Blütezeit der Qing-Dynastie
China war bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts Europa in fast allen Bereichen überlegen - eine absolute Weltmacht mit einem sinozentrischen Weltbild. Die Qing-Dynastie erlebte ab 1644 ihre 150-jährige Blütezeit basierend auf wirtschaftlichem Wachstum und Bevölkerungszunahme.
Das "Reich der Mitte" war mehr als nur ein Name - es spiegelte Chinas Selbstverständnis als einzig zivilisiertes Reich wider, umgeben von "Barbaren" und tributpflichtigen Gebieten. Der Kaiser als "Sohn des Himmels" regierte mit dem "Mandat des Himmels" und sollte wie ein Familienvater seine Untertanen umsorgen.
Der Konfuzianismus bildete das Rückgrat der chinesischen Ordnung. Diese Moral- und Staatsphilosophie wies jedem Menschen einen festen Platz in der Gesellschaft zu und sollte dadurch Stabilität gewährleisten.
Wichtig zu wissen: Chinas Selbstverständnis der Autarkie (alles Wichtige ist in China vorhanden) wird später zum Verhängnis werden!






































