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NATO & UNO - Geschichte, Aufbau, Ziele & Aufgaben, Kritik

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Allgemein Geschichte Militärisch-politische Organisation 30 europäischen und nordamerikanischen Mitgliedsstaaten Ziel: eigener Sicherheit und weltweiter Stabilität Wertegemeinschaft freier demokratischer Staaten Ziele NATO-,,North Atlantic Treaty Organization" Organisation des Nordatlantikvertrags Gründung nach dem 2. WK am 04. April 1949 in Washington von 12 Staaten mit dem Ziel der kollektiven Verteidigung Gründung durch 12 Staaten zur Eindämmung d. sowjetischen Ausdehnungsversuche Abschreckung d. Gegners (=Länder der Warschauer Pakt) durch militärische Stärke Nach Mauerfall sind viele frühere Ostblock-Länder der NATO beigetreten Mehrere Wellen der Ostblockerweiterung nach 1999 Entwicklung der Nato Zeit d. kalten Krieges: Militärbündnis, Warschauer Pakt Aufgaben und Funktionen Friedenssicherung durch pol. & mil. Zusammenarbeit Förderung v. demokr. Werten Auf asymmetrische Bedrohungslage reagieren Übernahme globaler Verantwortung im Kampf gegen Terrorismus Optimierung d. Kommandostruktur und Streitkräftestrukturen Sicherheitspol. Zusammenarbeit mit EU Artikel 5 Nato Wegfall Ost-West-Konfrontation → veränderte Sicherheitslage → Wandel d. Nato ab 1990 Verstärkt internat. Krisenbewältigung & Terrorismusbekämpfung, sicherheitspol. Kooperationen → Aufnahme neuer Mitglieder Die Geschichte der NATO-Osterweiterung Europäische Länder nach Jahr des Eintritts in die NATO Im Fall eines bewaffneten Angriffes auf eines de Bündnisstaaten verpflichten sich die Mitgliedsstaaten zur militärischen Unterstützung Während Ost-West-Konflikt → Teil zur Abschreckung d. Ostblocks 1949 1952-1982 Aktuelle Einsätze ● 1999 Kosovo →Multinat. Kräfte unter Führung der NATO zum Aufbau und Erhalt v. sicheren Umfeld 2004-2009 2017-2020 Aktuelle Beitritts- kandidaten Transatlantisches Verhältnis schwieriger (kein gemeinsames Feind) → Militärbündnis wird zur Organisation zur Bekämpfung internat. Bedrohungen und Wahrung v. Sicherheit und Frieden Quelle: NATO Wahrung v. Sicherheit und Freiheit (politische und militärische Mittel) Kollektive Verteidigung (nukleare und konventionelle Fähigkeiten) Krisenmanagement (Engagement zur Krisenverhüttung und Management auch außerhalb v. NATO-Gebiete) Kooperative Sicherheit...

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(Vernetzter Sicherheitsansatz, Bereitschaft zur Aufnahme neuer Mitglieder) Ukraine Stand: 01.11.2021 Russland statista Eigene Hervorhebungen (Sicherheitsrat-Sicherhebat der Version Nationen Artikel 5 Die Parteien vereinbaren, dass ein bewaffneter Angriff gegen eine oder mehrere von ihnen in Europa oder Nordamerika als ein Angriff gegen sie alle angesehen wird sie vereinbaren daher, dass im Falle eines solchen bewaffneten Angriffs jede von ihnen in Ausübung des in Artikel 51 der Satzung der Vereinten Nationen anerkannten Rechts der individuellen oder kollektiven Selbstverteidigung der Partei oder den Parteien, die angegriffen werden, Beistand leistet, indem jede von ihnen unverzüglich für sich und im Zusammenwirken mit den anderen Parteien dio Maßnahmon, einschließlich der Anwendung von Waffengewalt, trifft, dio sie für erforderlich erachtet, um die Sicherheit des nordatlantischen Gebiets wiederherzustellen und zu erhalten. Von jedem bewaffneten Angriff und allen daraufhin getroffenen Gegenmaßnahmen