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2.850

6. Feb. 2026

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Radioaktivität und Halbwertszeit: Grundlagen mit Beispielen

M

Miriam Boxleitner

@miriamboxleitner_lszg

Radioaktivität und Isotope sind faszinierende Phänomene der Kernphysik. Du lernst... Mehr anzeigen

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5. Die Halbwertszeit

In jedem radioaktiven Körper zerfallenen Atomkerne.
Dabei entstehen letztendlich stabile Kerne. Die Kerne zerfallen je

Die Halbwertszeit

Die Halbwertszeit ist die Zeit, in der genau die Hälfte der ursprünglich vorhandenen radioaktiven Atome zerfallen ist. Sie ist eine charakteristische Eigenschaft jedes radioaktiven Isotops.

Die Aktivität eines radioaktiven Stoffes gibt an, wie viele Zerfälle pro Sekunde stattfinden: A=ΔNΔtA = \frac{\Delta N}{\Delta t}. Die Einheit dafür ist Becquerel (Bq), wobei 1 Bq einem Zerfall pro Sekunde entspricht.

Die Halbwertszeiten verschiedener Isotope können extrem unterschiedlich sein:

  • Sehr lange: Thorium-232 mit 14 Milliarden Jahren
  • Mittellang: Kohlenstoff-14 mit 5730 Jahren oder Cäsium-137 mit 30 Jahren
  • Sehr kurz: Polonium-212 mit nur 0,3 Millionstel Sekunden

Anhand der Halbwertszeit-Tabelle kannst du erkennen, welche Isotope sich für bestimmte Anwendungen eignen. Langlebige Isotope wie Uran sind gut für geologische Datierungen, während kurzlebige Isotope wie Iod-131 in der Medizin eingesetzt werden.

🔍 Visualisierung: Stell dir vor, du hast 100 radioaktive Atome. Nach einer Halbwertszeit sind 50 übrig, nach zwei Halbwertszeiten 25, nach drei 12,5 usw. Die Anzahl wird immer weniger, erreicht aber nie exakt null!

5. Die Halbwertszeit

In jedem radioaktiven Körper zerfallenen Atomkerne.
Dabei entstehen letztendlich stabile Kerne. Die Kerne zerfallen je

Isotope und Kernkräfte

Isotope sind Atome mit gleicher Protonenzahl, aber unterschiedlicher Neutronenzahl. Sie haben identische chemische Eigenschaften, da diese durch die Elektronenhülle bestimmt werden, unterscheiden sich jedoch in ihren physikalischen Eigenschaften.

Im Atomkern wirken zwei entgegengesetzte Kräfte: Die elektrischen Kräfte stoßen die positiv geladenen Protonen voneinander ab. Die Kernkräfte halten dagegen die Nukleonen (Protonen und Neutronen) zusammen. Diese Kernkräfte haben eine wichtige Besonderheit - sie wirken nur über sehr kurze Distanzen zwischen benachbarten Nukleonen.

Für die Stabilität eines Atomkerns ist das Gleichgewicht zwischen diesen Kräften entscheidend. Während die elektrische Abstoßung zwischen allen Protonen wirkt, zieht die Kernkraft nur zwischen direkten Nachbarn.

💡 Wichtig zu wissen: Die Kernkraft ist innerhalb ihres Wirkungsbereichs deutlich stärker als die elektrische Kraft, hat aber eine viel geringere Reichweite. Diese Balance bestimmt, ob ein Isotop stabil oder radioaktiv ist.

5. Die Halbwertszeit

In jedem radioaktiven Körper zerfallenen Atomkerne.
Dabei entstehen letztendlich stabile Kerne. Die Kerne zerfallen je

Das Zerfallsgesetz

Radioaktiver Zerfall ist ein Zufallsprozess. Man kann nie vorhersagen, wann genau ein bestimmter Atomkern zerfällt, aber die Zerfallsrate einer großen Menge radioaktiver Atome folgt einem mathematischen Gesetz.

