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2.938

18. Dez. 2025

27 Seiten

Gesundheitswissenschaften 11. Klasse: Wichtige Themen kompakt

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Valentin Canalicchio

@valentin0212

Gesundheitswissenschaften sind durch ihren multidisziplinären Ansatz gekennzeichnet, der verschiedene Fachrichtungen... Mehr anzeigen

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GWI Zusammenfassung Fachabi 11
1
Lernbereich 2- Gesundheit multifaktoriell begreifen
Gesundheitswissenschaften
Die Gesundheitswissenschaften

Gesundheitswissenschaften multidisziplinär verstehen

Gesundheitswissenschaften zeichnen sich durch einen multidisziplinären Ansatz aus, bei dem verschiedene Einzeldisziplinen zusammenarbeiten. Dazu gehören Fachrichtungen wie Epidemiologie, Medizin, Psychologie, Sozialwissenschaften, Rechtswissenschaften und Ökonomie.

Der Fokus liegt auf dem Konzept von "Public Health", also der öffentlichen Gesundheit. Dabei geht es nicht nur um die Behandlung von Krankheiten, sondern auch um deren Vorbeugung und die Förderung der Gesundheit in der gesamten Bevölkerung.

Anders als bei der reinen Medizin betrachten Gesundheitswissenschaften das Thema Gesundheit aus verschiedenen Blickwinkeln und ermöglichen so ein umfassenderes Verständnis der komplexen Faktoren, die unsere Gesundheit beeinflussen.

Gut zu wissen: Der multidisziplinäre Ansatz der Gesundheitswissenschaften ermöglicht es, komplexe Gesundheitsprobleme aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten und entsprechend vielfältige Lösungsansätze zu entwickeln.

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Gesundheitswissenschaften
Die Gesundheitswissenschaften

Gesundheit - ein multifaktorieller Begriff

Früher wurde Gesundheit einfach als Abwesenheit von Krankheit definiert. Dieses dichotome Denken (entweder gesund oder krank) hat sich inzwischen stark gewandelt. Die WHO-Definition (1946) beschreibt Gesundheit als "Zustand vollkommenen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht allein das Fehlen von Krankheit und Gebrechen".

Diese Definition hat Vor- und Nachteile: Positiv ist die ganzheitliche Betrachtung und klare Verständlichkeit. Negativ ist die Vorstellung eines unerreichbaren "vollkommenen" Zustands, statt Gesundheit als Prozess zu begreifen.

Verschiedene Disziplinen haben eigene Definitionen entwickelt:

  • Talcott Parson: "Gesundheit ist ein Zustand optimaler Leistungsfähigkeit eines Individuums, für die wirksame Erfüllung der Rollen und Aufgaben für die er sozialisiert worden ist."
  • Klaus Hurrelmann: "Gesundheit ist ein Gleichgewicht von Risiko- und Schutzfaktoren. Sie tritt ein, wenn einem Menschen die Bewältigung sowohl innerer als auch äußerer Anforderungen gelingt."

Laut Hurrelmann entscheidet vor allem das subjektive Empfinden über Gesundheit, und Krankheit und Gesundheit schließen sich nicht gegenseitig aus. Wir sind oft weder völlig gesund noch völlig krank.

Merke dir: Gesundheit ist kein fester Zustand, sondern ein dynamischer Prozess, der von vielen Faktoren beeinflusst wird. Dein subjektives Wohlbefinden spielt dabei eine entscheidende Rolle!

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Gesundheitswissenschaften
Die Gesundheitswissenschaften

Krankheitsmodelle und salutogenetische Sichtweise

Das biomedizinische Krankheitsmodell

Dieses traditionelle Modell hat eine pathogene Sichtweise und fragt: "Was macht krank?". Es betrachtet Körper und Seele getrennt und geht von folgenden Annahmen aus:

  • Jede Krankheit hat eine bestimmte Ursache (Noxe)
  • Diese kann chemisch, biologisch oder physikalisch sein
  • Typische Symptome können von Ärzten diagnostiziert werden
  • Krankheitsverläufe sind vorhersehbar und durch medizinisches Eingreifen heilbar

Heute wissen wir: Viele Krankheiten haben nicht nur eine einzelne Ursache!

Das biopsychosoziale Krankheitsmodell (nach Engel)

Dieses modernere Modell erkennt an, dass Krankheiten durch das Zusammenspiel verschiedener Faktoren entstehen:

  • Biologische Faktoren z.B.Bakterien/Virenz.B. Bakterien/Viren
  • Soziale Faktoren (z.B. soziales Netzwerk)
  • Psychische Faktoren (z.B. Depression)

Die Wechselwirkungen zwischen diesen Faktoren werden sowohl für die Ursachenforschung als auch für die Behandlung berücksichtigt. Dieses Modell geht über die Psychosomatik hinaus und wird heute z.B. von der WHO für die Definition von Behinderung verwendet.

Salutogenetische Sichtweise (Aaron Antonovsky)

Hier steht die Frage "Was hält gesund?" im Mittelpunkt. Gesundheit wird als fließender Prozess auf einem Kontinuum zwischen Gesundheit und Krankheit gesehen. Der Mensch ist ständig Stressoren ausgesetzt, die mit genügend Ressourcen wieder ins Gleichgewicht gebracht werden können.