ist unverzüglich dem Sicherheitsrat Mitteilung zu machen. Die Maßnahmen sind einzustellen, sobald der Sicherheitsrat diejenigen Schritte unternommen hat, die notwendig sind, um den internationalen Frieden und die internationale Sicherheit wiederherzustellen und zu erhalten. Quelle Nordatarretag vom 4. April 1949 Die Kernaussage des NATO-Vertrags Afrika → Unterstützung d. Afrikanischen Union durch strategischen Luft- und Seetransport, Ausbildung und Beratung Irak →→ Training und Unterstützung d. Sicherheitskräfte, Kampf gegen sog. IS Ⓒrichter publisk Existenzrechtfertigung → Ständige Anpassung an neue sicherheitspol. Anforderungen und Veränderungen in den vergangenen Jahrzehnten Aufbau d. gesamteuropäischen Sicherheitsordnung nach Ende des Ost-West-Konfliktes Neue Bedrohung China und abnehmende Bedeutung Russlands Phasen der Nato Phase 1: 1949-1990 - - Verteidigungsbündnis während des Kalten Krieges BRD-Beitritt in 1955 Nato während des Kalten Krieges Gegenpol zum Warschauer Pakt Phase 2: 1990-1999 Wahrschauer Pakt zerfällt aufgrund des demokratischen Wandels & Verhandlungen über konventionelle Rüstungskontrolle 1991 wird das strategische Konzept verabschiedet 1999 treten ehemalige Ostblock Mitglieder bei Nato wird Stabilitätsakteur nach Mittel-, Ost- und Südeuropa Phase 3: 1999-2014 28 Mitglieder Entwicklung zur Weltpolizei Aktiv Sicherheit gewährleisten (Friedenssicherungsoperationen) Aufstieg durch manche Mitglieder kritisch gesehen → beteiligen sich nicht an den Einsätzen Phase 4: seit 2014 Zurück zur Verteidigungspolitik Kritik an den gültigen Prinzipen durch Annexion der Krim von Russland - Bemühungen gegen neuen Kalten Krieg Beruht auf Readiness Action Plan Kritik Erster Kritikpunkt: Unnötig → Feindschaften von damals gibt es heute nicht mehr Keine Gefahr für weltweiten Krieg → Beziehungen haben sich verbessert NATO soll Russland durch Aufnahme v. ehemaligen Verbündeten provozieren Zweiter Kritikpunkt: Frieden kann durch Militär nicht erreicht werden Kritik an Bereitschaft Gewalt zur Lösung v. Konflikten einzusetzen Zu viel Investition in Militär anstatt in andere wichtige Bereiche Aufgaben und Ziele Menschenrechte schützen → Förderung und Schutz als Hauptziel und Leitprinzip Menschenrechtsschutz ab 1948 als internationales Recht Konflikte vorbeugen UNO-Vereinte Nationen Frieden und Sicherheit erhalten → zentrale Mission Konfliktparteien helfen, Frieden zu schließen Frieden sichern und Bedingungen schaffen, unter denen Frieden bestehen kann UN-Sicherheitsrat hat Hauptverantwortung & Generalversammlung haben nur ergänzende Rollen Humanitäre Hilfe leisten Wiederaufbau des europäischen Kontinents nach 2. WK Humanitäre Hilfseinsätze nach nat. Katastrophen koordinieren Nachhaltige Entwicklung fördern Verbesserung d. Wohlbefindens Nachhaltige Entwicklung = Entwicklung, die Wohlstand und wirtschaftliche Möglichkeiten, soziales Wohlbefinden und Umweltschutz fördert Völkerrecht aufrechterhalten Hauptbestandteil der Arbeit der Organisation Arbeit an Gerichtshöfe, Strafgerichtshöfe Durch multilaterale Verträge & Sicherheitsrat Bewilligung v. US-Friedensmissionen, Verhängung v. Sanktionen, Anwendung v. Gewalt bei Bedrohung des internationalen Friedens & Sicherheit Legitimität durch UN-Charta = internationalen Abkommen → Prinzipien internationalen Beziehungen, souveräne Gleichstellung, Verbot d. Gewaltanwendung in internationalen Beziehungen Die UN-Charta - m Gründungsvertrag der