Das Zerfallsgesetz wird durch eine Exponentialfunktion beschrieben: N(t)=N0(12)tTN(t) = N_0 \cdot (\frac{1}{2})^{\frac{t}{T}}. Dabei ist N die Anzahl nicht zerfallener Kerne zum Zeitpunkt t, N₀ die Anzahl zu Beginn und T die Halbwertszeit.

Die Aktivität eines radioaktiven Präparats nimmt ebenfalls exponentiell ab: A(t)=A0(12)tTA(t) = A_0 \cdot (\frac{1}{2})^{\frac{t}{T}}. Die Aktivität (A) gibt an, wie viele Zerfälle pro Sekunde stattfinden und wird in der Einheit Becquerel (Bq) gemessen.

Mit dem Zerfallsgesetz kannst du praktische Probleme lösen, etwa bei der Altersbestimmung archäologischer Funde mittels der C-14-Methode oder bei der Berechnung der Strahlenbelastung nach einem Reaktorunfall.

🧠 Tipp für Aufgaben: Wenn du die Zerfallskonstante berechnen sollst, nutze die Beziehung zur Halbwertszeit: λ = ln(2)/T.

5. Die Halbwertszeit

In jedem radioaktiven Körper zerfallenen Atomkerne.
Dabei entstehen letztendlich stabile Kerne. Die Kerne zerfallen je

Nachweis radioaktiver Strahlung

Radioaktive Strahlung ist mit unseren Sinnen nicht wahrnehmbar, hat aber messbare Wirkungen auf Materie. Diese Eigenschaften nutzen wir für den Nachweis.

Ein wichtiger Effekt ist die Ionisation: Wenn radioaktive Strahlung auf Materie trifft, werden Elektronen aus Atomhüllen herausgeschlagen. Dadurch entstehen positiv geladene Ionen (die Restatome) und negativ geladene Ionen (wenn sich die freien Elektronen an neutrale Atome anlagern).

Verschiedene Nachweisgeräte basieren auf diesem Prinzip:

  • Das Geiger-Müller-Zählrohr misst den elektrischen Strom, der durch ionisierte Luft fließt
  • In der Wilson'schen Nebelkammer werden die Bahnen ionisierender Strahlung durch Kondensation an den Ionen sichtbar
  • Fotografische Filme werden durch die Strahlung belichtet

Diese Methoden erlauben uns, radioaktive Quellen zu identifizieren und die Strahlenintensität zu messen, obwohl wir die Strahlung nicht direkt sehen können.

⚠️ Merke: Die Fähigkeit, Ionenpaare zu erzeugen, macht radioaktive Strahlung gefährlich für Lebewesen, da sie Zellen und DNA schädigen kann!

5. Die Halbwertszeit

In jedem radioaktiven Körper zerfallenen Atomkerne.
Dabei entstehen letztendlich stabile Kerne. Die Kerne zerfallen je

Der Alpha-Zerfall

Der α-Zerfall ist einer der wichtigsten radioaktiven Zerfallsarten. Dabei wird ein Alpha-Teilchen identischmiteinemHeliumKernidentisch mit einem Helium-Kern aus dem instabilen Atomkern herausgeschleudert.

Bei diesem Prozess verwandelt sich ein Element in ein anderes. Ein gutes Beispiel ist der Zerfall von Radium-226: Es wandelt sich in Radon-222 um und sendet dabei ein Helium-Kern AlphaTeilchenAlpha-Teilchen aus. Die Kernreaktionsgleichung dafür lautet:

$^{226}{88}\text{Ra} \rightarrow ^{222}{86}\text{Rn} + ^{4}_{2}\text{He} + \gamma$

Wenn du eine Zerfallsgleichung aufstellst, achte darauf, dass die Summe der Kernladungszahlen (untere Zahlen) und Massenzahlen (obere Zahlen) auf beiden Seiten übereinstimmen müssen. So kannst du bei bekannten radioaktiven Isotopen die entstehenden Zerfallsprodukte berechnen.

💡 Merke: Bei jedem Alpha-Zerfall sinkt die Ordnungszahl um 2 und die Massenzahl um 4 - das hilft dir bei Aufgaben!