Wichtig zu verstehen: Der Unterschied zwischen den Ansätzen liegt im Fokus – während das biomedizinische Modell nach Krankheitsursachen sucht, fragt die Salutogenese, welche Faktoren uns gesund halten können.

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Die Gesundheitswissenschaften

Dimensionen und Determinanten der Gesundheit

Gesundheit ist ein dynamischer Prozess, der von verschiedenen Dimensionen beeinflusst wird:

  • Chemische Faktoren: Säuren, Laugen, Gifte (z.B. Verätzung, Vergiftung)
  • Physikalische Faktoren: Kälte, Hitze, Strahlen (z.B. Erfrierung, Verbrennung)
  • Biologische Faktoren: Bakterien, Viren, Pilze (z.B. Infektionskrankheiten)
  • Genetische Faktoren: Vererbung, Disposition (z.B. Bluterkrankheit, Allergien)
  • Psychische Faktoren: Stress, Trauma (z.B. Depressionen)
  • Soziale Faktoren: Einsamkeit (z.B. psychosomatische Erkrankungen)

Das Regenbogenmodell nach Whitehead und Dahlgren

Dieses Modell veranschaulicht die verschiedenen Einflussbereiche auf unsere Gesundheit in konzentrischen Kreisen:

  1. Innerster Kreis: Unveränderbare Faktoren (Alter, Geschlecht, Erbanlagen)
  2. Individuelle Lebensweisen (Ernährung, Bewegung, veränderbare Verhaltensmuster)
  3. Soziale und kommunale Netzwerke (Familie, Freunde, soziale Kontakte)
  4. Lebens- und Arbeitsbedingungen (Wohnsituation, Zugang zur medizinischen Versorgung)
  5. Äußerster Kreis: Allgemeine Bedingungen der sozioökonomischen, kulturellen und physischen Umwelt (Wirtschaftslage, Rechtssystem, Umweltqualität)

Soziale Ungerechtigkeit nach Mielck

Mielck konzentriert sich auf die vertikale Ungleichheit (Unterschiede zwischen sozialen Schichten) und zeigt, wie soziale Unterschiede zu gesundheitlicher Ungleichheit führen:

  • Soziale Ungleichheit (Unterschiede in Wissen, Geld, Macht, Prestige)
  • führt zu Unterschieden bei Gesundheitsbelastungen und -ressourcen
  • beeinflusst das Gesundheits- und Krankheitsverhalten
  • resultiert in gesundheitlicher Ungleichheit (Unterschiede in Krankheit und Sterblichkeit)

Beachte: Deine Gesundheit wird nicht nur durch dein individuelles Verhalten bestimmt, sondern auch durch gesellschaftliche Rahmenbedingungen, die du nicht direkt beeinflussen kannst.

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Die Gesundheitswissenschaften

Behinderung und Resilienz

Definition von Behinderung

Nach dem Sozialgesetzbuch (§ 2 SGB IX) sind Menschen mit Behinderungen Personen, deren körperliche, seelische, geistige oder Sinnesbeeinträchtigungen sie in Wechselwirkung mit Barrieren an der gleichberechtigten Teilhabe an der Gesellschaft länger als sechs Monate hindern können.

Die UN-Behindertenkonvention, die 2008 in Kraft trat, betont den vollen und gleichberechtigten Genuss aller Menschenrechte für Menschen mit Behinderungen. Eine zentrale Forderung ist die Inklusion - die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen Leben.

Die Grundsätze umfassen:

  • Barrieren abschaffen
  • Selbstbestimmtes Leben ermöglichen
  • Gleiche Rechte für alle

Dies spiegelt auch Artikel 3 des Grundgesetzes wider: "Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden."

Resilienz

Resilienz wird oft als "psychisches Immunsystem des Körpers" bezeichnet. Sie ist die seelische Widerstandskraft oder Fähigkeit, Stress und Krisen unbeschadet zu überstehen. Wichtig: Resilienz ist nicht angeboren, sondern erlernbar und kann sich im Laufe des Lebens verändern.

Schutzfaktoren der Resilienz lassen sich unterteilen in:

Innere Schutzfaktoren (in der Person selbst):

  • Haltung und Einstellung
  • Glaubenssätze
  • Überzeugungen
  • Verhaltensstrategien

Äußere Schutzfaktoren (im Umfeld der Person):

  • Stabile Beziehung zu mindestens einer Bezugsperson
  • Freundschaften
  • Familie
  • Schule/Gemeinde

Tipp: Resilienz kannst du trainieren! Je mehr dieser Schutzfaktoren du entwickelst, desto besser kannst du mit Krisen umgehen.

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Die Gesundheitswissenschaften

Die sieben Faktoren der Resilienz und Stress

Resilienz basiert auf sieben Kernfaktoren, die sich gegenseitig beeinflussen:

  1. Akzeptanz: Die aktuelle Situation so annehmen, wie sie ist
  2. Optimismus: Davon ausgehen, dass die Krise überwunden werden kann
  3. Lösungsorientierung: Den Fokus auf Lösungen legen und nach vorne blicken
  4. Zukunftsplanung: Flexibel bleiben und Handlungsvarianten für unerwartete Ereignisse entwickeln
  5. Soziale Bindungen: Netzwerke bilden und bei Bedarf Hilfe annehmen
  6. Selbstwirksamkeit: Ein realistisches Verständnis für den eigenen Anteil an der Krise haben
  7. Selbstverantwortung: Die Opferrolle verlassen und aktiv ins Geschehen eingreifen

Stress und seine Auswirkungen

Stress erscheint häufig bei starken Belastungen und wird als Einflussgröße für die Entstehung von Krankheiten genannt. Er kann körperliche Symptome wie Kopfschmerzen, Herzrasen und Schlafstörungen verursachen.

