Mathe zum Mitnehmen! Diese Zusammenfassung deckt die wichtigsten mathematischen Grundlagen...
Mathe ZP10 NRW Gymnasium Lernzettel











Einheiten umrechnen und Zahlen vergleichen
Beim Umrechnen von Einheiten ist die richtige Zehnerpotenz entscheidend. Für Längen, Flächen, Volumen und Zeiten gibt es spezifische Umrechnungsfaktoren:
- Bei Längen: 1 m = 100 cm = 1000 mm
- Bei Flächen: 1 m² = 10000 cm²
- Bei Volumen: 1 m³ = 1000 dm³ = 1000 L
Beim Zahlenvergleich musst du beachten:
- Negative Zahlen sind kleiner als positive Zahlen
- Brüche kannst du in Dezimalzahlen umrechnen:
Tipp: Um Zahlen schnell zu vergleichen, wandle sie in dieselbe Form um - entweder alle als Dezimalzahlen oder alle als Brüche.
Bei gemischten Aufgaben mit Brüchen, Dezimalzahlen und negativen Zahlen solltest du systematisch vorgehen und alle Werte in ein einheitliches Format bringen.

Prozent- und Zinsrechnung
Die Prozentrechnung gehört zu den Grundlagen und kommt im Alltag häufig vor. Die wichtigsten Begriffe sind:
- G = Grundwert (der Gesamtwert, 100%)
- W = Prozentwert (der gesuchte Teil)
- P = Prozentsatz (in Prozent, z.B. 20%)
Die Grundformel lautet: W = G · P
- Beispiel: G = 420 kg, P = 80% = 0,8 → W = 420 · 0,8 = 336 kg
Bei der Zinsrechnung arbeitest du mit ähnlichen Begriffen:
- K = Kapital (Ausgangsbetrag)
- Z = Zinsen (Ertrag)
- P = Zinssatz (in Prozent)
Für Jahreszinsen gilt: Z = K · P
Bei Zinseszins wächst das Kapital nach der Formel: Kₙ = K₀ · ⁿ
Merke dir: Bei der Prozent- und Zinsrechnung ist es wichtig, den Prozentsatz als Dezimalzahl zu verwenden .

Potenzen und Wurzeln
Potenzen sind eine Kurzschreibweise für wiederholte Multiplikation:
- aⁿ = a · a · ... · a für n > 0
- a⁰ = 1 für n = 0
- a⁻ⁿ = für n < 0
Die wissenschaftliche Schreibweise verwendet Potenzen, um sehr große oder kleine Zahlen darzustellen:
- 3710 = 3,71 · 10³
- 0,023 = 2,3 · 10⁻²
Die wichtigsten Potenzgesetze:
- aᵐ · aⁿ = aᵐ⁺ⁿ
- aᵐ · bᵐ = (a · b)ᵐ
- (aᵐ)ⁿ = aᵐ·ⁿ
Wurzeln sind der Umkehrschritt zum Potenzieren:
- b² = y ⟺ b = √y
Bei der Arbeit mit Wurzeln helfen diese Gesetze:
- √a · √b = √(a·b)
- (√a)ᵐ = a
Praxistipp: Beim Vereinfachen von Wurzelausdrücken hilft es, nach Faktoren zu suchen, die eine Quadratzahl sind: √56 = √(4·14) = 2·√14

Terme und Gleichungen
Terme sind mathematische Ausdrücke mit Zahlen, Variablen und Rechenzeichen. Beim Vereinfachen von Termen sammelst du gleichartige Summanden:
- a - 2b + b - 3a + b = -2a + 0b = -2a
- 2x - 3 + 5x - 6 = 2x - 6x - 12 + 5x - 6 = x - 18
Lineare Gleichungen enthalten Variablen nur in der ersten Potenz. Bei der Lösung isolierst du die Variable:
- 3x + 4 = 4x + 31 - 4x → 3x - 0 = 31 - 0 → 3x = 31 → x =
Bei linearen Gleichungssystemen (LGS) mit zwei Unbekannten hast du drei Lösungsmethoden:
-
Additionsverfahren: Bringe Gleichungen in eine Form, bei der durch Addition eine Variable verschwindet.
-
Einsetzungsverfahren:
- Löse eine Gleichung nach einer Variablen auf
- Setze diesen Ausdruck in die andere Gleichung ein
- Löse die entstandene Gleichung mit nur einer Variablen
-
Gleichsetzungsverfahren:
- Stelle beide Gleichungen nach derselben Variablen um
- Setze die Ausdrücke gleich
Wichtig: Führe immer eine Probe durch, um deine Lösung zu überprüfen!

