Antikes Rom - Von der Gründung bis zur Krise
Roms Anfänge waren ziemlich bescheiden: Einzelne Dörfer auf Hügeln am Tiber wuchsen zusammen. Die strategisch günstige Lage an wichtigen Handelsrouten machte die Stadt schnell bedeutend.
Die römische Republik hatte eine ungeschriebene Verfassung mit cleveren Machtbalancen. Zwei Konsuln an der Spitze verhinderten, dass einer zu mächtig wurde - sie regierten nur ein Jahr lang.
Roms Erfolgsgeheimnis war die Mischverfassung, in der fast alle mitbestimmen konnten. So eroberten sie nach und nach ganz Italien und besiegten in den Punischen Kriegen sogar Karthago - Rom wurde zur Weltmacht.
Doch der Erfolg brachte Probleme: Während die Soldaten im Krieg kämpften, kauften Reiche ihre Felder auf. Arme Bürger gerieten in Schulden und wurden zu Proletariern. Die Kluft zwischen Arm und Reich wuchs gefährlich - bis schließlich Bürgerkriege ausbrachen.
Merke dir: Die römische Republik scheiterte paradoxerweise an ihrem eigenen militärischen Erfolg!