Stressauslösende Ereignisse (Stressoren) können sein:

  • Körperliche Stressoren: Pubertät/Hormone, Medikamente
  • Geistige/soziale Stressoren: Leistungsdruck, Beziehungsprobleme, Angst, Mobbing
  • Physikalische Stressoren: Schmerzen, Lärm, Strahlen, extreme Temperaturen

Stress wird subjektiv wahrgenommen und gehört zu unserem täglichen Leben. Man unterscheidet zwischen:

  • Eustress (positiver Stress): Erhöht die Aufmerksamkeit und fördert die Leistungsfähigkeit ohne dem Körper zu schaden
  • Distress (negativer Stress): Wird als unangenehm empfunden, führt zu Überlastung des Organismus und senkt die Aufmerksamkeit

Wichtig zu wissen: Nicht jeder Stress ist schädlich! Eustress kann dich sogar leistungsfähiger machen, während anhaltender Distress gesundheitliche Probleme verursachen kann.

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Stressmodell nach Selye und körperliche Stressreaktionen

Bei Stress reagiert unser Körper mit komplexen biologischen Prozessen. Stressoren werden von unseren Sinnesorganen wahrgenommen und lösen eine Kaskade von Reaktionen aus:

  1. Der Hypothalamus schüttet CRH CorticotropinreleasingHormoneCorticotropin-releasing Hormone aus
  2. Dies führt zur Freisetzung von ACTH aus der Hypophyse
  3. Die Nebennieren werden aktiviert und setzen Stresshormone frei:
    • Adrenalin/Noradrenalin (vom Nebennierenmark)
    • Kortisol (von der Nebennierenrinde)

Diese Hormone bewirken unter anderem:

  • Hemmung der Verdauung und verstärkte Schweißsekretion
  • Schnelleren Herzschlag und Blutdruckanstieg
  • Erweiterung der Blutgefäße in den Muskeln
  • Anstieg des Blutzuckerspiegels
  • Erhöhte Bereitstellung von Sauerstoff und Nährstoffen für schnelle Bewegungen

Das Stressmodell nach Selye (Adaptionsmodell)

Hans Selye beschrieb drei Phasen der Stressreaktion:

  1. Alarmreaktion: Ein Stressor löst eine Alarmsituation aus

    • Vergrößerung des adrenalen Kortex
    • Aktivierung des lymphatischen Systems
    • Intensivierung der Hormonausschüttung
  2. Widerstand/Resistenz: Der Körper passt sich an die Stressbedingungen an

    • Schrumpfen des adrenalen Kortex
    • Rückkehr der Lymphknoten zur ursprünglichen Größe
    • Stabilität des Hormonspiegels
    • Verstärkte Aktivität des Parasympathikus
  3. Erschöpfung: Bei langanhaltender Belastung kommt es zur Erschöpfung

    • Dysfunktionalität der lymphatischen Strukturen
    • Erschöpfung körperlicher Strukturen

Durch langanhaltenden Stress kann das Immunsystem geschwächt werden und zu gesundheitsschädlichen Verhaltensweisen führen.

Beachte: Schichtarbeit stört den natürlichen Biorhythmus und kann zu Müdigkeit, Schlafstörungen, Gereiztheit und sozialer Isolation führen. Langfristig kann dies zum "Schichtarbeitersyndrom" führen.

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Die Gesundheitswissenschaften

Grundlagen des Gesundheitswesens

Im deutschen Gesundheitswesen spielt der Sozialstaat eine zentrale Rolle. Die Bundesrepublik Deutschland ist laut Grundgesetz ein "demokratischer und sozialer Bundesstaat" mit wichtigen Aufgaben:

  • Sicherstellung von Gerechtigkeit und menschenwürdigem Dasein
  • Gewährleistung einer ausreichenden medizinischen und pflegerischen Versorgung
  • Letztverantwortung für die gesundheitliche Versorgung der Bevölkerung

Ein wesentliches Merkmal ist die Versicherungspflicht. Die fünf Säulen der sozialen Sicherung in Deutschland sind:

  • Krankenversicherung
  • Pflegeversicherung
  • Unfallversicherung
  • Arbeitslosenversicherung
  • Rentenversicherung

Zwei wichtige Grundprinzipien prägen unser Gesundheitssystem:

  1. Solidaritätsprinzip (§15 SGB V): Alle Versicherten bilden eine Solidargemeinschaft. Gesunde zahlen für Kranke, Jüngere für Ältere, Besserverdienende für Geringverdiener.

  2. Subsidiaritätsprinzip (§2 SGB V): Eine höhere staatliche Einheit greift erst dann ein, wenn die Kräfte der untergeordneten Einheit nicht ausreichen. Beispiel: Erst wenn die Familie keine Hilfestellung mehr geben kann, greift der Staat ein.

Das solltest du wissen: In Deutschland basiert die gesetzliche Krankenversicherung auf dem Sachleistungsprinzip – du musst beim Arztbesuch nicht selbst bezahlen, sondern erhältst die Leistungen direkt. Private Krankenversicherungen funktionieren dagegen nach dem Kostenerstattungsprinzip.