Vereinten Nationen Universellen Ziele und Grundsätze bilden die Verfassung d. Staatengemeinde In Kraft treten am 24. Oktober 1945 Ziele und Grundsätze der Vereinten Nationen Zentrale Prinzipien der UN-Charta Allgemeines Sitz in New York Viele Unterorganisationen wie UNESCO oder UNICEF 193 Mitgliedsstaaten Nationale Souveränität und souveräne Gleichheit aller Mitglieder Friedliche Schlichtung aller Streitigkeiten Verzicht auf Gewaltanwendung Bundeszentrale für politische Bildung, 2010, www.bob.de Charta der Vereinten Nationen, Inkrafttreten am 24. Oktober 1945 3 Gründungsgeschichte Gründung der Atlantik Charta" nach dem 2. WK durch US-Präsident Franklin Roosevelt und britischen Premierminister Winston Churchill am 14.08.1941 Die Organisation der Vereinten Nationen Sicherheitsrat 5 ständige Mitglieder (China, Frankreich, Großbritannien, Russland, USA), 10 nichtständige Mitglieder (jährliche Wahl von 5 Mitgliedern auf 2 Jahre) Konkrete Rahmenbedingungen für zukünftige internationale Politik und Maßnahmen zur Friedenssicherung. 01.01.1942 unterzeichneten 26 Alliierte Länder die Charta. Ziel des neg. Friedens und Maßnahmen, um pos. Frieden herzustellen. Freundschaftliche Beziehungen zwischen Staaten und Zusammenarbeit in Politikfelder, Menschenrechte, Entwicklung, Wirtschaft und Kultur Gründung der Vereinten Nationen durch Inkrafttreten der UN-Charta am 24.10.1945 Internationaler Gerichtshof 15 Richter (auf 9 Jahre von Generalversammlung und Sicherheitsrat gewählt) Sekretariat Generalsekretär (auf 5 Jahre gewählt) Weltfrieden und internationale Sicherheit wahren General- versammlung Jährlich eine Tagung jp JULIE Treuhandrat Tätigkeit seit 1994 suspendiert United Nations/globalgoals.org Freundschaftliche Zusammenarbeit Lizenz: Creative Commons by-nc-nd/3.0/de Internationale Zusammenarbeit Lösen von Problemen wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Art Wirtschafts- und Sozialrat 54 Mitglieder (jährliche Wahl von 18 Mitgliedern auf 3 Jahre) Erstellt durch maria_20 (cc) BY-NC-ND Organe der Vereinten Nationen Generalversammlung Forum für internationale Diplomatie, zentraler Ort für Debatten Unverbindliche Empfehlungen an Staaten aussprechen Ernennen Generalsekretär auf Vorschlag d. Sicherheitsrats Haushalt prüfen und genehmigen Wahlen v. nicht ständige Mitglieder d. SR, Mitglieder d. WR-und Sozialrat, Richter d. internationale Gerichtshof 6 verschiedene Ausschüsse: 1. Abrüstung und internationalen Frieden 2. Wirtschaft und Finanzen 3. Soziale, humanitäre und kulturelle Fragen 4. Besondere pol. Fragen und Entkolonialisierung 5. Verwaltung und Haushalt Sicherheitsrat Zuständig für Wahrung d. Weltfriedens und internationale Sicherheit Mächtigstes Organ d. UNO 15 Mitglieder von denen 5 (R, C, F, GB und USA) ständige Mitglieder Beschlüsse mit Zustimmung d. 9 v. 15 Mitglieder für alle UN-Mitglieder verpflichtend Beschließt 1. Vorläufige Maßnahmen, um Verschärfung der Lage vorzubeugen (Art. 40) 2. Nicht-militärische Maßnahmen z.B. Sanktionen, Abbruch d. Beziehungen (Art. 41) 3. Militärische Maßnahmen, Sekretariat einschließlich Anwendung v. Gewalt (Art. 42) Wichtigstes Verwaltungsorgan Organisatorische Unterstützung durch verfassen v. Berichten, Aufstellung Haushaltsplans Generalsekretär → exekutive Funktion und Repräsentant der UNO Kritik Sicherheitsrat: Zusammensetzung → Vetorecht, um Sanktionen gegen sich selbst abzuwenden Afrikanische und lateinamerikanische Staaten haben keinen ständigen