Verben, Partizipien und wichtige Besonderheiten
Verbzeiten haben klare Bedeutungsunterschiede: Imperfekt drückt andauernde Handlungen aus ("er ging gerade"), Perfekt vollendete ("er ist gegangen"), Futur zukünftige ("er wird gehen").
Der Ablativus absolutus ist ein absoluter Geheimtrick! Du erkennst ihn an einem Ablativ plus Partizip und übersetzt ihn als Nebensatz mit "nachdem", "während" oder "weil". Das PPA (Partizip Präsens Aktiv) erkennst du an -ns, -nt, -nd und übersetzt es wie ein deutsches Partizip.
Adjektivsteigerung funktioniert systematisch: Komparativ mit -ior/-ius ("schöner"), Superlativ meist mit -issimus ("am schönsten"). Deponentien sind Verben, die nur passive Formen haben, aber aktiv übersetzt werden - ziemlich verwirrend am Anfang!
Übersetzungstipp: Beginne immer mit dem Verb und stelle dann systematisch Fragen: Wer? Was? Wem? Wen? So findest du alle Satzglieder!
Wichtige Signalwörter wie "quod" was/welches oder "haud" (nicht) helfen dir beim Textverständnis. Achte beim Übersetzen auch auf Stilmittel wie Metaphern - das gibt oft Extrapunkte!