Spezielle Gleichungsarten meistern
Lineare Gleichungssysteme mit drei Unbekannten siehen kompliziert aus, funktionieren aber nach dem gleichen Prinzip: Du löst eine Gleichung nach einer Variable auf und setzt sie in die anderen beiden ein.
Bruchgleichungen haben Variablen im Nenner - das macht sie etwas tricky. Zuerst bestimmst du die Definitionsmenge D (alle Werte, die den Nenner nicht null machen), dann löst du die Gleichung und prüfst, ob deine Lösung in D liegt.
Quadratische Gleichungen erkennst du an x². Die Lösungsformel ist dein Rettungsanker: x₁,₂ = −b±√(b2−4ac) / 2a. Die Diskriminante D = b² - 4ac verrät dir, wie viele Lösungen es gibt: D > 0 bedeutet zwei Lösungen, D = 0 eine Lösung, D < 0 keine Lösung.
Tipp: Der Satz von Vieta ist super praktisch zum Kontrollieren: x₁ + x₂ = -p und x₁ · x₂ = q!
Betragsgleichungen wie |x| = a haben meistens zwei Lösungen: x = a und x = -a. Bei Wurzelgleichungen quadrierst du beide Seiten - aber pass auf, manchmal entstehen dabei Scheinlösungen, die du wieder rauswerfen musst.