Griechische Antike - Perfektion in Stein
Stellt euch vor, ihr müsstet ein Gebäude entwerfen, das 2000 Jahre überdauert – die Griechen haben's geschafft! Sie strebten nach Vollkommenheit und Ordnung mit perfekten Proportionen und dem Gleichgewicht aller Elemente.
Es gab drei architektonische Säulenordnungen: die gedrungene dorische (ohne Basis, 20 flache Kanneluren), die schlankere ionische (mit spiralförmigen Voluten im Kapitell) und die hohe korinthische (mit Akanthusblättern verziert). Jede hatte ihren eigenen Charakter.
Der Tempelbau bildete das kultische Zentrum der Stadtstaaten. In der fensterlosen Cella stand das Götterbild, umgeben von einer Säulenhalle. Berühmte Beispiele wie der Parthenon auf der Akropolis zeigen die Vollendung der dorischen Architektur.
Merktipp: Dorisch = gedrungen, ionisch = schlank mit Spiralen, korinthisch = hoch mit Blättern!





























