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PhysikPhysik2,755 aufrufe·Aktualisiert Jun 2, 2026·8 Seiten

Franck-Hertz-Versuch einfach erklärt: Aufbau, Neon, Diagramm und mehr

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Yaris Nimmerfroh@yarisnimmerfroh_nees

Der Franck-Hertz-Versuchist ein fundamentaler quantenphysikalischer Versuch, der die diskrete... Mehr anzeigen

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# Franck-Hertz-Versuch

Experiment mit Quecksilber
Auffängerplatte

Gitter

Glühkathode

0

Amperemeter (Stromstärke I)

A

1-20
UG = Gegens

Funktionsweise des Franck-Hertz-Versuchs

Der Franck-Hertz-Versuch funktioniert wie folgt:

  1. Elektronen werden durch den glühelektrischen Effekt aus der Kathode gelöst.
  2. Die Beschleunigungsspannung UB beschleunigt die Elektronen zum Gitter.
  3. Elektronen stoßen mit Quecksilber-Atomen zusammen.
  4. Nur Elektronen mit ausreichend Energie überwinden die Gegenspannung und erreichen die Anode.

Definition: Elektronenvolt (eV) - Energieeinheit, die ein Elektron beim Durchlaufen einer Spannung von 1 Volt gewinnt

Example: Bei UB = 10 V haben die Elektronen am Ende der Beschleunigungsstrecke eine kinetische Energie von 10 eV.

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Durchführung des Franck-Hertz-Versuchs

Die Durchführung des Franck-Hertz-Versuchs umfasst folgende Schritte:

  1. Elektronen werden in Richtung Gitter beschleunigt.
  2. Zusammenstöße zwischen Elektronen und Quecksilber-Atomen finden statt.
  3. Die Anzahl der Elektronen, die die Anode erreichen, wird gemessen (Stromstärke I).
  4. Die Gegenspannung von 1-2 V filtert langsame Elektronen heraus.

Highlight: Nur Elektronen mit einer Energie von mindestens 1-2 eV nach dem Gitter können die Anode erreichen.

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Beobachtungen im Franck-Hertz-Versuch

Das Franck-Hertz-Versuch Diagramm zeigt charakteristische Merkmale:

  1. Anfänglicher Stromanstieg bis UB = 4,9 V
  2. Periodische Maxima der Stromstärke im Abstand von ΔU = 4,9 V
  3. Absinken der Stromstärke nach jedem Maximum
  4. Erneuter Anstieg der Stromstärke

Highlight: Die Maxima bleiben bei höherer Gegenspannung an den gleichen Stellen, die Kurve flacht jedoch ab.

Example: Bei einer Gegenspannung von 1,5 V sinkt die Stromstärke zwischen den Maxima auf null.

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Erklärung des Franck-Hertz-Versuchs

Die Ergebnisse des Franck-Hertz-Versuchs lassen sich wie folgt erklären:

  1. Bis 4,9 V: Elastische Stöße zwischen Elektronen und Quecksilber-Atomen ohne wesentliche Energieübertragung.
  2. Maximum bei 4,9 V: Elektronen beginnen, Energie an Quecksilber-Atome abzugeben.
  3. Ab 5 V: Inelastische Stöße, bei denen Elektronen genau 4,9 eV an Quecksilber-Atome übertragen.

Vocabulary: Inelastischer Stoß - Zusammenstoß, bei dem kinetische Energie in andere Energieformen umgewandelt wird

Highlight: Die Energieübertragung von 4,9 eV führt zur Anregung der Quecksilber-Atome, die anschließend Licht emittieren.

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Leuchterscheinungen im Franck-Hertz-Versuch

Der Franck-Hertz-Versuch zeigt charakteristische Leuchterscheinungen:

  • Eine Absorptionsschicht bildet sich, wo Elektronen ihre Energie an Quecksilber-Atome abgeben.
  • Diese Schicht ist gleichzeitig eine Leuchtschicht, da die angeregten Atome Photonen emittieren.
  • Die emittierten Photonen haben eine Wellenlänge von etwa 253 nm UVBereichUV-Bereich.

Formula: λ = (h·c) / ΔE, wobei λ die Wellenlänge, h das Plancksche Wirkungsquantum, c die Lichtgeschwindigkeit und ΔE die Energiedifferenz ist.

