Die Entspannungspolitik der 1960er und 70er Jahre
Schon lange vor dem Mauerfall gab es erste vorsichtige Annäherungsversuche zwischen Ost und West. 1963 war ein wichtiges Jahr: Das Passierscheinabkommen ermöglichte es West-Berlinern erstmals seit dem Mauerbau, ihre Verwandten in Ost-Berlin zu besuchen – insgesamt 1,2 Millionen Besuche! Außerdem begannen die ersten Freikäufe politischer Gefangener.
1972 kamen weitere Lockerungen dazu. Die DDR erlaubte mehr Besuchsreisen und machte es möglich, Verwandte in Westberlin "in dringenden Fällen" zu besuchen.
Wusstest du schon? Diese kleinen Schritte waren riesige Erfolge für getrennte Familien – stell dir vor, deine Verwandten jahrelang nicht sehen zu können!











