Wie schreibst du eine Werkbetrachtung? - Der Grundaufbau
Eine Werkbetrachtung ist eigentlich ganz einfach, wenn du das System verstehst. Du arbeitest dich von außen nach innen vor: erst beschreiben, dann analysieren, dann interpretieren.
Bei der Bestandsaufnahme sammelst du erst mal alle Fakten. Name des Künstlers, Titel, Entstehungsjahr - die Basics eben. Dann beschreibst du, was du siehst: Ist es ein Stillleben? Was ist der zentrale Gegenstand? Hier geht's noch nicht ums Interpretieren.
Die formale Analyse wird technischer. Du schaust dir Farben an (Primär- oder Sekundärfarben?), wie der Raum wirkt und woher das Licht kommt. Auch die Komposition ist wichtig: Ist das Bild symmetrisch oder asymmetrisch? Diese Details verraten viel über die Wirkung des Werks.
Tipp: Bei der Farbanalyse achte besonders auf den Farbauftrag - sind die Pinselstriche sichtbar oder glatt aufgetragen?







