5. Die Halbwertszeit

In jedem radioaktiven Körper zerfallenen Atomkerne.
Dabei entstehen letztendlich stabile Kerne. Die Kerne zerfallen je

Der Beta-Zerfall

Beim β-Zerfall wird ein Elektron βTeilchenβ⁻-Teilchen aus dem Atomkern herausgeschleudert. Das mag zunächst verwirrend klingen, da Atomkerne eigentlich keine Elektronen enthalten.

Was tatsächlich im Kern passiert: Ein Neutron wandelt sich in ein Proton und ein Elektron um. Die Kerngleichung dafür lautet: n → p⁺ + e⁻

Das Proton bleibt im Kern, während das Elektron als β-Strahlung ausgestoßen wird. Dadurch erhöht sich die Ordnungszahl des Elements um 1, während die Massenzahl gleich bleibt. Ein Beispiel ist der Zerfall von Cäsium-137 zu Barium-137: $^{137}{55}\text{Cs} \rightarrow ^{137}{56}\text{Ba} + ^{0}_{-1}\text{e}^- + \gamma$

Bei radioaktiven Isotopen wie Rubidium-87 kann durch β-Zerfall Strontium-87 entstehen. Diese Umwandlungen sind wichtig für die radiometrische Datierung in der Geologie und Archäologie.

🔬 Prüfungstipp: Bei Aufgaben zum β-Zerfall erhöht sich immer die Ordnungszahl um 1, während die Massenzahl konstant bleibt. Das unterscheidet ihn vom α-Zerfall!

5. Die Halbwertszeit

In jedem radioaktiven Körper zerfallenen Atomkerne.
Dabei entstehen letztendlich stabile Kerne. Die Kerne zerfallen je

Altersbestimmung mit C-14

Ein faszinierendes Beispiel für die Anwendung des Zerfallsgesetzes ist die Altersbestimmung archäologischer Funde mittels der C-14-Methode.

Bei der Berechnung wird die Zerfallsformel umgestellt, um das Alter t zu bestimmen: N(t)=N0(12)tTN(t) = N_0 \cdot (\frac{1}{2})^{\frac{t}{T}}

Am Beispiel von Ötzi: Wenn 1,59·10¹⁰ C-14 Atome gemessen wurden, während lebende Organismen 3,00·10¹⁰ C-14 Atome pro gleiche Menge Kohlenstoff enthalten, dann kann das Alter berechnet werden. Mit der Halbwertszeit von C-14 (5730 Jahre) erhält man:

1,5910103,001010=(12)t5730a\frac{1,59 \cdot 10^{10}}{3,00 \cdot 10^{10}} = (\frac{1}{2})^{\frac{t}{5730a}}

Nach Umformung und Berechnung erhält man ein Alter von etwa 5250 Jahren. Das bedeutet, Ötzi lebte vor ca. 5250 Jahren!

Diese Methode funktioniert, weil lebende Organismen ständig C-14 aufnehmen, nach dem Tod jedoch nicht mehr. Der Zerfall des radioaktiven Kohlenstoffs wird zur biologischen Uhr.

🧮 Beachte: Bei solchen Halbwertszeit-Beispielen ist es wichtig, die logarithmischen Zusammenhänge zu verstehen. Der Logarithmus zur Basis 2 hilft, die Potenz im Zerfallsgesetz aufzulösen.

5. Die Halbwertszeit

In jedem radioaktiven Körper zerfallenen Atomkerne.
Dabei entstehen letztendlich stabile Kerne. Die Kerne zerfallen je

Das Zerfallsgesetz (qualitativ)

Das Zerfallsgesetz lässt sich auch ohne komplizierte Mathematik verstehen: Von einer radioaktiven Substanz zerfällt innerhalb gleicher Zeitspannen immer der gleiche Bruchteil der zu Beginn dieser Zeitspanne vorhandenen Atomkerne.