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Die Gesundheitswissenschaften

Der Gesundheitsfonds und nationale Gesundheitsziele

Der Gesundheitsfonds wurde 2009 eingeführt und dient als zentrale Sammelstelle für Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung. Die Beiträge kommen von drei Quellen:

  • Arbeitnehmern
  • Arbeitgebern
  • Steuerzahlern (über staatliche Zuschüsse)

Vom Gesundheitsfonds fließt das Geld an die gesetzlichen Krankenkassen, die damit Leistungen von Ärzten, Krankenhäusern und weiteren Leistungserbringern bezahlen. Ein wichtiger Mechanismus ist der Risikostrukturausgleich, der sicherstellt, dass Krankenkassen keinen Wettbewerbsnachteil durch die Zusammensetzung ihrer Mitglieder haben.

Private Zusatzversicherungen gewinnen an Bedeutung, da sie helfen können, Mehrkosten (z.B. für Zahnersatz) teilweise aufzufangen. Der Abschluss ist freiwillig.

Demografischer Wandel und seine Herausforderungen

Die Demografie (Bevölkerungswissenschaft) untersucht die Entwicklung von Bevölkerungen und ihren Strukturen, einschließlich Geburtenraten, Sterberaten und Wanderungsbewegungen.

Das zentrale Problem: Durch moderne Medizin und wissenschaftliche Erkenntnisse steigt das Durchschnittsalter der Menschen, gleichzeitig werden aber weniger Kinder geboren. Dies führt zu einem Ungleichgewicht – viele ältere Menschen, aber zu wenige junge Menschen, die für sie aufkommen können.

Gesundheitsförderung

Die Ottawa-Charta von 1986 hat das Konzept der Gesundheitsförderung maßgeblich geprägt. Sie definiert Gesundheitsförderung als einen Prozess, der Menschen befähigt, mehr Kontrolle über ihre Gesundheit zu erlangen und sie zu verbessern.

Merke: Gesundheitsförderung und Prävention sind Investitionen in die Zukunft. Durch frühzeitiges Handeln können Krankheiten vermieden und Gesundheitskosten langfristig gesenkt werden.

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Die Gesundheitswissenschaften

Prinzipien der Gesundheitsförderung und nationale Gesundheitsziele

Gesundheitsförderung folgt wichtigen Prinzipien und Merkmalen:

  • Orientierung an der salutogenetischen Perspektive (was hält gesund?)
  • Fokus auf Ressourcen und Potenziale statt auf Defizite (Empowerment)
  • Unterstützung sozialer Gerechtigkeit
  • Ausrichtung auf alle Menschen in allen Lebenslagen
  • Förderung von Selbsthilfe und Partizipation

Deutschland hat neun nationale Gesundheitsziele formuliert:

  1. Diabetes mellitus Typ 2: Erkrankungsrisiko senken, früh erkennen und behandeln
  2. Brustkrebs: Mortalität vermindern, Lebensqualität erhöhen
  3. Tabakkonsum reduzieren
  4. Gesund aufwachsen: Lebenskompetenz, Bewegung, Ernährung
  5. Gesundheitliche Kompetenz erhöhen, Patientensouveränität stärken
  6. Depressive Erkrankungen verhindern, früh erkennen, nachhaltig behandeln
  7. Gesund älter werden
  8. Alkoholkonsum reduzieren
  9. Gesundheit rund um die Geburt

Der Setting-Ansatz zur Umsetzung von Gesundheitsförderung

Der Setting-Ansatz zielt darauf ab, den Alltag durch systemische Interventionen in konkreten Lebenswelten (wie Schulen) zu verändern, wobei alle Beteiligten einbezogen werden. Settings sind Organisationen, die eine durch ihre Struktur und Aufgabe anerkannte soziale Einheit darstellen.

Dabei werden zwei Hauptansätze kombiniert:

  1. Verhaltensorientierung: Stärkung individueller Kompetenzen und Ressourcen

    • Befähigung, aktiv mit Problemen umzugehen
    • Entwicklung von Lösungsansätzen und Bewältigungsstrategien
  2. Verhältnisorientierung: Strukturentwicklung und Partizipation

    • Entwicklung gesundheitsfördernder Lebens- und Arbeitsbedingungen
    • Aktive Einbindung der Zielgruppe in Entscheidungs- und Entwicklungsprozesse

Wichtig zu verstehen: Gesundheitsförderung ist am wirksamsten, wenn sie nicht nur individuelles Verhalten, sondern auch die Lebensbedingungen berücksichtigt, in denen Menschen leben und arbeiten.



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Die App ist sehr leicht und gut gestaltet. Habe bis jetzt alles gefunden, nachdem ich gesucht habe und aus den Präsentationen echt viel lernen können! Die App werde ich auf jeden Fall für eine Klassenarbeit verwenden! Und als eigene Inspiration hilft sie natürlich auch sehr.

Stefan S

iOS user

Diese App ist wirklich echt super. Es gibt so viele Lernzettel und Hilfen, […]. Mein Problemfach ist zum Beispiel Französisch und die App hat mega viel Auswahl für Hilfe. Dank dieser App habe ich mich in Französisch verbessert. Ich würde diese jedem weiterempfehlen.

