Grundlagen der Wurzelfunktionen
Wurzelfunktionen sind eigentlich ganz logisch: Sie drehen Potenzfunktionen einfach um. Wenn du wissen willst, welche Zahl zum Beispiel quadriert 25 ergibt, brauchst du die Wurzelfunktion.
Die allgemeine Form schreibst du als . Der Wurzelexponent n bestimmt dabei, ob du alle reellen Zahlen verwenden kannst oder nicht.
Bei geraden Wurzelexponenten (wie 2, 4, 6...) dürfen unter der Wurzel nur positive Zahlen stehen, weil negative Zahlen sonst nicht definiert sind. Deshalb ist hier und .
Bei ungeraden Wurzelexponenten (wie 3, 5, 7...) kannst du alle reellen Zahlen verwenden: und .
Merkregel: Je höher der Wurzelexponent, desto flacher wird deine Funktion!
Die allgemeine Wurzelfunktion funktioniert genauso wie andere Funktionen: Mit streckst du sie (steiler), mit stauchst du sie (flacher). Ein negatives spiegelt an der x-Achse. Die Parameter und verschieben die Funktion – nach oben/unten, nach links/rechts.