Dieser konstante Bruchteil ist charakteristisch für jedes radioaktive Isotop. Nehmen wir an, bei einem bestimmten Isotop zerfallen 10% der Kerne pro Stunde. Nach der ersten Stunde sind noch 90% übrig. In der zweiten Stunde zerfallen dann 10% von diesen 90%, also bleiben 81% übrig, und so weiter.

Diese Gesetzmäßigkeit führt zur exponentiellen Abnahme, die wir in der Formel des Zerfallsgesetzes sehen. Die Zerfallskurve flacht mit der Zeit immer mehr ab, erreicht aber theoretisch nie den Nullpunkt.

Das qualitative Verständnis des Zerfallsgesetzes hilft dir, den radioaktiven Zerfall intuitiv zu begreifen, ohne jedes Mal die komplette Zerfallsgleichung aufstellen zu müssen.

💡 Alltagsbeispiel: Stell dir vor, du nimmst jede Woche die Hälfte deines Taschengeldes aus der Spardose. Nach einer Woche ist noch die Hälfte drin, nach zwei Wochen ein Viertel, nach drei Wochen ein Achtel usw. - genau wie beim radioaktiven Zerfall!

5. Die Halbwertszeit

In jedem radioaktiven Körper zerfallenen Atomkerne.
Dabei entstehen letztendlich stabile Kerne. Die Kerne zerfallen je

Gamma-Strahlung

Gamma-Strahlung unterscheidet sich grundlegend von Alpha- und Beta-Strahlung, denn sie ist keine Teilchenstrahlung, sondern elektromagnetische Strahlung – ähnlich wie Licht oder Röntgenstrahlung, aber mit noch höherer Energie.

Gamma-Strahlung entsteht, wenn ein Atomkern von einem energiereicheren in einen energieärmeren Zustand übergeht. Die Energiedifferenz wird als Gamma-Quant abgestrahlt. Die Kernreaktionsgleichung dafür ist einfach: $^{137}{56}\text{Ba} \longrightarrow ^{137}{56}\text{Ba} + \gamma$

Ein wichtiger Punkt: Bei Gamma-Strahlung ändert sich weder die Massenzahl noch die Ordnungszahl des Elements. Es ist derselbe Kern vor und nach der Emission, nur in einem anderen Energiezustand.

Gamma-Strahlung tritt fast immer als Begleiterscheinung von Alpha- und Beta-Zerfällen auf. Nach diesen Zerfällen befinden sich die entstehenden Tochterkerne häufig in angeregten Zuständen und geben überschüssige Energie in Form von Gamma-Strahlung ab.

🛡️ Wichtig zu wissen: Unter den drei radioaktiven Strahlungsarten hat Gamma-Strahlung die höchste Reichweite und Durchdringungskraft. Zum Schutz werden dicke Blei- oder Betonschichten benötigt.



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Stefan S

iOS-Nutzer

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Samantha Klich

Android-Nutzerin

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Anna

iOS-Nutzerin

Beste App der Welt! Keine Worte, weil sie einfach zu gut ist

Thomas R

iOS-Nutzer

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Basil

Android-Nutzer

Diese App hat mich so viel selbstbewusster in meiner Klausurvorbereitung gemacht, nicht nur durch die Stärkung meines Selbstvertrauens durch die Features, die es dir ermöglichen, dich mit anderen zu vernetzen und dich weniger allein zu fühlen, sondern auch durch die Art, wie die App selbst darauf ausgerichtet ist, dass du dich besser fühlst. Sie ist einfach zu bedienen, macht Spaß und hilft jedem, der in irgendeiner Weise Schwierigkeiten hat.

David K

iOS-Nutzer

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Sudenaz Ocak

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Greenlight Bonnie

Android-Nutzerin

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Rohan U

Android-Nutzer

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Xander S

iOS-Nutzer

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Elisha

iOS-Nutzer

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Paul T

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Anna

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Basil

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David K

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Die App ist einfach super! Ich muss nur das Thema in die Suche eingeben und bekomme sofort eine Antwort. Ich muss nicht mehr 10 YouTube-Videos schauen, um etwas zu verstehen, und spare dadurch richtig viel Zeit. Sehr empfehlenswert!