Quadratische Gleichungen
Quadratische Gleichungen können höchstens zwei Lösungen haben. Sie lassen sich in verschiedenen Formen darstellen:
- Normalform: x² + px + q = 0
- Allgemeine Form: ax² + bx + c = 0
- Faktorisierte Form: ax-n$$x-m = 0
Einfache quadratische Gleichungen kannst du lösen durch:
- Faktorisieren: x-2$$x-3 = 0 → x = 2 oder x = 3
- Ausklammern: x² - 7x = 0 → x = 0 → x = 0 oder x = 7
- Wurzelziehen (wenn b fehlt): x² = 8 → x = ±√8
Für komplexere Gleichungen nutzt du die pq-Formel:
- x₁₂ = -
Die Diskriminante D = entscheidet über die Anzahl der Lösungen:
- D > 0: zwei Lösungen
- D = 0: eine Lösung
- D < 0: keine reelle Lösung
Exponentialgleichungen haben die Variable im Exponenten. Beispiel: 2ˣ = 8 → x = 3
Der Logarithmus hilft beim Lösen von Exponentialgleichungen:
- logₙ = x bedeutet nˣ = b
Merke dir: Bei quadratischen Gleichungen führt eine systematische Herangehensweise am schnellsten zum Ziel - erkenne die Form und wähle die passende Lösungsstrategie.

Funktionen und Zuordnungen
Eine Funktion ist eine eindeutige Zuordnung, bei der jedem x-Wert genau ein y-Wert zugeordnet wird. Funktionen können als Term, Wertetabelle, Graph oder in Wortform dargestellt werden.
Bei einer Proportionalität gilt:
- Ist x n-mal so groß, ist auch y n-mal so groß
- Quotientengleichheit: = konstant
- Graph ist eine Ursprungsgerade
Bei einer Antiproportionalität gilt:
- Ist x n-mal so groß, ist y -mal so groß
- Produktgleichheit: x·y = konstant
- Graph ist eine Hyperbel
Lineare Funktionen haben die Form f = mx + b:
- m ist die Steigung der Geraden
- b ist der y-Achsenabschnitt
Steigung berechnen: m =
Punkt-Steigungsform: f = m + yₚ
Für die Nullstelle gilt: f = 0 → mx + b = 0 → x = -
Praxistipp: Um schnell von einer Funktionsgleichung zum Graphen zu kommen, bestimme erst die Nullstelle und den y-Achsenabschnitt.

Quadratische und Exponentialfunktionen
Quadratische Funktionen haben die Normalform f = ax² + bx + c:
- a: Streckfaktor (a > 0: Parabel öffnet nach oben, a < 0: nach unten)
- b: Tangentensteigung beim y-Achsenabschnitt
- c: y-Achsenabschnitt
Die Scheitelpunktform f = a² + e zeigt direkt den Scheitelpunkt S(d|e):
- Die Parabel ist achsensymmetrisch zur Senkrechten durch S
- Der Scheitelpunkt ist der tiefste (a > 0) oder höchste (a < 0) Punkt
Umwandlung von Normalform in Scheitelpunktform:
- a ausklammern
- Quadratische Ergänzung
- Umformen zur Scheitelpunktform
Exponentialfunktionen beschreiben exponentielles Wachstum oder Abnahme:
- B = B(0) · qᵗ (B(0): Anfangswert, q: Wachstumsfaktor, t: Zeit)
- q > 1: Wachstum (z.B. q = 1,05 für 5% Zunahme)
- 0 < q < 1: Abnahme (z.B. q = 0,7 für 30% Abnahme)
Sinusfunktionen schwanken periodisch zwischen -1 und 1. Sie beschreiben Schwingungsvorgänge und Wellen.
Wichtig: Jede Parabelform hat ihre Vorteile - die Normalform zeigt den y-Achsenabschnitt, die Scheitelpunktform zeigt den höchsten/tiefsten Punkt.