Sitz Zahl der Kriege hat zugenommen Demokratische Legitimation Nur indirekte demokratische Legitimation Stimmverteilung: ,,ein Land eine Stimme" Kompetenzen Charta ist manchmal zu flexibel interpretierbar Die Generalversammlung der Vereinten Nationen Zusammensetzung, Kompetenzen und Beispiele für Aufgaben Resolutionen und Beschlüsse nicht verbindlich Wirtschaft und Finanzen Funktion und Aufgaben Forum der weltpolitischen Diskussion, Völkergewohnheitsrecht mitgestalten Abristung und internationale Sicherheit Generalversammlung Zusammenkunft jährlich ab September Soziale, humanitäre und kulturelle Fragen entsenden Delegierte Regierungen Mitgliedsstaaten, je eine Stimme Ernennung Generalsekretär Genersiprati Cat auf Vorschlag Sicherheitsrat higt ver Bundeszentrale für politische Bildung, 2010, www.bob.de 6. Recht Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen Zusammensetzung und Beispiele für Kompetenzen chron Vorläufige Maßnahmen, Mediation, Untersuchung Stateburaie schiligt var Veto-Recht Nicht-militärische Maßnahmen (z. B. Sanktion, Boykott) corch Sekretariat 1. Ausschuss Hauptverantwortung für Wahrung des Wettriedens und der internationalen Sicherheit (Artikel 24 der Charta) Sicherheitsrat 2. Ausschuss wint 5 Ständige Mitglieder 3. Ausschuss Militärische Maßnahmen (z. B. Einsatz von Streitkräften, Beobachter entsenden, Blockaden) when Aufgaben Internationaler Gerichtshof 6 Generalversammlung Vermitteln in Konflikten Repräsentation der Vereinten Nationen 15 Mitglieder plus Generalsekreti in Stimmrech Bundeszentrale für politische Bildung, 2010, www.bpb.de Haushalt prüfen und genehmigen Grofortarmen Frankreich Punaland China Haushaltsplan aufstellen stellvertretender Generalsekretär Bundeszentrale für politische Bildung. 2010, www.bob.de Mindestens Mehrheit von 9 Sammen USA 4. Ausschuss 5. Ausschuss 6. Ausschuss Wahlen Sekretariat und Generalsekretär der Vereinten Nationen Ernennung und Beispiele für Aufgaben und Kompetenzen Organisation Weters and itrigs But Wirtschafts- und Sozialrat Bindeglied zu Sonder- und Nebenorganen, Programmen und Fonds Osteurape Jelen 20 Latinamerika VO Lizenz: Creative Commons by-nc-nd/3.0/de Generalsekretär andidatan UNICEF weitere 5 Jahre Amtszeit, Wiederwahl möglich, regionale Rotation angestrebt Richter Internationaler Gerichtshof Resolutionen verbindlich für Mitgliedsstaaten (Art. 25 Charta) Mitglieder Wirtschafts- und Sozialrat Nicht ständige Mitglieder Sicherheitsrat Besondere politische Fragen und Entkolonialisierung Friedenspläne entwickeln Verwaltung und Haushalt Lizenz Creative Commons by-no-nd/3.0/de Weitere Maßnahmen Canaversamning Nicht ständige Mitglieder 10 Sicherheitsrat wählt nicht ständige gleder für je zen Jeten Recht Studien und Berichte verfassen (cc) BY-NC-NO Sonderbeauftragte ernennen Sicherheitsrat auf friedensgefährdende Angelegenheiten aufmerksam machen Erstellt durch maria_20 Lizenz Creative Commons by-nc-nd/3.0/de (cc) BY-NC-ND Leitlinien deutscher Außenpolitik Kompromisse finden Vermitteln I Kluge Abwägung von Interessen (politisch, wirtschaftlich & humanitär) Dialogbereitschaft Keine außenpolitische Alleingänge - Zusammenarbeit mit Partnern (= kollektive Sicherheit) Historische Verantwortung Primat der Diplomatie und friedliche Konfliktlösung Kollektive Sicherheit Multilaterale Organisationen (NATO, UNO, OSZE, EU) Gegenteil: bilaterale Geschäfte

