Die Ableitungsregeln für Sinus und Kosinus
Du kannst dir die Ableitungsregeln für trigonometrische Funktionen super einfach merken: Wenn du sin ableitest, bekommst du cos. Leitest du cos ab, wird daraus -sin – also einfach ein Minus davor.
Diese Regeln sind extrem praktisch, weil du damit Wendepunkte und andere wichtige Stellen von trigonometrischen Funktionen finden kannst. Bei der Sinusfunktion ergeben sich zum Beispiel die Wendepunkte W₁(0|0) und W₂(π|0) für den Bereich 0 ≤ x < 2π.
Der Trick liegt darin, dass sich Sinus und Kosinus beim Ableiten immer "im Kreis drehen": sin → cos → -sin → -cos → sin. So kommst du nach vier Ableitungen wieder zum Ausgangspunkt zurück.
Merktipp: Die Ableitung von sin ist cos, die Ableitung von cos ist -sin



