Wandel von gegenständlicher zur ungegenständlichen Kunst
Der Übergang von traditioneller zu moderner Kunst war ein drastischer Umbruch. Während die traditionelle Kunst auf wirklichkeitsgetreue Darstellung, handwerkliches Können und idealisierte Schönheit setzte, stellte die Kunst der Moderne diese Prinzipien grundsätzlich in Frage.
Die moderne Kunst zeichnet sich durch subjektive Weltsicht und Ich-Bezogenheit aus. Künstler formulierten neue künstlerische Thesen und setzten sich intensiv mit den Mitteln der Abstraktion auseinander. Die "klassische Moderne" brach mit der Tradition und verabschiedete sich von den Gesetzen der Perspektive, der abbildhaften Darstellung und naturalistischen Farbigkeit.
💡 Die Wegbereiter der Moderne wie Gauguin, Cézanne und Van Gogh erschufen keine Abbilder der Realität mehr, sondern Gleichnisse der Erscheinungswelt – ein revolutionärer Ansatz, der die Zentralperspektive durch mehrere gleichzeitige Blickwinkel ersetzte.
Diese künstlerische Revolution entwickelte sich über verschiedene Stilrichtungen vom Impressionismus über den Expressionismus bis hin zur völligen Abstraktion.











