Halbleiter und Photoeffekt
Der Photoeffekt ist ein quantenphysikalisches Phänomen, bei dem Licht Elektronen aus einer Metalloberfläche herauslöst. Dieses Prinzip ist grundlegend für das Verständnis von Halbleitern und Photodioden.
Definition: Der Photoeffekt beschreibt die Emission von Elektronen aus einem Material, wenn es mit Licht bestrahlt wird.
Die Energie der herausgelösten Elektronen hängt von der Frequenz f des einfallenden Lichts ab, nicht von seiner Intensität. Die Beziehung wird durch die Gleichung E = h * f - E_A beschrieben, wobei E_A die Austrittsarbeit des Materials ist.
Highlight: Die Energie der Photoelektronen ist proportional zur Frequenz des Lichts, nicht zu seiner Intensität.
Dioden, insbesondere Leuchtdioden (LEDs), nutzen die Prinzipien des Photoeffekts und der Halbleiterphysik. Eine Diode besteht aus einer p-dotierten und einer n-dotierten Seite, getrennt durch eine Sperrschicht. Bei Stromfluss in Durchlassrichtung findet eine Rekombination von Elektronen und Löchern statt, wobei Energie in Form von Licht abgegeben werden kann.
Beispiel: Bei LEDs wird die elektrische Energie direkt in Licht umgewandelt, wobei die Farbe des Lichts von der Bandlücke des Halbleitermaterials abhängt.
Das Plancksche Wirkungsquantum kann mit Hilfe von LEDs bestimmt werden, indem man die Schwellenspannung misst, bei der die LED zu leuchten beginnt. Die Formel h = / f ermöglicht die Berechnung von h, wobei U_S die Schwellenspannung und f die Frequenz des emittierten Lichts ist.





