Kriterien für die Umkehrbarkeit
Ob eine Funktion umkehrbar ist, kannst du ganz einfach am Graphen erkennen. Jede waagerechte Linie darf den Funktionsgraph höchstens einmal schneiden - das ist das anschauliche Kriterium.
Bei funktioniert das perfekt: Jeder y-Wert führt zu genau einem x-Wert zurück. Die Funktion ist also umkehrbar und hat eine Umkehrfunktion.
Ganz anders bei : Hier gibt es zum Beispiel drei verschiedene x-Werte, die alle den y-Wert 1 ergeben. Das bedeutet: nicht umkehrbar, keine Umkehrfunktion möglich!
Merke dir: Funktionen, die nur steigen oder nur fallen (streng monoton), sind immer umkehrbar. Aber das ist nicht die einzige Möglichkeit - manche Funktionen sind auch ohne Monotonie umkehrbar.




