Grundlagen und Definition des Kalten Krieges
Nach dem Zweiten Weltkrieg standen sich zwei völlig verschiedene Gesellschaftssysteme gegenüber: der amerikanische Kapitalismus und der sowjetische Kommunismus. Die ehemaligen Verbündeten gegen Hitler konnten sich nicht auf eine gemeinsame politische Ordnung für Europa einigen.
Der Kalte Krieg bedeutete totale Auseinandersetzung ohne direkte militärische Konfrontation. Die Waffen blieben "kalt", aber die Supermächte konkurrierten in allen Bereichen: Wirtschaft, Raumfahrt, Geheimdienst und sogar Sport. Diese Rivalität prägte die Weltpolitik für Jahrzehnte.
Besonders gefährlich war das nukleare Wettrüsten. Beide Seiten bauten Atomwaffen zur Abschreckung - mit dem Risiko der gegenseitigen Vernichtung. In Stellvertreterkriegen unterstützten USA und Sowjetunion kleinere Staaten, die stellvertretend ihre Konflikte austrugen.
Merkhilfe: Der Kalte Krieg war wie ein Boxkampf, bei dem sich die Boxer nie direkt schlagen, aber ihre Freunde gegeneinander kämpfen lassen und dabei permanent drohen: "Pass auf, ich hab größere Muskeln!"