Flächen und Körper
Flächeninhalte und Umfänge:
- Quadrat: A = a², U = 4a
- Rechteck: A = a·b, U = 2a + 2b
- Dreieck: A = , U = a + b + c
- Parallelogramm: A = g·h, U = 2
- Trapez: A = ·h, U = a + b + c + d
Körper und ihre Eigenschaften:
- Würfel: V = a³, O = 6a²
- Quader: V = a·b·c, O = 2(ab + ac + bc)
- Prisma: V = G·h, O = G + M (G: Grundfläche, M: Mantelfläche)
- Zylinder: V = πr²·h, O = 2πr² + 2πrh
- Pyramide: V = G·h, O = G + M
- Kegel: V = πr²·h, M = πrs
- Kugel: V = πr³, O = 4πr²
Kreisberechnungen:
- Radius r, Durchmesser d = 2r
- Flächeninhalt A = πr²
- Umfang U = 2πr
Für Kreissektor mit Winkel α (in Grad):
- Flächeninhalt A = ·πr²
- Kreisbogen b = ·2πr
Tipp für die Praxis: Lerne die grundlegenden Formeln auswendig - sie sind die Basis für komplexere Berechnungen.

Zentrische Streckung und Trigonometrie
Ähnlichkeit und zentrische Streckung: Zwei Figuren sind ähnlich, wenn sie maßstäblich vergrößert oder verkleinert wurden. Der Streckfaktor gibt das Verhältnis zwischen neuer und alter Seitenlänge an.
Bei der zentrischen Streckung wird jeder Punkt der Figur um den Streckfaktor vom Streckzentrum aus abgetragen.
Die Strahlensätze beschreiben Verhältnisse bei ähnlichen Dreiecken:
- Erster Strahlensatz:
- Zweiter Strahlensatz:
Trigonometrie im rechtwinkligen Dreieck:
- sin(α) =
- cos(α) =
- tan(α) =
Für allgemeine Dreiecke gelten:
- Sinussatz:
- Kosinussatz: a² = b² + c² - 2bc·cos(α)
Wichtig: Der Satz des Pythagoras ist ein Spezialfall des Kosinussatzes für rechtwinklige Dreiecke.