Samantha Klich

Android user

Wow ich bin wirklich komplett baff. Habe die App nur mal so ausprobiert, weil ich es schon oft in der Werbung gesehen habe und war absolut geschockt. Diese App ist DIE HILFE, die man sich für die Schule wünscht und vor allem werden so viele Sachen angeboten, wie z.B. Ausarbeitungen und Merkblätter, welche mir persönlich SEHR weitergeholfen haben.

Anna

iOS user

Ich finde Knowunity so grandios. Ich lerne wirklich für alles damit. Es gibt so viele verschiedene Lernzettel, die sehr gut erklärt sind!

Jana V

iOS user

Ich liebe diese App sie hilft mir vor jeder Arbeit kann Aufgaben kontrollieren sowie lösen und ist wirklich vielfältig verwendbar. Man kann mit diesem Fuchs auch normal reden so wie Probleme im echten Leben besprechen und er hilft einem. Wirklich sehr gut diese App kann ich nur weiter empfehlen, gerade für Menschen die etwas länger brauchen etwas zu verstehen!

Lena M

Android user

Ich finde Knowunity ist eine super App. Für die Schule ist sie ideal , wegen den Lernzetteln, Quizen und dem AI. Das gute an AI ist , dass er nicht direkt nur die Lösung ausspuckt sondern einen Weg zeigt wie man darauf kommt. Manchmal gibt er einem auch nur einen Tipp damit man selbst darauf kommt . Mir hilft Knowunity persönlich sehr viel und ich kann sie nur weiterempfehlen ☺️

Timo S

iOS user

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Sudenaz Ocak

Android user

Diese App hat mich echt verbessert! In der Schule war ich richtig schlecht in Mathe und dank der App kann ich besser Mathe! Ich bin so dankbar, dass ihr die App gemacht habt.

Greenlight Bonnie

Android user

Ich benutze Knowunity schon sehr lange und meine Noten haben sich verbessert die App hilft mir bei Mathe,Englisch u.s.w. Ich bekomme Hilfe wenn ich sie brauche und bekomme sogar Glückwünsche für meine Arbeit Deswegen von mir 5 Sterne🫶🏼

Julia S

Android user

Also die App hat mir echt in super vielen Fächern geholfen! Ich hatte in der Mathe Arbeit davor eine 3+ und habe nur durch den School GPT und die Lernzettek auf der App eine 1-3 in Mathe geschafft…Ich bin Mega glücklich darüber also ja wircklich eine super App zum lernen und es spart sehr viel Heit dass man mehr Freizeit hat!

Marcus B

iOS user

Mit dieser App hab ich bessere Noten bekommen. Bessere Lernzettel gekriegt. Ich habe die App benutzt, als ich die Fächer nicht ganz verstanden habe,diese App ist ein würcklich GameChanger für die Schule, Hausaufgaben

Sarah L

Android user

Hatte noch nie so viel Spaß beim Lernen und der School Bot macht super Aufschriebe die man Herunterladen kann total Übersichtlich und Lehreich. Bin begeistert.

Hans T

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Julia S

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Hatte noch nie so viel Spaß beim Lernen und der School Bot macht super Aufschriebe die man Herunterladen kann total Übersichtlich und Lehreich. Bin begeistert.

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Anders als bei der reinen Medizin betrachten Gesundheitswissenschaften das Thema Gesundheit aus verschiedenen Blickwinkeln und ermöglichen so ein umfassenderes Verständnis der komplexen Faktoren, die unsere Gesundheit beeinflussen.

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Gesundheit - ein multifaktorieller Begriff

Früher wurde Gesundheit einfach als Abwesenheit von Krankheit definiert. Dieses dichotome Denken (entweder gesund oder krank) hat sich inzwischen stark gewandelt. Die WHO-Definition (1946) beschreibt Gesundheit als "Zustand vollkommenen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht allein das Fehlen von Krankheit und Gebrechen".

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  • Talcott Parson: "Gesundheit ist ein Zustand optimaler Leistungsfähigkeit eines Individuums, für die wirksame Erfüllung der Rollen und Aufgaben für die er sozialisiert worden ist."
  • Klaus Hurrelmann: "Gesundheit ist ein Gleichgewicht von Risiko- und Schutzfaktoren. Sie tritt ein, wenn einem Menschen die Bewältigung sowohl innerer als auch äußerer Anforderungen gelingt."

Laut Hurrelmann entscheidet vor allem das subjektive Empfinden über Gesundheit, und Krankheit und Gesundheit schließen sich nicht gegenseitig aus. Wir sind oft weder völlig gesund noch völlig krank.

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Krankheitsmodelle und salutogenetische Sichtweise

Das biomedizinische Krankheitsmodell

Dieses traditionelle Modell hat eine pathogene Sichtweise und fragt: "Was macht krank?". Es betrachtet Körper und Seele getrennt und geht von folgenden Annahmen aus:

  • Jede Krankheit hat eine bestimmte Ursache (Noxe)
  • Diese kann chemisch, biologisch oder physikalisch sein
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  • Krankheitsverläufe sind vorhersehbar und durch medizinisches Eingreifen heilbar

Heute wissen wir: Viele Krankheiten haben nicht nur eine einzelne Ursache!

