Caspar David Friedrich - Romantische Seelenspiegel
Friedrich (1774-1840) hatte eine schwere Jugend: früher Tod der Mutter, sein Bruder ertrank beim Versuch, ihn zu retten. Diese Traumata prägten seine düsteren, mystischen Landschaften.
Beim Abbild malte er naturgetreu mit lasierende Farbaufträgen und kaum erkennbarem Duktus. Typisch sind die geometrische Bildaufteilung und Rückenfiguren, die den Betrachter ins Bild hineinziehen.
Die Idee dahinter: Stimmungslandschaften als Seelenspiegelung. "Der Maler soll nicht nur malen, was er vor sich sieht, sondern auch, was er in sich sieht." Die Natur wird zum Symbol für Gefühle und religiöse Erfahrungen.
💡 Charakteristisch: Friedrichs Landschaften sind nie nur Landschaften, sondern immer auch Emotionen!