Sudenaz Ocak

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Greenlight Bonnie

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Rohan U

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Ich weiß, dass viele Apps gefälschte Accounts nutzen, um ihre Bewertungen zu pushen, aber diese App verdient das alles. Ursprünglich hatte ich eine 4 in meinen Englisch-Klausuren und dieses Mal habe ich eine 2 bekommen. Ich wusste erst drei Tage vor der Klausur von dieser App und sie hat mir SEHR geholfen. Bitte vertrau mir wirklich und nutze sie, denn ich bin sicher, dass auch du Fortschritte sehen wirst.

Xander S

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DIE QUIZZE UND KARTEIKARTEN SIND SO NÜTZLICH UND ICH LIEBE Knowunity KI. ES IST AUCH BUCHSTÄBLICH WIE CHATGPT ABER SCHLAUER!! HAT MIR AUCH BEI MEINEN MASCARA-PROBLEMEN GEHOLFEN!! SOWIE BEI MEINEN ECHTEN FÄCHERN! NATÜRLICH 😍😁😲🤑💗✨🎀😮

Elisha

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Diese App ist echt der Hammer. Ich finde Lernen so langweilig, aber diese App macht es so einfach, alles zu organisieren und dann kannst du die kostenlose KI bitten, dich abzufragen, so gut, und du kannst einfach deine eigenen Sachen hochladen. sehr empfehlenswert als jemand, der gerade Probeklausuren schreibt

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Physik

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Radioaktivität und Halbwertszeit: Grundlagen mit Beispielen

M

Miriam Boxleitner

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Radioaktivität und Isotope sind faszinierende Phänomene der Kernphysik. Du lernst hier, wie Atomkerne aufgebaut sind, warum manche instabil werden und zerfallen, und wie wir diesen Zerfall messen und beschreiben können.

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Die Halbwertszeit ist die Zeit, in der genau die Hälfte der ursprünglich vorhandenen radioaktiven Atome zerfallen ist. Sie ist eine charakteristische Eigenschaft jedes radioaktiven Isotops.

Die Aktivität eines radioaktiven Stoffes gibt an, wie viele Zerfälle pro Sekunde stattfinden: A=ΔNΔtA = \frac{\Delta N}{\Delta t}. Die Einheit dafür ist Becquerel (Bq), wobei 1 Bq einem Zerfall pro Sekunde entspricht.

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Isotope und Kernkräfte

Isotope sind Atome mit gleicher Protonenzahl, aber unterschiedlicher Neutronenzahl. Sie haben identische chemische Eigenschaften, da diese durch die Elektronenhülle bestimmt werden, unterscheiden sich jedoch in ihren physikalischen Eigenschaften.

Im Atomkern wirken zwei entgegengesetzte Kräfte: Die elektrischen Kräfte stoßen die positiv geladenen Protonen voneinander ab. Die Kernkräfte halten dagegen die Nukleonen (Protonen und Neutronen) zusammen. Diese Kernkräfte haben eine wichtige Besonderheit - sie wirken nur über sehr kurze Distanzen zwischen benachbarten Nukleonen.

Für die Stabilität eines Atomkerns ist das Gleichgewicht zwischen diesen Kräften entscheidend. Während die elektrische Abstoßung zwischen allen Protonen wirkt, zieht die Kernkraft nur zwischen direkten Nachbarn.

💡 Wichtig zu wissen: Die Kernkraft ist innerhalb ihres Wirkungsbereichs deutlich stärker als die elektrische Kraft, hat aber eine viel geringere Reichweite. Diese Balance bestimmt, ob ein Isotop stabil oder radioaktiv ist.

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Das Zerfallsgesetz

Radioaktiver Zerfall ist ein Zufallsprozess. Man kann nie vorhersagen, wann genau ein bestimmter Atomkern zerfällt, aber die Zerfallsrate einer großen Menge radioaktiver Atome folgt einem mathematischen Gesetz.