Das biopsychosoziale Krankheitsmodell (nach Engel)

Dieses modernere Modell erkennt an, dass Krankheiten durch das Zusammenspiel verschiedener Faktoren entstehen:

  • Biologische Faktoren z.B.Bakterien/Virenz.B. Bakterien/Viren
  • Soziale Faktoren (z.B. soziales Netzwerk)
  • Psychische Faktoren (z.B. Depression)

Die Wechselwirkungen zwischen diesen Faktoren werden sowohl für die Ursachenforschung als auch für die Behandlung berücksichtigt. Dieses Modell geht über die Psychosomatik hinaus und wird heute z.B. von der WHO für die Definition von Behinderung verwendet.

Salutogenetische Sichtweise (Aaron Antonovsky)

Hier steht die Frage "Was hält gesund?" im Mittelpunkt. Gesundheit wird als fließender Prozess auf einem Kontinuum zwischen Gesundheit und Krankheit gesehen. Der Mensch ist ständig Stressoren ausgesetzt, die mit genügend Ressourcen wieder ins Gleichgewicht gebracht werden können.

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Dimensionen und Determinanten der Gesundheit

Gesundheit ist ein dynamischer Prozess, der von verschiedenen Dimensionen beeinflusst wird:

  • Chemische Faktoren: Säuren, Laugen, Gifte (z.B. Verätzung, Vergiftung)
  • Physikalische Faktoren: Kälte, Hitze, Strahlen (z.B. Erfrierung, Verbrennung)
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  • Soziale Faktoren: Einsamkeit (z.B. psychosomatische Erkrankungen)

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Dieses Modell veranschaulicht die verschiedenen Einflussbereiche auf unsere Gesundheit in konzentrischen Kreisen:

  1. Innerster Kreis: Unveränderbare Faktoren (Alter, Geschlecht, Erbanlagen)
  2. Individuelle Lebensweisen (Ernährung, Bewegung, veränderbare Verhaltensmuster)
  3. Soziale und kommunale Netzwerke (Familie, Freunde, soziale Kontakte)
  4. Lebens- und Arbeitsbedingungen (Wohnsituation, Zugang zur medizinischen Versorgung)
  5. Äußerster Kreis: Allgemeine Bedingungen der sozioökonomischen, kulturellen und physischen Umwelt (Wirtschaftslage, Rechtssystem, Umweltqualität)

Soziale Ungerechtigkeit nach Mielck

Mielck konzentriert sich auf die vertikale Ungleichheit (Unterschiede zwischen sozialen Schichten) und zeigt, wie soziale Unterschiede zu gesundheitlicher Ungleichheit führen:

  • Soziale Ungleichheit (Unterschiede in Wissen, Geld, Macht, Prestige)
  • führt zu Unterschieden bei Gesundheitsbelastungen und -ressourcen
  • beeinflusst das Gesundheits- und Krankheitsverhalten
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Behinderung und Resilienz

Definition von Behinderung

Nach dem Sozialgesetzbuch (§ 2 SGB IX) sind Menschen mit Behinderungen Personen, deren körperliche, seelische, geistige oder Sinnesbeeinträchtigungen sie in Wechselwirkung mit Barrieren an der gleichberechtigten Teilhabe an der Gesellschaft länger als sechs Monate hindern können.

Die UN-Behindertenkonvention, die 2008 in Kraft trat, betont den vollen und gleichberechtigten Genuss aller Menschenrechte für Menschen mit Behinderungen. Eine zentrale Forderung ist die Inklusion - die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen Leben.

Die Grundsätze umfassen:

  • Barrieren abschaffen
  • Selbstbestimmtes Leben ermöglichen
  • Gleiche Rechte für alle

Dies spiegelt auch Artikel 3 des Grundgesetzes wider: "Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden."

Resilienz

Resilienz wird oft als "psychisches Immunsystem des Körpers" bezeichnet. Sie ist die seelische Widerstandskraft oder Fähigkeit, Stress und Krisen unbeschadet zu überstehen. Wichtig: Resilienz ist nicht angeboren, sondern erlernbar und kann sich im Laufe des Lebens verändern.

Schutzfaktoren der Resilienz lassen sich unterteilen in:

Innere Schutzfaktoren (in der Person selbst):

  • Haltung und Einstellung
  • Glaubenssätze
  • Überzeugungen
  • Verhaltensstrategien

Äußere Schutzfaktoren (im Umfeld der Person):

  • Stabile Beziehung zu mindestens einer Bezugsperson
  • Freundschaften
  • Familie
  • Schule/Gemeinde

Tipp: Resilienz kannst du trainieren! Je mehr dieser Schutzfaktoren du entwickelst, desto besser kannst du mit Krisen umgehen.

GWI Zusammenfassung Fachabi 11
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Lernbereich 2- Gesundheit multifaktoriell begreifen
Gesundheitswissenschaften
Die Gesundheitswissenschaften

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Die sieben Faktoren der Resilienz und Stress

Resilienz basiert auf sieben Kernfaktoren, die sich gegenseitig beeinflussen:

  1. Akzeptanz: Die aktuelle Situation so annehmen, wie sie ist
  2. Optimismus: Davon ausgehen, dass die Krise überwunden werden kann
  3. Lösungsorientierung: Den Fokus auf Lösungen legen und nach vorne blicken
  4. Zukunftsplanung: Flexibel bleiben und Handlungsvarianten für unerwartete Ereignisse entwickeln
  5. Soziale Bindungen: Netzwerke bilden und bei Bedarf Hilfe annehmen
  6. Selbstwirksamkeit: Ein realistisches Verständnis für den eigenen Anteil an der Krise haben
  7. Selbstverantwortung: Die Opferrolle verlassen und aktiv ins Geschehen eingreifen

Stress und seine Auswirkungen

Stress erscheint häufig bei starken Belastungen und wird als Einflussgröße für die Entstehung von Krankheiten genannt. Er kann körperliche Symptome wie Kopfschmerzen, Herzrasen und Schlafstörungen verursachen.

