Die Narcissus-Geschichte: Übersetzung
Narcissus ist der schöne Jüngling, der alle Frauen zurückweist - auch die Waldnymphe Echo, die daraufhin vor Liebeskummer dahinschwindet. Nur ihre Stimme bleibt als Echo zurück.
Das Drama beginnt, als Narcissus sein eigenes Spiegelbild im Wasser erblickt und sich unsterblich verliebt. Er erkennt zwar, dass er es selbst ist "Isteegosum!"−"Dieserdabinich!", kann aber nicht davon lassen.
Verzweifelt fleht er sein Abbild an zu bleiben und nicht zu verschwinden. Die tragische Ironie: Er bittet sein eigenes Spiegelbild, ihn nicht zu verlassen! Am Ende wird er von der aussichtslosen Liebe aufgezehrt und stirbt - genau wie Echo zuvor.
Merktipp: Die Geschichte zeigt, wie Eitelkeit und Selbstliebe zur Selbstzerstörung führen können.