Die Zaren und ihre Herrschaft
Alexander I. startete erst mit Reformplänen, machte dann aber einen Rückzieher, um den Adel nicht zu verärgern. Sein Nachfolger Nikolaus I. war das komplette Gegenteil - er wollte ein autoritäres Regime mit totaler Kontrolle.
Der Dekabristenaufstand 1825 war ein Weckruf: Adlige forderten Reformen, wurden aber brutal niedergeschlagen. Der Krimkrieg zeigte dann die komplette Schwäche des Systems - Russland verlor gegen das Osmanische Reich.
Alexander II. wurde als "Zar Befreier" bekannt, weil er 1861 die Leibeigenschaft abschaffte. Er modernisierte die Armee und führte Selbstverwaltungen ein. Trotzdem wurden die sozialen Probleme immer schlimmer und die Opposition immer radikaler.
Merke dir: Jeder Zar versuchte auf seine Art mit den Problemen umzugehen - mal mit Reformen, mal mit Unterdrückung. Keiner schaffte es wirklich.