Stressauslösende Ereignisse (Stressoren) können sein:

  • Körperliche Stressoren: Pubertät/Hormone, Medikamente
  • Geistige/soziale Stressoren: Leistungsdruck, Beziehungsprobleme, Angst, Mobbing
  • Physikalische Stressoren: Schmerzen, Lärm, Strahlen, extreme Temperaturen

Stress wird subjektiv wahrgenommen und gehört zu unserem täglichen Leben. Man unterscheidet zwischen:

  • Eustress (positiver Stress): Erhöht die Aufmerksamkeit und fördert die Leistungsfähigkeit ohne dem Körper zu schaden
  • Distress (negativer Stress): Wird als unangenehm empfunden, führt zu Überlastung des Organismus und senkt die Aufmerksamkeit

Wichtig zu wissen: Nicht jeder Stress ist schädlich! Eustress kann dich sogar leistungsfähiger machen, während anhaltender Distress gesundheitliche Probleme verursachen kann.

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Stressmodell nach Selye und körperliche Stressreaktionen

Bei Stress reagiert unser Körper mit komplexen biologischen Prozessen. Stressoren werden von unseren Sinnesorganen wahrgenommen und lösen eine Kaskade von Reaktionen aus:

  1. Der Hypothalamus schüttet CRH CorticotropinreleasingHormoneCorticotropin-releasing Hormone aus
  2. Dies führt zur Freisetzung von ACTH aus der Hypophyse
  3. Die Nebennieren werden aktiviert und setzen Stresshormone frei:
    • Adrenalin/Noradrenalin (vom Nebennierenmark)
    • Kortisol (von der Nebennierenrinde)

Diese Hormone bewirken unter anderem:

  • Hemmung der Verdauung und verstärkte Schweißsekretion
  • Schnelleren Herzschlag und Blutdruckanstieg
  • Erweiterung der Blutgefäße in den Muskeln
  • Anstieg des Blutzuckerspiegels
  • Erhöhte Bereitstellung von Sauerstoff und Nährstoffen für schnelle Bewegungen

Das Stressmodell nach Selye (Adaptionsmodell)

Hans Selye beschrieb drei Phasen der Stressreaktion:

  1. Alarmreaktion: Ein Stressor löst eine Alarmsituation aus

    • Vergrößerung des adrenalen Kortex
    • Aktivierung des lymphatischen Systems
    • Intensivierung der Hormonausschüttung
  2. Widerstand/Resistenz: Der Körper passt sich an die Stressbedingungen an

    • Schrumpfen des adrenalen Kortex
    • Rückkehr der Lymphknoten zur ursprünglichen Größe
    • Stabilität des Hormonspiegels
    • Verstärkte Aktivität des Parasympathikus
  3. Erschöpfung: Bei langanhaltender Belastung kommt es zur Erschöpfung

    • Dysfunktionalität der lymphatischen Strukturen
    • Erschöpfung körperlicher Strukturen

Durch langanhaltenden Stress kann das Immunsystem geschwächt werden und zu gesundheitsschädlichen Verhaltensweisen führen.

Beachte: Schichtarbeit stört den natürlichen Biorhythmus und kann zu Müdigkeit, Schlafstörungen, Gereiztheit und sozialer Isolation führen. Langfristig kann dies zum "Schichtarbeitersyndrom" führen.

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Grundlagen des Gesundheitswesens

Im deutschen Gesundheitswesen spielt der Sozialstaat eine zentrale Rolle. Die Bundesrepublik Deutschland ist laut Grundgesetz ein "demokratischer und sozialer Bundesstaat" mit wichtigen Aufgaben:

  • Sicherstellung von Gerechtigkeit und menschenwürdigem Dasein
  • Gewährleistung einer ausreichenden medizinischen und pflegerischen Versorgung
  • Letztverantwortung für die gesundheitliche Versorgung der Bevölkerung

Ein wesentliches Merkmal ist die Versicherungspflicht. Die fünf Säulen der sozialen Sicherung in Deutschland sind:

  • Krankenversicherung
  • Pflegeversicherung
  • Unfallversicherung
  • Arbeitslosenversicherung
  • Rentenversicherung

Zwei wichtige Grundprinzipien prägen unser Gesundheitssystem:

  1. Solidaritätsprinzip (§15 SGB V): Alle Versicherten bilden eine Solidargemeinschaft. Gesunde zahlen für Kranke, Jüngere für Ältere, Besserverdienende für Geringverdiener.

  2. Subsidiaritätsprinzip (§2 SGB V): Eine höhere staatliche Einheit greift erst dann ein, wenn die Kräfte der untergeordneten Einheit nicht ausreichen. Beispiel: Erst wenn die Familie keine Hilfestellung mehr geben kann, greift der Staat ein.

Das solltest du wissen: In Deutschland basiert die gesetzliche Krankenversicherung auf dem Sachleistungsprinzip – du musst beim Arztbesuch nicht selbst bezahlen, sondern erhältst die Leistungen direkt. Private Krankenversicherungen funktionieren dagegen nach dem Kostenerstattungsprinzip.

