Identitätstheorie und Volkswille
Die Identitätstheorie basiert auf einem positiven Menschenbild und geht von einem einheitlichen Volkswillen (volonté général) aus. Der Zweck des Staates ist es, diesen Volkswillen umzusetzen.
In diesem Modell gibt es eine Identität von Regierenden und Regierten, ohne Repräsentanten und ohne Gewaltenteilung. Parteien werden abgelehnt, da sie als Gefahr für die Einheit des Volkswillens gesehen werden.
Vocabulary: "Volonté général" ist der französische Begriff für den allgemeinen Volkswillen, ein zentrales Konzept in der Identitätstheorie.
Highlight: Die Ablehnung von Parteien in der Identitätstheorie steht im starken Kontrast zur Pluralismustheorie, die Parteien als wichtige Akteure sieht.
Definition: Die Identitätstheorie geht davon aus, dass es einen einheitlichen Volkswillen gibt, der direkt umgesetzt werden sollte.