Stochastik
Die Laplace-Wahrscheinlichkeit gilt für Zufallsversuche, bei denen alle Ergebnisse gleich wahrscheinlich sind: P(E) =
Wichtige Begriffe:
- Absolute Häufigkeit: Anzahl (natürliche Zahlen)
- Relative Häufigkeit: Anteil (rationale Zahlen zwischen 0 und 1)
- Wahrscheinlichkeit: Erwartungswert (zwischen 0 und 1)
Baumdiagramme helfen, mehrstufige Zufallsexperimente zu visualisieren.
Die Vierfeldertafel eignet sich zur Darstellung von zwei gleichzeitig untersuchten Merkmalen:
| B | B̄ | Summe | |
|---|---|---|---|
| A | 45% | 12% | 57% |
| Ā | 15% | 28% | 43% |
| Summe | 60% | 40% | 100% |
Bedingte Wahrscheinlichkeit P(B|A): Wahrscheinlichkeit für B unter der Bedingung, dass A eingetreten ist: P(B|A) =
Denk daran: In der Stochastik ist die korrekte Interpretation von Wahrscheinlichkeiten entscheidend - überlege genau, was gefragt ist!
Wir dachten schon, du fragst nie...
Ähnlicher Inhalt
Beliebtester Inhalt: Gleichungssystem
2Gleichungssysteme Methoden
Entdecken Sie die drei Hauptmethoden zur Lösung von Gleichungssystemen: Gleichsetzungsverfahren, Einsetzungsverfahren und Additionsverfahren. Diese Zusammenfassung bietet klare Schritte und Beispiele zur Anwendung jeder Methode, um lineare Gleichungen effektiv zu lösen. Ideal für Schüler, die sich auf Prüfungen vorbereiten oder ihr Verständnis von Gleichungssystemen vertiefen möchten.
Algebra: Variablen und Gleichungen
Entdecken Sie die Grundlagen der Algebra mit Fokus auf Variablen, Gleichungen und Ungleichungen. Diese Zusammenfassung behandelt wichtige Konzepte wie Bruchgleichungen, lineare Gleichungssysteme, logarithmische und exponentielle Funktionen sowie Äquivalenzumformungen. Ideal für Schüler der Mittelstufe, die ihre Kenntnisse in Mathematik vertiefen möchten.
Beliebtester Inhalt in Mathe
9Lernzettel ZP 10 Mathe
Lernzettel von der ZP 10
Mathe ZP10 Zusammenfassung NRW
Zusammenfassung der Mathethemwn für die ZP10 NRW + Formelsammlung
ZP10 Mathe
Alle Themen der Mathe ZP 10
Alles was du für die ZP10 können musst! (VOLLSTÄNDIG) für Gymnasium und Realschule
Die Mathe ZP ist machbar. Durch die große Anzahl an Themen die dran kommen könnten, verliert man schnell den Überblick. Also habe ich von den kleinsten Themen bis hin zu den größten alles zusammengefasst <3.
ZP10 Mathe Zusammenfassung NRW
Lernzettel für die ZP10 Mathe in NRW mit allen Themen außer Sinusfunktionen.
Analysis: Funktionsscharen & Ableitungen
Dieser Lernzettel bietet eine umfassende Übersicht über zentrale Themen der Analysis, einschließlich Funktionsscharen, Ableitungen, Extrempunkte, Integrale und e-Funktionen. Ideal für die Vorbereitung auf das Abitur im Mathematik Grundkurs. Verstehe die Konzepte und deren Anwendungen mit klaren Beispielen und Schritt-für-Schritt-Anleitungen.
ZK EF NRW Lernzettel alle Themen
Perfekte Vorbereitung auf die Mathe ZK, alle Themen der Stufe EF
Mathe ZK 2025
Hier ist ein Lernzettel zu allen Themen für die Zentrale Klausur der EPH (11) für 2025 || Themen: Funktionen & Vektoren
Mathe Abi26 Zusammenfassung NRW
Dient zur Vorbereitung auf das Abitur 2026 im Grundkurs Mathematik.
Beliebtester Inhalt
9Führerschein Theorie Wiederholung/Notizen
Schilder, Zeichen, Zahlen, Vorfahrt und mehr - alles für die theoretische Führerscheinprüfung :)
Der zerbrochene Krug Lernzettel & Zusammenfassung
Der zerbrochene Krug, Die wichtigsten Informationen zusammengefasst, Lernzettel
Lernzettel ZP 10 Mathe
Lernzettel von der ZP 10
Heimsuchung komplette Zusammenfassung
Zusammenfassung des Buches als auch der einzelnen Kapitel und deren Charakteren. Auch tabellarisch. Im Unterricht ohne KI erstellt
10 unregelmäßige Verben im past participle
unregelmäßige Verben aus Englisch - past participle
Mathe ZP10 Zusammenfassung NRW
Zusammenfassung der Mathethemwn für die ZP10 NRW + Formelsammlung
Der zerbrochene Krug Inhaltsübersicht und Szenenanalyse Aufbau - Deutsch Q1/Q2/Abitur
Inhaltsübersicht und Szenenanalyse Aufbau “der zerbrochne Krug” Heinrich von Kleist
Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
Inhalt, Entstehung und Quellen, Figuren, Geschichtliche Hintergründe, Motive, Erzählstruktur/- stil
„Heimsuchung“ - Jenny Erpenbeck Lernlandkarte/ Lern Übersicht
Lernzettel/ Lernlandkarte Heimsuchung, Jenny Erpenbeck, Methodik Deutsch Abitur
Schüler lieben uns — und du auch.
Die App ist sehr einfach zu bedienen und gut gestaltet. Ich habe bisher alles gefunden, wonach ich gesucht habe, und konnte viel aus den Präsentationen lernen! Ich werde die App definitiv für ein Schulprojekt nutzen! Und natürlich hilft sie auch sehr als Inspiration.
Diese App ist wirklich super. Es gibt so viele Lernzettel und Hilfen [...]. Mein Problemfach ist zum Beispiel Französisch und die App hat so viele Möglichkeiten zur Hilfe. Dank dieser App habe ich mich in Französisch verbessert. Ich würde sie jedem empfehlen.
Wow, ich bin wirklich begeistert. Ich habe die App einfach mal ausprobiert, weil ich sie schon oft beworben gesehen habe und war absolut beeindruckt. Diese App ist DIE HILFE, die man für die Schule braucht und vor allem bietet sie so viele Dinge wie Übungen und Lernzettel, die mir persönlich SEHR geholfen haben.
Mathe ZP10 NRW Gymnasium Lernzettel
Mathe zum Mitnehmen! Diese Zusammenfassung deckt die wichtigsten mathematischen Grundlagen ab, die du in der 11. Klasse brauchst - von Einheiten umrechnen bis zu Stochastik. Die Inhalte sind kompakt aufbereitet, sodass du schnell das Wesentliche erfassen kannst.

