Das magnetische Feldist überall um uns herum - von... Mehr anzeigen
Das Magnetfeld und seine Eigenschaften











Was ist ein magnetisches Feld?
Stell dir vor, du hältst zwei Magnete in der Hand - manchmal ziehen sie sich magisch an, manchmal drücken sie sich weg. Das passiert durch das magnetische Feld, das zwischen den Polen eines Magneten entsteht.
Jeder Magnet hat einen Nordpol und einen Südpol. Die wichtigste Regel: Gleichnamige Pole stoßen sich ab (Nord gegen Nord), ungleichnamige Pole ziehen sich an (Nord gegen Süd). Das kennst du bestimmt schon von Experimenten im Unterricht.
Ferromagnete wie Eisen sind die bekanntesten Magnete und erzeugen ein dauerhaftes Magnetfeld. Dieses unsichtbare Feld können wir durch Feldlinienbilder sichtbar machen.
Merktipp: Nord stößt Nord ab, Nord zieht Süd an - wie bei Menschen, Gegensätze ziehen sich an!

Feldlinienbilder verstehen
Magnetische Felder sind unsichtbar, aber mit Feldlinienbildern kannst du sie trotzdem "sehen". Diese Linien zeigen dir, wo das Magnetfeld stark oder schwach ist.
Die Feldlinien verlaufen außerhalb des Magneten immer vom Nordpol zum Südpol. Innerhalb des Magneten geht's andersherum - vom Süd- zum Nordpol. So entsteht ein geschlossener Kreislauf.
Die Dichte der Feldlinien verrät dir die Stärke: Je enger die Linien beieinander liegen, desto stärker ist das Magnetfeld an dieser Stelle. An den Polen ist das Feld deshalb am stärksten.
Experimenttipp: Mit Eisenspänen auf Papier über einem Magneten siehst du diese Feldlinien live!

Stabmagnet vs. Hufeisenmagnet
Beide Magnettypen sind permanent, also dauerhaft magnetisch. Der Unterschied liegt in der Form des Magnetfelds.
Beim Stabmagneten sind die Feldlinien an den Polen sehr dicht gedrängt, zwischen den Polen aber weitläufiger. Das bedeutet: Die Magnetkraft ist ungleichmäßig verteilt.
Der Hufeisenmagnet hat einen großen Vorteil - zwischen seinen Polen entsteht ein homogenes Magnetfeld. Dort verlaufen die Feldlinien parallel und gleichmäßig, die Feldstärke ist überall gleich stark.
Praxistipp: Hufeisenmagnete nutzt man dort, wo man eine gleichmäßige Magnetkraft braucht, zum Beispiel in Messgeräten.

Das Erdmagnetfeld
Die Erde ist ein riesiger Magnet! Ihr Magnetfeld hat seinen Ursprung in den magnetischen Polen und schützt uns vor schädlicher Weltraumstrahlung.
Hier wird's verwirrend: Deine Kompassnadel zeigt zwar nach "magnetisch Nord", aber das ist eigentlich der magnetische Südpol der Erde. Der geografische Süden liegt nämlich im magnetischen Norden.
Das passiert, weil der Nordpol der Kompassnadel vom magnetischen Südpol der Erde angezogen wird. Ohne dieses Erdmagnetfeld würden Kompasse nicht funktionieren und wir hätten keinen Schutz vor kosmischer Strahlung.
Fun Fact: Die magnetischen Pole der Erde wandern ständig und kehren sich alle paar hunderttausend Jahre komplett um!

Flussdichte und Feldstärke
Jetzt wird's etwas technischer, aber keine Sorge - das schaffst du! Es gibt zwei wichtige Größen, um Magnetfelder zu beschreiben.
Die magnetische Flussdichte B (gemessen in Tesla) zeigt dir, wie stark das Magnetfeld wirklich ist. Du berechnest sie mit B = F/(I·l), wobei F die Kraft, I der Strom und l die Länge ist.
Die magnetische Feldstärke H beschreibt das Feld ohne Materialeigenschaften. Beide hängen über die Formel B = μ₀ · μᵣ · H zusammen, wo μ₀ eine Naturkonstante und μᵣ vom Material abhängt.
Klausurtipp: Tesla ist nach dem berühmten Erfinder Nikola Tesla benannt - so merkst du dir die Einheit leichter!

Anwendungen im Alltag
Magnetfelder sind die Grundlage für elektromagnetische Induktion - ohne sie gäbe es keinen Strom aus der Steckdose! Diese Technik findest du in allen Ingenieurwissenschaften.
Windkraftanlagen nutzen magnetische Felder, um aus Wind elektrischen Strom zu erzeugen. Auch Generatoren in Kraftwerken, Elektromotoren in Autos und sogar dein Handy-Ladegerät arbeiten mit Magnetfeldern.
Von MRT-Geräten im Krankenhaus bis hin zu Lautsprechern in deinen Kopfhörern - überall stecken magnetische Felder drin. Die Technik ist so vielseitig, dass sie aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken ist.
Zukunftsblick: Magnetfelder werden auch für schwebende Züge (Maglev) und Kernfusion als saubere Energiequelle erforscht!




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Diese App ist wirklich super. Es gibt so viele Lernzettel und Hilfen [...]. Mein Problemfach ist zum Beispiel Französisch und die App hat so viele Möglichkeiten zur Hilfe. Dank dieser App habe ich mich in Französisch verbessert. Ich würde sie jedem empfehlen.
Wow, ich bin wirklich begeistert. Ich habe die App einfach mal ausprobiert, weil ich sie schon oft beworben gesehen habe und war absolut beeindruckt. Diese App ist DIE HILFE, die man für die Schule braucht und vor allem bietet sie so viele Dinge wie Übungen und Lernzettel, die mir persönlich SEHR geholfen haben.
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