Das Zerfallsgesetz wird durch eine Exponentialfunktion beschrieben: N(t)=N0(12)tTN(t) = N_0 \cdot (\frac{1}{2})^{\frac{t}{T}}. Dabei ist N die Anzahl nicht zerfallener Kerne zum Zeitpunkt t, N₀ die Anzahl zu Beginn und T die Halbwertszeit.

Die Aktivität eines radioaktiven Präparats nimmt ebenfalls exponentiell ab: A(t)=A0(12)tTA(t) = A_0 \cdot (\frac{1}{2})^{\frac{t}{T}}. Die Aktivität (A) gibt an, wie viele Zerfälle pro Sekunde stattfinden und wird in der Einheit Becquerel (Bq) gemessen.

Mit dem Zerfallsgesetz kannst du praktische Probleme lösen, etwa bei der Altersbestimmung archäologischer Funde mittels der C-14-Methode oder bei der Berechnung der Strahlenbelastung nach einem Reaktorunfall.

🧠 Tipp für Aufgaben: Wenn du die Zerfallskonstante berechnen sollst, nutze die Beziehung zur Halbwertszeit: λ = ln(2)/T.

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Nachweis radioaktiver Strahlung

Radioaktive Strahlung ist mit unseren Sinnen nicht wahrnehmbar, hat aber messbare Wirkungen auf Materie. Diese Eigenschaften nutzen wir für den Nachweis.

Ein wichtiger Effekt ist die Ionisation: Wenn radioaktive Strahlung auf Materie trifft, werden Elektronen aus Atomhüllen herausgeschlagen. Dadurch entstehen positiv geladene Ionen (die Restatome) und negativ geladene Ionen (wenn sich die freien Elektronen an neutrale Atome anlagern).

Verschiedene Nachweisgeräte basieren auf diesem Prinzip:

  • Das Geiger-Müller-Zählrohr misst den elektrischen Strom, der durch ionisierte Luft fließt
  • In der Wilson'schen Nebelkammer werden die Bahnen ionisierender Strahlung durch Kondensation an den Ionen sichtbar
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Diese Methoden erlauben uns, radioaktive Quellen zu identifizieren und die Strahlenintensität zu messen, obwohl wir die Strahlung nicht direkt sehen können.

⚠️ Merke: Die Fähigkeit, Ionenpaare zu erzeugen, macht radioaktive Strahlung gefährlich für Lebewesen, da sie Zellen und DNA schädigen kann!

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Der Alpha-Zerfall

Der α-Zerfall ist einer der wichtigsten radioaktiven Zerfallsarten. Dabei wird ein Alpha-Teilchen identischmiteinemHeliumKernidentisch mit einem Helium-Kern aus dem instabilen Atomkern herausgeschleudert.

Bei diesem Prozess verwandelt sich ein Element in ein anderes. Ein gutes Beispiel ist der Zerfall von Radium-226: Es wandelt sich in Radon-222 um und sendet dabei ein Helium-Kern AlphaTeilchenAlpha-Teilchen aus. Die Kernreaktionsgleichung dafür lautet:

$^{226}{88}\text{Ra} \rightarrow ^{222}{86}\text{Rn} + ^{4}_{2}\text{He} + \gamma$

Wenn du eine Zerfallsgleichung aufstellst, achte darauf, dass die Summe der Kernladungszahlen (untere Zahlen) und Massenzahlen (obere Zahlen) auf beiden Seiten übereinstimmen müssen. So kannst du bei bekannten radioaktiven Isotopen die entstehenden Zerfallsprodukte berechnen.

💡 Merke: Bei jedem Alpha-Zerfall sinkt die Ordnungszahl um 2 und die Massenzahl um 4 - das hilft dir bei Aufgaben!

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Der Beta-Zerfall

Beim β-Zerfall wird ein Elektron βTeilchenβ⁻-Teilchen aus dem Atomkern herausgeschleudert. Das mag zunächst verwirrend klingen, da Atomkerne eigentlich keine Elektronen enthalten.

