bereich des Äquators sehr häufige und regelmäßige Regenfälle. Hier regnet es praktisch jeden Tag, was zur Entstehung der tropischen Regenwälder beigetragen hat.
In den Subtropen bei etwa 30° Nord und Süd, wo die Luft absinkt, entstehen dagegen sehr trockene Gebiete. Hier befinden sich die großen Wüsten wie die Sahara in Afrika. Die Passatwinde sorgen auf ihrem Weg zum Äquator für unterschiedliche Klimazonen.
Praxisbezug: Die Auswirkungen der Passatwinde kannst du gut auf einer Weltkarte erkennen: Entlang des Äquators liegen die regenreichen Regenwälder, während sich bei 30° Nord/Süd die großen Wüstengürtel der Erde befinden!

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Der Passatkreislauf verständlich erklärt – Infos und Skizzen für Schüler
Der Passatkreislauf ist ein wichtiges Windsystem unserer Erde, das für beständige Luftströmungen zwischen den Tropen und Subtropen sorgt. Diese Winde beeinflussen das Klima in vielen Regionen und sind besonders für Seefahrer seit Jahrhunderten bedeutsam.

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Der Passatkreislauf ist ein globales Windsystem zwischen dem Äquator und etwa 30° nördlicher und südlicher Breite. Am Äquator befindet sich ein Tiefdruckgebiet, während auf 30° Nord und Süd Hochdruckgebiete liegen.
Zwischen diesen Druckgebieten entstehen konstante Luftströme, die als Passatwinde bekannt sind. Diese Winde wehen vom Hochdruckgebiet zum Tiefdruckgebiet am Äquator, wobei sie durch die sogenannte Corioliskraft abgelenkt werden.
Im Bereich, wo die Passatwinde aufeinandertreffen, bildet sich die Innertropische Konvergenzzone (ITC) am Äquator. In größerer Höhe gibt es zudem Gegenwinde, die Antipassate, die den Kreislauf schließen.
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Im Bereich der Hadley-Zelle wehen die bekannten Passatwinde: Der Nordostpassat auf der Nordhalbkugel und der Südostpassat auf der Südhalbkugel. Diese Winde sind sehr beständig und bilden stabile "Windgürtel" rund um die Erde.
In den gemäßigten Breiten (30°-60°) herrschen dagegen die weniger beständigen Westwindzonen vor. Diese verschiedenen Windsysteme beeinflussen Klima, Niederschlag und Vegetation der jeweiligen Regionen deutlich.
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Passatwinde sind beständige Luftströmungen, die zwischen dem 30. Breitengrad und dem Äquator wehen. Es gibt zwei Haupttypen: Der Nordostpassat weht von Nordosten Richtung Äquator, während der Südostpassat von Südosten zum Äquator strömt.
Diese Winde wehen grundsätzlich von Norden und Süden zum Äquator hin. Durch die Corioliskraft, die durch die Erdrotation entsteht, werden sie jedoch abgelenkt: Auf der Nordhalbkugel nach rechts und auf der Südhalbkugel nach links.
Am Äquator treffen die Passatwinde aufeinander und bilden die Innertropische Konvergenzzone (ITC). Diese Zone ist durch aufsteigende Luftmassen und häufige Niederschläge gekennzeichnet.
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Ausbreitung der Passatwinde
Die Passatwinde erstrecken sich über große Gebiete der Erde. Der Nordostpassat weht etwa vom 30. Breitengrad Nord Richtung Äquator, während der Südostpassat vom 30. Breitengrad Süd zum Äquator strömt.
Diese Winde sind sehr beständig und zuverlässig. Sie wurden früher von Segelschifffahrern genutzt, um die Ozeane zu überqueren. Christoph Kolumbus nutzte zum Beispiel den Nordostpassat, um nach Amerika zu segeln.
Die genaue Lage der Passatwinde verschiebt sich mit den Jahreszeiten. Sie folgt dem thermischen Äquator, also dem Bereich mit der höchsten Sonneneinstrahlung, der im Jahresverlauf zwischen 23,5° Nord und 23,5° Süd wandert.
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Die Sonne strahlt am intensivsten auf den Äquator. Dort erwärmt sich die Luft stark und steigt nach oben, wodurch am Boden ein Tiefdruckgebiet entsteht. Diese aufsteigende Luft fehlt am Boden, was einen Sog erzeugt.
Dieser Sog sorgt dafür, dass Luft aus Norden und Süden zum Äquator nachströmt. Diese nachströmenden Luftmassen sind die Passatwinde. Sie werden durch die Corioliskraft abgelenkt und wehen daher nicht direkt nord-süd, sondern als Nordost- bzw. Südostpassate.
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Diese absinkende Luft ist dieselbe, die zuvor am Äquator aufgestiegen ist. In großer Höhe fließt sie als Antipassat Richtung Subtropen zurück, sinkt dort ab und schließt den Kreislauf, indem sie wieder als Passatwind zum Äquator strömt.
So entsteht ein kontinuierlicher Kreislauf: Die Luft steigt am Äquator auf, fließt in der Höhe zu den Subtropen, sinkt dort ab und strömt als Passatwind zurück zum Äquator. Diese Hadley-Zelle ist ein wichtiger Teil der globalen atmosphärischen Zirkulation.
Visualisierungshilfe: Stell dir eine Passatkreislauf Skizze mit einem großen Rad vor: Am Äquator steigt Luft auf, fließt oben nach Norden/Süden, sinkt bei 30° ab und fließt unten wieder zurück - ein ewiger Kreislauf!

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Der Passatkreislauf hat große Auswirkungen auf die Niederschlagsverteilung. Am Äquator in der Innertropischen Konvergenzzone steigt warme Luft schnell auf und nimmt dabei viel Wasser auf, was zur Wolkenbildung führt.
Diese Wolken verursachen im Bereich des Äquators sehr häufige und regelmäßige Regenfälle. Hier regnet es praktisch jeden Tag, was zur Entstehung der tropischen Regenwälder beigetragen hat.
In den Subtropen bei etwa 30° Nord und Süd, wo die Luft absinkt, entstehen dagegen sehr trockene Gebiete. Hier befinden sich die großen Wüsten wie die Sahara in Afrika. Die Passatwinde sorgen auf ihrem Weg zum Äquator für unterschiedliche Klimazonen.
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