Highlight: Obwohl die 253 nm-Strahlung nicht sichtbar ist, kann man die Leuchtschicht aufgrund anderer Energieübergänge im Quecksilber-Atom beobachten.

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Weiterführende Beobachtungen im Franck-Hertz-Versuch

Bei höheren Beschleunigungsspannungen im Franck-Hertz-Versuch beobachtet man:

  • Die Absorptionsschicht wandert bei steigender UB in Richtung Glühkathode.
  • Elektronen erreichen die 4,9 eV früher und werden danach erneut beschleunigt.
  • Bei UB = 10 V und UG = 1,5 V bilden sich zwei Absorptionsschichten.

Example: Bei UB = 7,5 V und UG = 1,5 V steigt die gemessene Stromstärke wieder an, da Elektronen nach dem ersten Energieverlust erneut beschleunigt werden.

Highlight: Die Orte der Energieabsorption sind gleichzeitig Orte der Energieemission in Form von Photonen.

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Abschließende Betrachtungen

Die Beobachtungen bestätigen die Quantennatur der Atomstruktur.

Highlight: Die regelmäßigen Abstände der Maxima beweisen die Existenz diskreter Energieniveaus.

Definition: Die Energieübertragung erfolgt ausschließlich in quantisierten Portionen.

Example: Die sichtbaren Leuchterscheinungen sind direkte Folgen der Energieübergänge im Atom.

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Aufbau des Franck-Hertz-Versuchs

Der Franck-Hertz-Versuch besteht aus einer Röhre mit folgenden Komponenten:

  • Glühkathode: Emittiert Elektronen durch den glühelektrischen Effekt
  • Gitter: Beschleunigt die Elektronen durch eine variable Spannung UB
  • Auffängerplatte (Anode): Misst den ankommenden Elektronenstrom
  • Quecksilber-Dampf: Dient als Stoßpartner für die Elektronen

Eine Gegenspannung UG zwischen Gitter und Anode filtert langsame Elektronen heraus. Ein Amperemeter misst den Strom an der Anode.

Vocabulary: Glühelektrischer Effekt - Emission von Elektronen aus einem erhitzten Metall

Highlight: Die Beschleunigungsspannung UB kann von 0 bis 500 V variiert werden, um die Elektronenenergie zu steuern.

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Die App ist sehr einfach zu bedienen und gut gestaltet. Ich habe bisher alles gefunden, wonach ich gesucht habe, und konnte viel aus den Präsentationen lernen! Ich werde die App definitiv für ein Schulprojekt nutzen! Und natürlich hilft sie auch sehr als Inspiration.

Stefan SiOS-Nutzer

Diese App ist wirklich super. Es gibt so viele Lernzettel und Hilfen [...]. Mein Problemfach ist zum Beispiel Französisch und die App hat so viele Möglichkeiten zur Hilfe. Dank dieser App habe ich mich in Französisch verbessert. Ich würde sie jedem empfehlen.

Samantha KlichAndroid-Nutzerin

Wow, ich bin wirklich begeistert. Ich habe die App einfach mal ausprobiert, weil ich sie schon oft beworben gesehen habe und war absolut beeindruckt. Diese App ist DIE HILFE, die man für die Schule braucht und vor allem bietet sie so viele Dinge wie Übungen und Lernzettel, die mir persönlich SEHR geholfen haben.

AnnaiOS-Nutzerin
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Yaris Nimmerfroh@yarisnimmerfroh_nees

Der Franck-Hertz-Versuch ist ein fundamentaler quantenphysikalischer Versuch, der die diskrete Energieaufnahme von Atomen nachweist. Die Elektronen stoßen mit Quecksilberatomen zusammen und übertragen dabei Energie in diskreten Portionen.

• Der Aufbaubesteht aus einer Glühkathode, einem Gitter und einer Auffängerplatte in... Mehr anzeigen

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Funktionsweise des Franck-Hertz-Versuchs

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  1. Elektronen werden durch den glühelektrischen Effekt aus der Kathode gelöst.
  2. Die Beschleunigungsspannung UB beschleunigt die Elektronen zum Gitter.
  3. Elektronen stoßen mit Quecksilber-Atomen zusammen.
  4. Nur Elektronen mit ausreichend Energie überwinden die Gegenspannung und erreichen die Anode.

