Die RAF (Rote Armee Fraktion) war eine der bekanntesten Terrororganisationen... Mehr anzeigen
Die Geschichte der Roten Armee Fraktion (RAF): Eine Übersicht











Was war die RAF?
Stell dir vor, eine kleine Gruppe von Extremisten hält ein ganzes Land in Atem – genau das war die Rote Armee Fraktion. Diese linksextremistische Terrororganisation kämpfte fast 30 Jahre lang gegen das System der BRD.
Die RAF sah sich als anti-imperialistisch, anti-kapitalistisch und anti-faschistisch. In ihrer Weltsicht war die Bundesrepublik ein Feind, den sie mit Gewalt bekämpfen mussten. Ihre Methoden waren brutal: Bombenanschläge, Entführungen und Morde sollten Angst verbreiten und das System destabilisieren.
Merke dir: Die RAF war von 1970-1998 aktiv und durchlief drei verschiedene Generationen mit unterschiedlichen Mitgliedern.

Die Anfänge: Studentenproteste und erste Gewalt
Alles begann 1968 mit der Studentenbewegung – eine Zeit voller Proteste und politischer Unruhen. Der Tod eines Demonstranten und die Proteste gegen den Vietnamkrieg heizten die Stimmung an.
Gudrun Ensslin und Andreas Baader setzten zwei Frankfurter Kaufhäuser in Brand und wurden zu drei Jahren Haft verurteilt. Gleichzeitig verabschiedete die Regierung die umstrittenen Notstandsgesetze, die viele als Angriff auf die Demokratie sahen.
Diese explosive Mischung aus Protest, Gewalt und politischer Frustration schuf den perfekten Nährboden für das, was später zur RAF werden sollte.
Wichtig: Die RAF entstand nicht aus dem Nichts – sie war das Ergebnis gesellschaftlicher Spannungen der 68er-Zeit.

Die erste Generation: Baader, Meinhof und Co.
1970 wurde die RAF offiziell geboren, als Ulrike Meinhof bei der spektakulären Befreiung Andreas Baaders aus der Haft mithalf. Diese Aktion machte sie über Nacht zu Deutschlands meistgesuchten Terroristen.
Die erste Generation entwickelte das Konzept der "Stadtguerilla" und überfiel Banken, um sich zu finanzieren. 1972 folgte die berüchtigte "Mai-Offensive" mit Anschlägen auf US-Einrichtungen, das Springer-Hochhaus und Polizeireviere.
Das Ende kam schnell: Noch 1972 wurden Baader, Ensslin, Meinhof und andere gefasst. Ihre Hungerstreiks in der "Isolationshaft" machten sie zu Märtyrern für ihre Anhänger.
Wendepunkt: 1974 starb RAF-Mitglied Holger Meins bei einem Hungerstreik – das radikalisierte die nächste Generation noch mehr.

Die zweite Generation: Der "Deutsche Herbst"
Die zweite Generation hatte ein klares Ziel: ihre inhaftierten "Idole" befreien. 1975 entführten sie den Berliner CDU-Politiker Peter Lorenz und erpressten erfolgreich die Freilassung mehrerer Gesinnungsgenossen.
Das Jahr 1977 wurde als "Deutscher Herbst" zur dunkelsten Zeit der RAF-Geschichte. Nach der Ermordung von Generalbundesanwalt Buback und Banker Ponto entführten sie den Arbeitgeberpräsidenten Hanns Martin Schleyer. Parallel kaperte ein palästinensisches Kommando eine Lufthansa-Maschine.
Als die Geiselnahmen scheiterten, begingen Baader, Ensslin und Raspe Selbstmord in ihren Zellen. Schleyer wurde tot aufgefunden – Deutschland war traumatisiert.
Schockmoment: Der Deutsche Herbst 1977 zeigte, wie weit Terroristen gehen können und veränderte die deutsche Sicherheitspolitik für immer.

Die dritte Generation: Bis zum bitteren Ende
Auch nach 1977 gab die RAF nicht auf. Die dritte Generation organisierte sich neu und setzte die Gewalt fort. Sie ermordeten Ernst Zimmermann und US-Soldaten, um Zugang zu militärischen Einrichtungen zu bekommen.
1991 tötete die RAF ihr letztes Opfer: den Politiker Detlev Karsten Rohwedder. Nach dem Mauerfall 1990 tauchten viele RAF-Mitglieder in der DDR unter, wo sie von der Stasi versteckt wurden.
Erst 1998 löste sich die RAF offiziell auf und erklärte ihren "bewaffneten Kampf" für beendet. Nach 28 Jahren Terror war Deutschland endlich frei von dieser Bedrohung.
Das Ende: Die RAF scheiterte völlig – sie veränderte das System nicht, sondern machte es nur härter und misstrauischer.





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Die Geschichte der Roten Armee Fraktion (RAF): Eine Übersicht
Die RAF (Rote Armee Fraktion) war eine der bekanntesten Terrororganisationen der deutschen Geschichte. Von 1970 bis 1998 verbreitete sie mit Bombenanschlägen und Entführungen Angst in der Bundesrepublik und prägte eine ganze Generation.

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Was war die RAF?
Stell dir vor, eine kleine Gruppe von Extremisten hält ein ganzes Land in Atem – genau das war die Rote Armee Fraktion. Diese linksextremistische Terrororganisation kämpfte fast 30 Jahre lang gegen das System der BRD.
Die RAF sah sich als anti-imperialistisch, anti-kapitalistisch und anti-faschistisch. In ihrer Weltsicht war die Bundesrepublik ein Feind, den sie mit Gewalt bekämpfen mussten. Ihre Methoden waren brutal: Bombenanschläge, Entführungen und Morde sollten Angst verbreiten und das System destabilisieren.
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Auch nach 1977 gab die RAF nicht auf. Die dritte Generation organisierte sich neu und setzte die Gewalt fort. Sie ermordeten Ernst Zimmermann und US-Soldaten, um Zugang zu militärischen Einrichtungen zu bekommen.
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Erst 1998 löste sich die RAF offiziell auf und erklärte ihren "bewaffneten Kampf" für beendet. Nach 28 Jahren Terror war Deutschland endlich frei von dieser Bedrohung.
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