Die Grundlagen des Kubismus
Der Kubismus entstand zwischen 1907 und 1920 und war eine echte Revolution in der Kunstgeschichte. Der Name kommt vom lateinischen "cubus" (Würfel) und beschreibt perfekt, worum es ging: Die Auflösung organischer Formen in geometrische Grundformen.
Diese neue Kunstrichtung wollte bewusst gegen die bisherige Betonung von Licht und Farbe rebellieren. Stattdessen entwickelten die Künstler eine völlig neue Art, Gegenstände darzustellen - durch Mehransichtigkeit. Das bedeutet, sie malten ein Objekt gleichzeitig von vorn, von der Seite und von oben.
Der Frühkubismus begann mit Picassos berühmtem Werk "Les Demoiselles d'Avignon". Hier siehst du bereits alle typischen Merkmale: maskenhaft verzerrte Gesichter, geometrisch vereinfachte Körper und den kompletten Verzicht auf realistische Proportionen. Die Künstler schufen eine völlig eigenständige Bildwirklichkeit, die nichts mehr mit der Natur zu tun hatte.
Merktipp: Der Kubismus will nicht zeigen, wie etwas aussieht, sondern was es wirklich ist!