Definition: Elektronenvolt (eV) - Energieeinheit, die ein Elektron beim Durchlaufen einer Spannung von 1 Volt gewinnt

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Durchführung des Franck-Hertz-Versuchs

Die Durchführung des Franck-Hertz-Versuchs umfasst folgende Schritte:

  1. Elektronen werden in Richtung Gitter beschleunigt.
  2. Zusammenstöße zwischen Elektronen und Quecksilber-Atomen finden statt.
  3. Die Anzahl der Elektronen, die die Anode erreichen, wird gemessen (Stromstärke I).
  4. Die Gegenspannung von 1-2 V filtert langsame Elektronen heraus.

Highlight: Nur Elektronen mit einer Energie von mindestens 1-2 eV nach dem Gitter können die Anode erreichen.

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Beobachtungen im Franck-Hertz-Versuch

Das Franck-Hertz-Versuch Diagramm zeigt charakteristische Merkmale:

  1. Anfänglicher Stromanstieg bis UB = 4,9 V
  2. Periodische Maxima der Stromstärke im Abstand von ΔU = 4,9 V
  3. Absinken der Stromstärke nach jedem Maximum
  4. Erneuter Anstieg der Stromstärke

Highlight: Die Maxima bleiben bei höherer Gegenspannung an den gleichen Stellen, die Kurve flacht jedoch ab.

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Erklärung des Franck-Hertz-Versuchs

Die Ergebnisse des Franck-Hertz-Versuchs lassen sich wie folgt erklären:

  1. Bis 4,9 V: Elastische Stöße zwischen Elektronen und Quecksilber-Atomen ohne wesentliche Energieübertragung.
  2. Maximum bei 4,9 V: Elektronen beginnen, Energie an Quecksilber-Atome abzugeben.
  3. Ab 5 V: Inelastische Stöße, bei denen Elektronen genau 4,9 eV an Quecksilber-Atome übertragen.

Vocabulary: Inelastischer Stoß - Zusammenstoß, bei dem kinetische Energie in andere Energieformen umgewandelt wird

Highlight: Die Energieübertragung von 4,9 eV führt zur Anregung der Quecksilber-Atome, die anschließend Licht emittieren.

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Leuchterscheinungen im Franck-Hertz-Versuch

Der Franck-Hertz-Versuch zeigt charakteristische Leuchterscheinungen:

  • Eine Absorptionsschicht bildet sich, wo Elektronen ihre Energie an Quecksilber-Atome abgeben.
  • Diese Schicht ist gleichzeitig eine Leuchtschicht, da die angeregten Atome Photonen emittieren.
  • Die emittierten Photonen haben eine Wellenlänge von etwa 253 nm UVBereichUV-Bereich.

Formula: λ = (h·c) / ΔE, wobei λ die Wellenlänge, h das Plancksche Wirkungsquantum, c die Lichtgeschwindigkeit und ΔE die Energiedifferenz ist.

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Weiterführende Beobachtungen im Franck-Hertz-Versuch

Bei höheren Beschleunigungsspannungen im Franck-Hertz-Versuch beobachtet man:

  • Die Absorptionsschicht wandert bei steigender UB in Richtung Glühkathode.
  • Elektronen erreichen die 4,9 eV früher und werden danach erneut beschleunigt.
  • Bei UB = 10 V und UG = 1,5 V bilden sich zwei Absorptionsschichten.

Example: Bei UB = 7,5 V und UG = 1,5 V steigt die gemessene Stromstärke wieder an, da Elektronen nach dem ersten Energieverlust erneut beschleunigt werden.

Highlight: Die Orte der Energieabsorption sind gleichzeitig Orte der Energieemission in Form von Photonen.

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  • Glühkathode: Emittiert Elektronen durch den glühelektrischen Effekt
  • Gitter: Beschleunigt die Elektronen durch eine variable Spannung UB
  • Auffängerplatte (Anode): Misst den ankommenden Elektronenstrom
  • Quecksilber-Dampf: Dient als Stoßpartner für die Elektronen

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