Einheiten umrechnen und Zahlen vergleichen
Beim Umrechnen von Einheiten ist die richtige Zehnerpotenz entscheidend. Für Längen, Flächen, Volumen und Zeiten gibt es spezifische Umrechnungsfaktoren:
- Bei Längen: 1 m = 100 cm = 1000 mm
- Bei Flächen: 1 m² = 10000 cm²
- Bei Volumen: 1 m³ = 1000 dm³ = 1000 L
Beim Zahlenvergleich musst du beachten:
- Negative Zahlen sind kleiner als positive Zahlen
- Brüche kannst du in Dezimalzahlen umrechnen:
Tipp: Um Zahlen schnell zu vergleichen, wandle sie in dieselbe Form um - entweder alle als Dezimalzahlen oder alle als Brüche.
Bei gemischten Aufgaben mit Brüchen, Dezimalzahlen und negativen Zahlen solltest du systematisch vorgehen und alle Werte in ein einheitliches Format bringen.

Prozent- und Zinsrechnung
Die Prozentrechnung gehört zu den Grundlagen und kommt im Alltag häufig vor. Die wichtigsten Begriffe sind:
- G = Grundwert (der Gesamtwert, 100%)
- W = Prozentwert (der gesuchte Teil)
- P = Prozentsatz (in Prozent, z.B. 20%)
Die Grundformel lautet: W = G · P
- Beispiel: G = 420 kg, P = 80% = 0,8 → W = 420 · 0,8 = 336 kg
Bei der Zinsrechnung arbeitest du mit ähnlichen Begriffen:
- K = Kapital (Ausgangsbetrag)
- Z = Zinsen (Ertrag)
- P = Zinssatz (in Prozent)
Für Jahreszinsen gilt: Z = K · P
Bei Zinseszins wächst das Kapital nach der Formel: Kₙ = K₀ · ⁿ
Merke dir: Bei der Prozent- und Zinsrechnung ist es wichtig, den Prozentsatz als Dezimalzahl zu verwenden .

Potenzen und Wurzeln
Potenzen sind eine Kurzschreibweise für wiederholte Multiplikation:
- aⁿ = a · a · ... · a für n > 0
- a⁰ = 1 für n = 0
- a⁻ⁿ = für n < 0
Die wissenschaftliche Schreibweise verwendet Potenzen, um sehr große oder kleine Zahlen darzustellen:
- 3710 = 3,71 · 10³
- 0,023 = 2,3 · 10⁻²
Die wichtigsten Potenzgesetze:
- aᵐ · aⁿ = aᵐ⁺ⁿ
- aᵐ · bᵐ = (a · b)ᵐ
- (aᵐ)ⁿ = aᵐ·ⁿ
Wurzeln sind der Umkehrschritt zum Potenzieren:
- b² = y ⟺ b = √y
Bei der Arbeit mit Wurzeln helfen diese Gesetze:
- √a · √b = √(a·b)
- (√a)ᵐ = a
Praxistipp: Beim Vereinfachen von Wurzelausdrücken hilft es, nach Faktoren zu suchen, die eine Quadratzahl sind: √56 = √(4·14) = 2·√14

Terme und Gleichungen
Terme sind mathematische Ausdrücke mit Zahlen, Variablen und Rechenzeichen. Beim Vereinfachen von Termen sammelst du gleichartige Summanden:
- a - 2b + b - 3a + b = -2a + 0b = -2a
- 2x - 3 + 5x - 6 = 2x - 6x - 12 + 5x - 6 = x - 18
Lineare Gleichungen enthalten Variablen nur in der ersten Potenz. Bei der Lösung isolierst du die Variable:
- 3x + 4 = 4x + 31 - 4x → 3x - 0 = 31 - 0 → 3x = 31 → x =
Bei linearen Gleichungssystemen (LGS) mit zwei Unbekannten hast du drei Lösungsmethoden:
-
Additionsverfahren: Bringe Gleichungen in eine Form, bei der durch Addition eine Variable verschwindet.
-
Einsetzungsverfahren:
- Löse eine Gleichung nach einer Variablen auf
- Setze diesen Ausdruck in die andere Gleichung ein
- Löse die entstandene Gleichung mit nur einer Variablen
-
Gleichsetzungsverfahren:
- Stelle beide Gleichungen nach derselben Variablen um
- Setze die Ausdrücke gleich
Wichtig: Führe immer eine Probe durch, um deine Lösung zu überprüfen!

