Französische Revolution und Napoleon
Drei große Probleme brachten das Fass in Frankreich zum Überlaufen: Die krasse soziale Ungleichheit zwischen den drei Ständen, eine Wirtschaftskrise mit Hungersnöten und die neuen Ideen der Aufklärung über Freiheit und Gleichheit. Der dritte Stand hatte praktisch keine Rechte, während Klerus und Adel in Saus und Braus lebten.
Die Revolution nahm richtig Fahrt auf: 1789 schworen die Abgeordneten den Ballhausschwur und gründeten die Nationalversammlung, dann folgte der berühmte Sturm auf die Bastille am 14. Juli. 1792 wurde der König abgesetzt, ein Jahr später sogar hingerichtet – und unter Robespierre begann die blutige Schreckensherrschaft.
Als das Chaos in Frankreich überhand nahm – Menschen hungerten, Arbeitslosigkeit herrschte und Royalisten drohten an die Macht zurückzukehren –, griff Napoleon zu. Mit seinem Staatsstreich 1799 beendete er die Revolution und krönte sich 1804 sogar selbst zum Kaiser.
Merktipp: Die Revolution endete nicht mit Demokratie, sondern mit einem Kaiser – ein Paradox der Geschichte!





