Watzlawicks 5 Axiome der Kommunikation
Paul Watzlawicks fünf Axiome erklären dir, warum Kommunikation manchmal schiefläuft und wie du es besser machen kannst. Diese Grundregeln gelten immer - auch in der Pflege!
Erstes Axiom: "Man kann nicht NICHT kommunizieren." Selbst wenn du schweigst, sendest du durch Mimik und Gestik Botschaften. Im Wartezimmer auf den Boden schauen heißt: "Ich will nicht reden."
Zweites Axiom: Jede Kommunikation hat einen Inhalts- und Beziehungsaspekt. Der Inhalt ist die sachliche Aussage, die Beziehungsebene zeigt, wie ihr zueinander steht. Ein gereizter Ton der Pflegekraft lässt Patienten sich unwohl fühlen, auch wenn die Worte korrekt sind.
Drittes Axiom: Kommunikation ist immer Ursache und Wirkung - ein Teufelskreis! Du rollst die Augen, weil deine Freundin schreit, sie schreit lauter, du rollst weiter mit den Augen...
Viertes Axiom: Digitale (verbale) und analoge (nonverbale) Kommunikation ergänzen sich. Wenn jemand traurig ist und erklärt warum, verstehst du es. Sagt er nichts, kannst du nur vermuten.
Fünftes Axiom: Kommunikation ist symmetrisch (auf Augenhöhe mit Freunden) oder komplementär (unterschiedliche Ebenen wie mit Lehrern).
Axiom-Check: Achte besonders auf Axiom 2 - oft entstehen Konflikte, weil Inhalt und Beziehung vermischt werden!