Grundlagen von Wahrnehmung und Beobachtung
Wahrnehmung ist einfach gesagt das Aufnehmen von Reizen durch deine Sinnesorgane - also sehen, hören, riechen, schmecken und fühlen. Beobachtung dagegen ist viel gezielter: ein bewusster und systematischer Prozess, um wichtige Informationen zu sammeln.
In der Pflege sind diese beiden Fähigkeiten absolute Kernaufgaben. Eine systematische Beobachtung muss immer drei Fragen beantworten: Wann wird beobachtet? Womit wird beobachtet? Und wie läuft die Beobachtung ab?
Die allgemeinen Beobachtungskriterien umfassen alles von Bewusstsein und Vitalzeichen über Kommunikation und Mimik bis hin zu Hautzustand und psychischem Empfinden. Je nach Krankheitsbild kommen dann noch spezielle Kriterien dazu.
Wichtig: Es gibt verschiedene Beobachtungsarten - subjektive (eigene Eindrücke), objektive (messbare Werte), Selbst- und Fremdbeobachtung sowie systematische Beobachtungen nach Schema.