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Vielen Dank, wirklich hilfreich für mich, da wir gerade genau das Thema in der Schule haben 😁

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Von jedem bewaffneten Angriff und allen daraufhin getroffenen Gegenmaßnahmen ist unverzüglich dem Sicherheitsrat Mitteilung zu machen. Die Maßnahmen sind einzustellen, sobald der Sicherheitsrat diejenigen Schritte unternommen hat, die notwendig sind, um den internationalen Frieden und die internationale Sicherheit wiederherzustellen und zu erhalten. Quelle Nordatarretag vom 4. April 1949 Die Kernaussage des NATO-Vertrags Afrika → Unterstützung d. Afrikanischen Union durch strategischen Luft- und Seetransport, Ausbildung und Beratung Irak →→ Training und Unterstützung d. Sicherheitskräfte, Kampf gegen sog. IS Ⓒrichter publisk Existenzrechtfertigung → Ständige Anpassung an neue sicherheitspol. Anforderungen und Veränderungen in den vergangenen Jahrzehnten Aufbau d. gesamteuropäischen Sicherheitsordnung nach Ende des Ost-West-Konfliktes Neue Bedrohung China und abnehmende Bedeutung Russlands Phasen der Nato Phase 1: 1949-1990 - - Verteidigungsbündnis während des Kalten Krieges BRD-Beitritt in 1955 Nato während des Kalten Krieges Gegenpol zum Warschauer Pakt Phase 2: 1990-1999 Wahrschauer Pakt zerfällt aufgrund des demokratischen Wandels & Verhandlungen über konventionelle Rüstungskontrolle 1991 wird das strategische Konzept verabschiedet 1999 treten ehemalige Ostblock Mitglieder bei Nato wird Stabilitätsakteur nach Mittel-, Ost- und Südeuropa Phase 3: 1999-2014 28 Mitglieder Entwicklung zur Weltpolizei Aktiv Sicherheit gewährleisten (Friedenssicherungsoperationen) Aufstieg durch manche Mitglieder kritisch gesehen → beteiligen sich nicht an den Einsätzen Phase 4: seit 2014 Zurück zur Verteidigungspolitik Kritik an den gültigen Prinzipen durch Annexion der Krim von Russland - Bemühungen gegen neuen Kalten Krieg Beruht auf Readiness Action Plan Kritik Erster Kritikpunkt: Unnötig → Feindschaften von damals gibt es heute nicht mehr Keine Gefahr für weltweiten Krieg → Beziehungen haben sich verbessert NATO soll Russland durch Aufnahme v. ehemaligen Verbündeten provozieren Zweiter Kritikpunkt: Frieden kann durch Militär nicht erreicht werden Kritik an Bereitschaft Gewalt zur Lösung v. Konflikten einzusetzen Zu viel Investition in Militär anstatt in andere wichtige Bereiche Aufgaben und Ziele Menschenrechte schützen → Förderung und Schutz als Hauptziel und Leitprinzip Menschenrechtsschutz ab 1948 als internationales Recht Konflikte vorbeugen UNO-Vereinte Nationen Frieden und Sicherheit erhalten → zentrale Mission Konfliktparteien helfen, Frieden zu schließen Frieden sichern und Bedingungen schaffen, unter denen Frieden bestehen kann UN-Sicherheitsrat hat Hauptverantwortung & Generalversammlung haben nur ergänzende Rollen Humanitäre Hilfe leisten Wiederaufbau des europäischen Kontinents nach 2. WK Humanitäre Hilfseinsätze nach nat. Katastrophen koordinieren Nachhaltige Entwicklung fördern Verbesserung d. Wohlbefindens Nachhaltige Entwicklung = Entwicklung, die Wohlstand und wirtschaftliche Möglichkeiten, soziales Wohlbefinden und Umweltschutz fördert Völkerrecht aufrechterhalten Hauptbestandteil der Arbeit der Organisation Arbeit an Gerichtshöfe, Strafgerichtshöfe Durch multilaterale Verträge & Sicherheitsrat Bewilligung v. US-Friedensmissionen, Verhängung v. Sanktionen, Anwendung v. Gewalt bei Bedrohung des internationalen Friedens & Sicherheit Legitimität durch