Grundlagen der Bildanalyse
Bilddaten sammeln ist dein erster Schritt - notiere dir Künstler, Titel, Jahr und Technik. Das gibt dir schon wichtige Hinweise auf die Kunstepoche.
Bei der sachlichen Beschreibung schreibst du einfach auf, was du siehst, ohne zu interpretieren. Welche Gegenstände erkennst du? Wie sind sie angeordnet? Danach kommt dein spontaner Eindruck - welche Atmosphäre spürst du im Bild?
Die Komposition zeigt dir, wie der Künstler das Bild aufgebaut hat. Offene Kompositionen wirken dynamisch und führen den Blick aus dem Bild heraus. Geschlossene Kompositionen halten deinen Blick im Bild gefangen. Dreieckskomposition findest du oft in religiösen Bildern - sie vermittelt Ruhe und Einheit.
Tipp: Schräge Linien und Diagonalen bringen Lebendigkeit ins Bild, während horizontale und vertikale Linien Ruhe ausstrahlen.




