Wunde und Wundversorgung Grundlagen
Eine Wunde ist im Grunde Gewebe, das getrennt oder zerstört wurde und dadurch nicht mehr richtig funktioniert. Das klingt kompliziert, ist aber eigentlich logisch - stell dir vor, deine Haut ist wie eine Schutzbarriere, die plötzlich unterbrochen wird.
Es gibt drei Haupttypen von Wunden: traumatische (durch Unfälle), iatrogene (durch medizinische Eingriffe) und chronische Wunden. Die Heilung läuft normalerweise in drei Phasen ab: Erst wird die Wunde gereinigt und die Blutung gestillt , dann baut sich neues Gewebe auf , und schließlich bildet sich eine Narbe .
Bei chronischen Wunden ist das Problem, dass alle Phasen gleichzeitig ablaufen können - ein ziemliches Durcheinander also! Lokale Probleme wie schlechte Durchblutung oder Keime machen die Sache noch komplizierter.
Wichtig zu wissen: 80% der chronischen Wunden haben alle drei Heilungsphasen gleichzeitig aktiv - das macht sie so schwer behandelbar.
Das Leben mit chronischen Wunden ist echt belastend: Schmerzen, Bewegungseinschränkungen, unangenehme Gerüche und sozialer Rückzug können die Folge sein.


