Quadratische Gleichungen
Quadratische Gleichungen können höchstens zwei Lösungen haben. Sie lassen sich in verschiedenen Formen darstellen:
- Normalform: x² + px + q = 0
- Allgemeine Form: ax² + bx + c = 0
- Faktorisierte Form: ax-n$$x-m = 0
Einfache quadratische Gleichungen kannst du lösen durch:
- Faktorisieren: x-2$$x-3 = 0 → x = 2 oder x = 3
- Ausklammern: x² - 7x = 0 → x = 0 → x = 0 oder x = 7
- Wurzelziehen (wenn b fehlt): x² = 8 → x = ±√8
Für komplexere Gleichungen nutzt du die pq-Formel:
- x₁₂ = -
Die Diskriminante D = entscheidet über die Anzahl der Lösungen:
- D > 0: zwei Lösungen
- D = 0: eine Lösung
- D < 0: keine reelle Lösung
Exponentialgleichungen haben die Variable im Exponenten. Beispiel: 2ˣ = 8 → x = 3
Der Logarithmus hilft beim Lösen von Exponentialgleichungen:
- logₙ = x bedeutet nˣ = b
Merke dir: Bei quadratischen Gleichungen führt eine systematische Herangehensweise am schnellsten zum Ziel - erkenne die Form und wähle die passende Lösungsstrategie.

Funktionen und Zuordnungen
Eine Funktion ist eine eindeutige Zuordnung, bei der jedem x-Wert genau ein y-Wert zugeordnet wird. Funktionen können als Term, Wertetabelle, Graph oder in Wortform dargestellt werden.
Bei einer Proportionalität gilt:
- Ist x n-mal so groß, ist auch y n-mal so groß
- Quotientengleichheit: = konstant
- Graph ist eine Ursprungsgerade
Bei einer Antiproportionalität gilt:
- Ist x n-mal so groß, ist y -mal so groß
- Produktgleichheit: x·y = konstant
- Graph ist eine Hyperbel
Lineare Funktionen haben die Form f = mx + b:
- m ist die Steigung der Geraden
- b ist der y-Achsenabschnitt
Steigung berechnen: m =
Punkt-Steigungsform: f = m + yₚ
Für die Nullstelle gilt: f = 0 → mx + b = 0 → x = -
Praxistipp: Um schnell von einer Funktionsgleichung zum Graphen zu kommen, bestimme erst die Nullstelle und den y-Achsenabschnitt.

Quadratische und Exponentialfunktionen
Quadratische Funktionen haben die Normalform f = ax² + bx + c:
- a: Streckfaktor (a > 0: Parabel öffnet nach oben, a < 0: nach unten)
- b: Tangentensteigung beim y-Achsenabschnitt
- c: y-Achsenabschnitt
Die Scheitelpunktform f = a² + e zeigt direkt den Scheitelpunkt S(d|e):
- Die Parabel ist achsensymmetrisch zur Senkrechten durch S
- Der Scheitelpunkt ist der tiefste (a > 0) oder höchste (a < 0) Punkt
Umwandlung von Normalform in Scheitelpunktform:
- a ausklammern
- Quadratische Ergänzung
- Umformen zur Scheitelpunktform
Exponentialfunktionen beschreiben exponentielles Wachstum oder Abnahme:
- B = B(0) · qᵗ (B(0): Anfangswert, q: Wachstumsfaktor, t: Zeit)
- q > 1: Wachstum (z.B. q = 1,05 für 5% Zunahme)
- 0 < q < 1: Abnahme (z.B. q = 0,7 für 30% Abnahme)
Sinusfunktionen schwanken periodisch zwischen -1 und 1. Sie beschreiben Schwingungsvorgänge und Wellen.
Wichtig: Jede Parabelform hat ihre Vorteile - die Normalform zeigt den y-Achsenabschnitt, die Scheitelpunktform zeigt den höchsten/tiefsten Punkt.