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Der Gesundheitsfonds und nationale Gesundheitsziele

Der Gesundheitsfonds wurde 2009 eingeführt und dient als zentrale Sammelstelle für Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung. Die Beiträge kommen von drei Quellen:

  • Arbeitnehmern
  • Arbeitgebern
  • Steuerzahlern (über staatliche Zuschüsse)

Vom Gesundheitsfonds fließt das Geld an die gesetzlichen Krankenkassen, die damit Leistungen von Ärzten, Krankenhäusern und weiteren Leistungserbringern bezahlen. Ein wichtiger Mechanismus ist der Risikostrukturausgleich, der sicherstellt, dass Krankenkassen keinen Wettbewerbsnachteil durch die Zusammensetzung ihrer Mitglieder haben.

Private Zusatzversicherungen gewinnen an Bedeutung, da sie helfen können, Mehrkosten (z.B. für Zahnersatz) teilweise aufzufangen. Der Abschluss ist freiwillig.

Demografischer Wandel und seine Herausforderungen

Die Demografie (Bevölkerungswissenschaft) untersucht die Entwicklung von Bevölkerungen und ihren Strukturen, einschließlich Geburtenraten, Sterberaten und Wanderungsbewegungen.

Das zentrale Problem: Durch moderne Medizin und wissenschaftliche Erkenntnisse steigt das Durchschnittsalter der Menschen, gleichzeitig werden aber weniger Kinder geboren. Dies führt zu einem Ungleichgewicht – viele ältere Menschen, aber zu wenige junge Menschen, die für sie aufkommen können.

Gesundheitsförderung

Die Ottawa-Charta von 1986 hat das Konzept der Gesundheitsförderung maßgeblich geprägt. Sie definiert Gesundheitsförderung als einen Prozess, der Menschen befähigt, mehr Kontrolle über ihre Gesundheit zu erlangen und sie zu verbessern.

Merke: Gesundheitsförderung und Prävention sind Investitionen in die Zukunft. Durch frühzeitiges Handeln können Krankheiten vermieden und Gesundheitskosten langfristig gesenkt werden.

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Prinzipien der Gesundheitsförderung und nationale Gesundheitsziele

Gesundheitsförderung folgt wichtigen Prinzipien und Merkmalen:

  • Orientierung an der salutogenetischen Perspektive (was hält gesund?)
  • Fokus auf Ressourcen und Potenziale statt auf Defizite (Empowerment)
  • Unterstützung sozialer Gerechtigkeit
  • Ausrichtung auf alle Menschen in allen Lebenslagen
  • Förderung von Selbsthilfe und Partizipation

Deutschland hat neun nationale Gesundheitsziele formuliert:

  1. Diabetes mellitus Typ 2: Erkrankungsrisiko senken, früh erkennen und behandeln
  2. Brustkrebs: Mortalität vermindern, Lebensqualität erhöhen
  3. Tabakkonsum reduzieren
  4. Gesund aufwachsen: Lebenskompetenz, Bewegung, Ernährung
  5. Gesundheitliche Kompetenz erhöhen, Patientensouveränität stärken
  6. Depressive Erkrankungen verhindern, früh erkennen, nachhaltig behandeln
  7. Gesund älter werden
  8. Alkoholkonsum reduzieren
  9. Gesundheit rund um die Geburt

Der Setting-Ansatz zur Umsetzung von Gesundheitsförderung

Der Setting-Ansatz zielt darauf ab, den Alltag durch systemische Interventionen in konkreten Lebenswelten (wie Schulen) zu verändern, wobei alle Beteiligten einbezogen werden. Settings sind Organisationen, die eine durch ihre Struktur und Aufgabe anerkannte soziale Einheit darstellen.

Dabei werden zwei Hauptansätze kombiniert:

  1. Verhaltensorientierung: Stärkung individueller Kompetenzen und Ressourcen

    • Befähigung, aktiv mit Problemen umzugehen
    • Entwicklung von Lösungsansätzen und Bewältigungsstrategien
  2. Verhältnisorientierung: Strukturentwicklung und Partizipation

    • Entwicklung gesundheitsfördernder Lebens- und Arbeitsbedingungen
    • Aktive Einbindung der Zielgruppe in Entscheidungs- und Entwicklungsprozesse

Wichtig zu verstehen: Gesundheitsförderung ist am wirksamsten, wenn sie nicht nur individuelles Verhalten, sondern auch die Lebensbedingungen berücksichtigt, in denen Menschen leben und arbeiten.

Wir dachten, du würdest nie fragen...

Was ist der Knowunity KI-Begleiter?

Unser KI-Begleiter ist speziell auf die Bedürfnisse von Schülern zugeschnitten. Basierend auf den Millionen von Inhalten, die wir auf der Plattform haben, können wir den Schülern wirklich sinnvolle und relevante Antworten geben. Aber es geht nicht nur um Antworten, sondern der Begleiter führt die Schüler auch durch ihre täglichen Lernherausforderungen, mit personalisierten Lernplänen, Quizfragen oder Inhalten im Chat und einer 100% Personalisierung basierend auf den Fähigkeiten und Entwicklungen der Schüler.

Wo kann ich mir die Knowunity-App herunterladen?

Du kannst dir die App im Google Play Store und im Apple App Store herunterladen.

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Google Play

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Stefan S

iOS user

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Samantha Klich

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Marcus B

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Sarah L

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Hans T

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