Dimensionen des Nachhaltigkeitsdreiecks
Nachhaltigkeit ist eigentlich ganz einfach erklärt: Du sollst deine Bedürfnisse heute so erfüllen, dass deine Kinder und Enkel später die gleichen Chancen haben wie du. Politische Entscheidungen werden idealerweise nach diesem Prinzip getroffen.
Die ökologische Dimension kümmert sich um unsere Umwelt. Hier geht's darum, Umweltschäden zu minimieren, Naturlandschaften zu erhalten und die Artenvielfalt zu schützen. Außerdem müssen wir mit natürlichen Ressourcen sparsam umgehen.
Die soziale Dimension stellt den Menschen in den Mittelpunkt. Menschenrechte müssen eingehalten werden, Minderheiten geschützt und traditionelle Gesellschaftsstrukturen erhalten bleiben. Auch Arbeitsplätze und Wohnungen gehören dazu.
Bei der ökonomischen Dimension geht's ums Geld und die Wirtschaft. Unternehmen sollen langfristig erfolgreich wirtschaften und dabei aus den gleichen Ressourcen möglichst viel herausholen. Kurzfristige Gewinne sind nicht alles!
Tipp für Klausuren: Analysiere Projekte immer nach allen drei Dimensionen: Wie wirkt sich etwas auf Wirtschaft, Umwelt und Menschen aus? Vergiss dabei nicht die kurz- und langfristigen Folgen!