Flächen und Körper
Flächeninhalte und Umfänge:
- Quadrat: A = a², U = 4a
- Rechteck: A = a·b, U = 2a + 2b
- Dreieck: A = , U = a + b + c
- Parallelogramm: A = g·h, U = 2
- Trapez: A = ·h, U = a + b + c + d
Körper und ihre Eigenschaften:
- Würfel: V = a³, O = 6a²
- Quader: V = a·b·c, O = 2(ab + ac + bc)
- Prisma: V = G·h, O = G + M (G: Grundfläche, M: Mantelfläche)
- Zylinder: V = πr²·h, O = 2πr² + 2πrh
- Pyramide: V = G·h, O = G + M
- Kegel: V = πr²·h, M = πrs
- Kugel: V = πr³, O = 4πr²
Kreisberechnungen:
- Radius r, Durchmesser d = 2r
- Flächeninhalt A = πr²
- Umfang U = 2πr
Für Kreissektor mit Winkel α (in Grad):
- Flächeninhalt A = ·πr²
- Kreisbogen b = ·2πr
Tipp für die Praxis: Lerne die grundlegenden Formeln auswendig - sie sind die Basis für komplexere Berechnungen.

Zentrische Streckung und Trigonometrie
Ähnlichkeit und zentrische Streckung: Zwei Figuren sind ähnlich, wenn sie maßstäblich vergrößert oder verkleinert wurden. Der Streckfaktor gibt das Verhältnis zwischen neuer und alter Seitenlänge an.
Bei der zentrischen Streckung wird jeder Punkt der Figur um den Streckfaktor vom Streckzentrum aus abgetragen.
Die Strahlensätze beschreiben Verhältnisse bei ähnlichen Dreiecken:
- Erster Strahlensatz:
- Zweiter Strahlensatz:
Trigonometrie im rechtwinkligen Dreieck:
- sin(α) =
- cos(α) =
- tan(α) =
Für allgemeine Dreiecke gelten:
- Sinussatz:
- Kosinussatz: a² = b² + c² - 2bc·cos(α)
Wichtig: Der Satz des Pythagoras ist ein Spezialfall des Kosinussatzes für rechtwinklige Dreiecke.

