Bernoulli-Experimente und Binomialverteilung
Stell dir vor, du wirfst eine Münze oder ziehst Kugeln aus einer Urne - das sind typische Bernoulli-Experimente. Das Besondere: Es gibt nur zwei mögliche Ausgänge (Erfolg oder Misserfolg, Treffer oder Niete).
Eine Bernoulli-Kette entsteht, wenn du so ein Experiment mehrmals wiederholst. Wichtig dabei: Jede Wiederholung ist völlig unabhängig von den anderen, und die Wahrscheinlichkeit bleibt immer gleich (wie beim Ziehen mit Zurücklegen).
Die Binomialverteilung zeigt dir alle möglichen Wahrscheinlichkeiten einer Bernoulli-Kette übersichtlich an. Die zentrale Formel lautet: P = (n über k) × p^k × ^. Hierbei ist n die Anzahl der Versuche, k die gewünschte Trefferanzahl und p die Erfolgswahrscheinlichkeit.
Merktipp: Beim viermaligen Münzwurf ist die Wahrscheinlichkeit für genau 2 Treffer am höchsten (37,5%) - das macht intuitiv Sinn!





