Grundlagen der Elektrostatik
Stell dir vor, jedes Atom ist wie ein winziges Sonnensystem: Der positiv geladene Kern enthält Protonen und Neutronen, während negativ geladene Elektronen um ihn herumsausen. Diese simplen Bausteine erklären alle elektrischen Phänomene!
Das Wichtigste zuerst: Gegensätze ziehen sich an, Gleiches stößt sich ab. Wenn ein neutraler Körper Elektronen aufnimmt, wird er negativ geladen - gibt er welche ab, wird er positiv. So einfach ist das Grundprinzip der Elektrostatik.
Mit einem Elektroskop kannst du elektrische Ladungen nachweisen. Die Nadel schlägt aus, wenn Ladungen vorhanden sind - je stärker der Ausschlag, desto größer die Ladung. Allerdings verrät es dir nicht, ob die Ladung positiv oder negativ ist.
Influenz und Polarisation sind zwei coole Effekte: Bei Metallen verschieben sich die Elektronen durch äußere elektrische Felder (Influenz). Bei nichtleitenden Materialien entstehen dabei kleine Dipole mit Plus- und Minuspol (Polarisation).
Merke dir: Die Formel für elektrische Ladung ist Q = N · e, wobei e = 1,602 · 10⁻¹⁹ C die kleinste mögliche Ladung ist.