Stochastik
Die Laplace-Wahrscheinlichkeit gilt für Zufallsversuche, bei denen alle Ergebnisse gleich wahrscheinlich sind: P(E) =
Wichtige Begriffe:
- Absolute Häufigkeit: Anzahl (natürliche Zahlen)
- Relative Häufigkeit: Anteil (rationale Zahlen zwischen 0 und 1)
- Wahrscheinlichkeit: Erwartungswert (zwischen 0 und 1)
Baumdiagramme helfen, mehrstufige Zufallsexperimente zu visualisieren.
Die Vierfeldertafel eignet sich zur Darstellung von zwei gleichzeitig untersuchten Merkmalen:
| B | B̄ | Summe | |
|---|---|---|---|
| A | 45% | 12% | 57% |
| Ā | 15% | 28% | 43% |
| Summe | 60% | 40% | 100% |
Bedingte Wahrscheinlichkeit P(B|A): Wahrscheinlichkeit für B unter der Bedingung, dass A eingetreten ist: P(B|A) =
Denk daran: In der Stochastik ist die korrekte Interpretation von Wahrscheinlichkeiten entscheidend - überlege genau, was gefragt ist!
Wir dachten schon, du fragst nie...
Ähnlicher Inhalt
Beliebtester Inhalt: Gleichungssystem
2Gleichungssysteme Methoden
Entdecken Sie die drei Hauptmethoden zur Lösung von Gleichungssystemen: Gleichsetzungsverfahren, Einsetzungsverfahren und Additionsverfahren. Diese Zusammenfassung bietet klare Schritte und Beispiele zur Anwendung jeder Methode, um lineare Gleichungen effektiv zu lösen. Ideal für Schüler, die sich auf Prüfungen vorbereiten oder ihr Verständnis von Gleichungssystemen vertiefen möchten.
Algebra: Variablen und Gleichungen
Entdecken Sie die Grundlagen der Algebra mit Fokus auf Variablen, Gleichungen und Ungleichungen. Diese Zusammenfassung behandelt wichtige Konzepte wie Bruchgleichungen, lineare Gleichungssysteme, logarithmische und exponentielle Funktionen sowie Äquivalenzumformungen. Ideal für Schüler der Mittelstufe, die ihre Kenntnisse in Mathematik vertiefen möchten.
Beliebtester Inhalt in Mathe
9Lernzettel ZP 10 Mathe
Lernzettel von der ZP 10
Mathe ZP10 Zusammenfassung NRW
Zusammenfassung der Mathethemwn für die ZP10 NRW + Formelsammlung
ZP10 Mathe
Alle Themen der Mathe ZP 10
Alles was du für die ZP10 können musst! (VOLLSTÄNDIG) für Gymnasium und Realschule
Die Mathe ZP ist machbar. Durch die große Anzahl an Themen die dran kommen könnten, verliert man schnell den Überblick. Also habe ich von den kleinsten Themen bis hin zu den größten alles zusammengefasst <3.
ZP10 Mathe Zusammenfassung NRW
Lernzettel für die ZP10 Mathe in NRW mit allen Themen außer Sinusfunktionen.
Analysis: Funktionsscharen & Ableitungen
Dieser Lernzettel bietet eine umfassende Übersicht über zentrale Themen der Analysis, einschließlich Funktionsscharen, Ableitungen, Extrempunkte, Integrale und e-Funktionen. Ideal für die Vorbereitung auf das Abitur im Mathematik Grundkurs. Verstehe die Konzepte und deren Anwendungen mit klaren Beispielen und Schritt-für-Schritt-Anleitungen.
ZK EF NRW Lernzettel alle Themen
Perfekte Vorbereitung auf die Mathe ZK, alle Themen der Stufe EF
Mathe ZK 2025
Hier ist ein Lernzettel zu allen Themen für die Zentrale Klausur der EPH (11) für 2025 || Themen: Funktionen & Vektoren
Mathe Abi26 Zusammenfassung NRW
Dient zur Vorbereitung auf das Abitur 2026 im Grundkurs Mathematik.
Beliebtester Inhalt
9Führerschein Theorie Wiederholung/Notizen
Schilder, Zeichen, Zahlen, Vorfahrt und mehr - alles für die theoretische Führerscheinprüfung :)
Der zerbrochene Krug Lernzettel & Zusammenfassung
Der zerbrochene Krug, Die wichtigsten Informationen zusammengefasst, Lernzettel
Lernzettel ZP 10 Mathe
Lernzettel von der ZP 10
Heimsuchung komplette Zusammenfassung
Zusammenfassung des Buches als auch der einzelnen Kapitel und deren Charakteren. Auch tabellarisch. Im Unterricht ohne KI erstellt
10 unregelmäßige Verben im past participle
unregelmäßige Verben aus Englisch - past participle
Mathe ZP10 Zusammenfassung NRW
Zusammenfassung der Mathethemwn für die ZP10 NRW + Formelsammlung
Der zerbrochene Krug Inhaltsübersicht und Szenenanalyse Aufbau - Deutsch Q1/Q2/Abitur
Inhaltsübersicht und Szenenanalyse Aufbau “der zerbrochne Krug” Heinrich von Kleist
Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
Inhalt, Entstehung und Quellen, Figuren, Geschichtliche Hintergründe, Motive, Erzählstruktur/- stil
„Heimsuchung“ - Jenny Erpenbeck Lernlandkarte/ Lern Übersicht
Lernzettel/ Lernlandkarte Heimsuchung, Jenny Erpenbeck, Methodik Deutsch Abitur
Schüler lieben uns — und du auch.
Die App ist sehr einfach zu bedienen und gut gestaltet. Ich habe bisher alles gefunden, wonach ich gesucht habe, und konnte viel aus den Präsentationen lernen! Ich werde die App definitiv für ein Schulprojekt nutzen! Und natürlich hilft sie auch sehr als Inspiration.
Diese App ist wirklich super. Es gibt so viele Lernzettel und Hilfen [...]. Mein Problemfach ist zum Beispiel Französisch und die App hat so viele Möglichkeiten zur Hilfe. Dank dieser App habe ich mich in Französisch verbessert. Ich würde sie jedem empfehlen.
Wow, ich bin wirklich begeistert. Ich habe die App einfach mal ausprobiert, weil ich sie schon oft beworben gesehen habe und war absolut beeindruckt. Diese App ist DIE HILFE, die man für die Schule braucht und vor allem bietet sie so viele Dinge wie Übungen und Lernzettel, die mir persönlich SEHR geholfen haben.