EKG und Herzzyklus verstehen
Das Elektrokardiogramm (EKG) macht die elektrische Aktivität deines Herzens sichtbar und ist ein wichtiges Diagnosewerkzeug. Die charakteristischen Wellen haben alle eine Bedeutung:
P-Welle = Vorhof-Erregung, QRS-Komplex = Kammer-Erregung dieQ−ZackezeigtdenBeginn, T-Welle = Kammer-Repolarisation. Die PQ-Strecke zeigt die Verzögerung am AV-Knoten.
Das Wiggers-Diagramm verbindet EKG mit Druckverhältnissen und zeigt vier Phasen: Anspannungsphase (alle Klappen zu, Druck steigt), Austreibungsphase (Taschenklappen auf, Blut wird ausgeworfen), Entspannungsphase (alle Klappen zu, Druck fällt), Füllungsphase AV−Klappenauf,Kammernfu¨llensich.
Die Herztöne entstehen durch Klappenschluss: 1. Herzton = AV-Klappen zu (Systolenbeginn), 2. Herzton = Taschenklappen zu (Diastolebeginn). Diese kann man mit dem Stethoskop gut hören.
Für die Prüfung wichtig: Der systolische Blutdruck entsteht bei der Austreibung, der diastolische in der Entspannungsphase!