UN-Charta = internationalen Abkommen → Prinzipien internationalen Beziehungen, souveräne Gleichstellung, Verbot d. Gewaltanwendung in internationalen Beziehungen Die UN-Charta - m Gründungsvertrag der Vereinten Nationen Universellen Ziele und Grundsätze bilden die Verfassung d. Staatengemeinde In Kraft treten am 24. Oktober 1945 Ziele und Grundsätze der Vereinten Nationen Zentrale Prinzipien der UN-Charta Allgemeines Sitz in New York Viele Unterorganisationen wie UNESCO oder UNICEF 193 Mitgliedsstaaten Nationale Souveränität und souveräne Gleichheit aller Mitglieder Friedliche Schlichtung aller Streitigkeiten Verzicht auf Gewaltanwendung Bundeszentrale für politische Bildung, 2010, www.bob.de Charta der Vereinten Nationen, Inkrafttreten am 24. Oktober 1945 3 Gründungsgeschichte Gründung der Atlantik Charta" nach dem 2. WK durch US-Präsident Franklin Roosevelt und britischen Premierminister Winston Churchill am 14.08.1941 Die Organisation der Vereinten Nationen Sicherheitsrat 5 ständige Mitglieder (China, Frankreich, Großbritannien, Russland, USA), 10 nichtständige Mitglieder (jährliche Wahl von 5 Mitgliedern auf 2 Jahre) Konkrete Rahmenbedingungen für zukünftige internationale Politik und Maßnahmen zur Friedenssicherung. 01.01.1942 unterzeichneten 26 Alliierte Länder die Charta. Ziel des neg. Friedens und Maßnahmen, um pos. Frieden herzustellen. Freundschaftliche Beziehungen zwischen Staaten und Zusammenarbeit in Politikfelder, Menschenrechte, Entwicklung, Wirtschaft und Kultur Gründung der Vereinten Nationen durch Inkrafttreten der UN-Charta am 24.10.1945 Internationaler Gerichtshof 15 Richter (auf 9 Jahre von Generalversammlung und Sicherheitsrat gewählt) Sekretariat Generalsekretär (auf 5 Jahre gewählt) Weltfrieden und internationale Sicherheit wahren General- versammlung Jährlich eine Tagung jp JULIE Treuhandrat Tätigkeit seit 1994 suspendiert United Nations/globalgoals.org Freundschaftliche Zusammenarbeit Lizenz: Creative Commons by-nc-nd/3.0/de Internationale Zusammenarbeit Lösen von Problemen wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Art Wirtschafts- und Sozialrat 54 Mitglieder (jährliche Wahl von 18 Mitgliedern auf 3 Jahre) Erstellt durch maria_20 (cc) BY-NC-ND Organe der Vereinten Nationen Generalversammlung Forum für internationale Diplomatie, zentraler Ort für Debatten Unverbindliche Empfehlungen an Staaten aussprechen Ernennen Generalsekretär auf Vorschlag d. Sicherheitsrats Haushalt prüfen und genehmigen Wahlen v. nicht ständige Mitglieder d. SR, Mitglieder d. WR-und Sozialrat, Richter d. internationale Gerichtshof 6 verschiedene Ausschüsse: 1. Abrüstung und internationalen Frieden 2. Wirtschaft und Finanzen 3. Soziale, humanitäre und kulturelle Fragen 4. Besondere pol. Fragen und Entkolonialisierung 5. Verwaltung und Haushalt Sicherheitsrat Zuständig für Wahrung d. Weltfriedens und internationale Sicherheit Mächtigstes Organ d. UNO 15 Mitglieder von denen 5 (R, C, F, GB und USA) ständige Mitglieder Beschlüsse mit Zustimmung d. 9 v. 15 Mitglieder für alle UN-Mitglieder verpflichtend Beschließt 1. Vorläufige Maßnahmen, um Verschärfung der Lage vorzubeugen (Art. 40) 2. Nicht-militärische Maßnahmen z.B. Sanktionen, Abbruch d. Beziehungen (Art. 41) 3. Militärische Maßnahmen, Sekretariat einschließlich Anwendung v. Gewalt (Art. 42) Wichtigstes Verwaltungsorgan Organisatorische Unterstützung durch verfassen v. 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