Absolute und relative Häufigkeit verstehen
Die absolute Häufigkeit zeigt dir ganz einfach, wie oft etwas passiert ist. Wenn du 20-mal würfelst und die 6 kommt 4-mal vor, dann ist 4 deine absolute Häufigkeit - mehr nicht!
Die relative Häufigkeit ist schon interessanter: Sie setzt dein Ergebnis ins Verhältnis zu allen Versuchen. Die Formel ist super einfach: Du teilst die absolute Häufigkeit durch die Anzahl aller Versuche. Bei unserem Würfel-Beispiel: 4 ÷ 20 = 0,2 = 20%.
Die theoretische Wahrscheinlichkeit funktioniert anders - hier rechnest du vorher aus, wie wahrscheinlich etwas ist, ohne es zu testen. Beim fairen Würfel hat jede Zahl eine 1/6 Chance, das sind etwa 16,7%.
Merktipp: Absolute Häufigkeit = "Wie oft?", Relative Häufigkeit = "Wie oft von allen Versuchen?", Wahrscheinlichkeit = "Wie wahrscheinlich ist es theoretisch?"
Praxis-Beispiel: Du hast einen Beutel mit 5 roten, 3 blauen und 2 grünen Kugeln. Nach 50 Zügen (mit Zurücklegen) hattest du: Rot 22-mal, Blau 18-mal, Grün 10-mal. Die relativen Häufigkeiten sind: Rot = 22/50 = 44%, Blau = 18/50 = 36%, Grün = 10/50 = 20%.