Die Weltwirtschaftskrise 1929: Ursachen, Verlauf und Folgen
Die Weltwirtschaftskrise 1929 hatte ihre Wurzeln bereits im Ersten Weltkrieg, als sich europäische Länder massiv bei den USA verschuldeten. In den "Goldenen Zwanzigern" entwickelten sich die USA zur führenden Wirtschaftsmacht. Der überhitzte Aktienmarkt und die spekulative Blasenbildung führten schließlich zum verheerenden Börsencrash 1929.
Definition: Der Schwarze Freitag 1929 markierte den Beginn der größten Wirtschaftskrise des 20. Jahrhunderts. An diesem Tag brach die New Yorker Börse zusammen, nachdem Massenpanik zu einem dramatischen Kursverfall führte.
Die amerikanischen Banken hatten in den Jahren zuvor großzügig Kredite an deutsche Banken und Unternehmen vergeben. Als die US-Wirtschaft einbrach, forderten sie diese Kredite zurück. Da das US-Kapital die Grundlage des deutschen Wirtschaftsaufschwungs bildete, führte der Kapitalabzug zu einer verheerenden Kettenreaktion.
Highlight: Die Folgen der Weltwirtschaftskrise 1929 waren für Deutschland besonders gravierend:
- Massenarbeitslosigkeit (6 Millionen Arbeitslose)
- Zusammenbruch der Banken
- Verarmung breiter Bevölkerungsschichten
- Politische Radikalisierung