Was tatsächlich im Kern passiert: Ein Neutron wandelt sich in ein Proton und ein Elektron um. Die Kerngleichung dafür lautet: n → p⁺ + e⁻

Das Proton bleibt im Kern, während das Elektron als β-Strahlung ausgestoßen wird. Dadurch erhöht sich die Ordnungszahl des Elements um 1, während die Massenzahl gleich bleibt. Ein Beispiel ist der Zerfall von Cäsium-137 zu Barium-137: $^{137}{55}\text{Cs} \rightarrow ^{137}{56}\text{Ba} + ^{0}_{-1}\text{e}^- + \gamma$

Bei radioaktiven Isotopen wie Rubidium-87 kann durch β-Zerfall Strontium-87 entstehen. Diese Umwandlungen sind wichtig für die radiometrische Datierung in der Geologie und Archäologie.

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Altersbestimmung mit C-14

Ein faszinierendes Beispiel für die Anwendung des Zerfallsgesetzes ist die Altersbestimmung archäologischer Funde mittels der C-14-Methode.

Bei der Berechnung wird die Zerfallsformel umgestellt, um das Alter t zu bestimmen: N(t)=N0(12)tTN(t) = N_0 \cdot (\frac{1}{2})^{\frac{t}{T}}

Am Beispiel von Ötzi: Wenn 1,59·10¹⁰ C-14 Atome gemessen wurden, während lebende Organismen 3,00·10¹⁰ C-14 Atome pro gleiche Menge Kohlenstoff enthalten, dann kann das Alter berechnet werden. Mit der Halbwertszeit von C-14 (5730 Jahre) erhält man:

1,5910103,001010=(12)t5730a\frac{1,59 \cdot 10^{10}}{3,00 \cdot 10^{10}} = (\frac{1}{2})^{\frac{t}{5730a}}

Nach Umformung und Berechnung erhält man ein Alter von etwa 5250 Jahren. Das bedeutet, Ötzi lebte vor ca. 5250 Jahren!

Diese Methode funktioniert, weil lebende Organismen ständig C-14 aufnehmen, nach dem Tod jedoch nicht mehr. Der Zerfall des radioaktiven Kohlenstoffs wird zur biologischen Uhr.

🧮 Beachte: Bei solchen Halbwertszeit-Beispielen ist es wichtig, die logarithmischen Zusammenhänge zu verstehen. Der Logarithmus zur Basis 2 hilft, die Potenz im Zerfallsgesetz aufzulösen.

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Das Zerfallsgesetz (qualitativ)

Das Zerfallsgesetz lässt sich auch ohne komplizierte Mathematik verstehen: Von einer radioaktiven Substanz zerfällt innerhalb gleicher Zeitspannen immer der gleiche Bruchteil der zu Beginn dieser Zeitspanne vorhandenen Atomkerne.

Dieser konstante Bruchteil ist charakteristisch für jedes radioaktive Isotop. Nehmen wir an, bei einem bestimmten Isotop zerfallen 10% der Kerne pro Stunde. Nach der ersten Stunde sind noch 90% übrig. In der zweiten Stunde zerfallen dann 10% von diesen 90%, also bleiben 81% übrig, und so weiter.

Diese Gesetzmäßigkeit führt zur exponentiellen Abnahme, die wir in der Formel des Zerfallsgesetzes sehen. Die Zerfallskurve flacht mit der Zeit immer mehr ab, erreicht aber theoretisch nie den Nullpunkt.

Das qualitative Verständnis des Zerfallsgesetzes hilft dir, den radioaktiven Zerfall intuitiv zu begreifen, ohne jedes Mal die komplette Zerfallsgleichung aufstellen zu müssen.

💡 Alltagsbeispiel: Stell dir vor, du nimmst jede Woche die Hälfte deines Taschengeldes aus der Spardose. Nach einer Woche ist noch die Hälfte drin, nach zwei Wochen ein Viertel, nach drei Wochen ein Achtel usw. - genau wie beim radioaktiven Zerfall!

5. Die Halbwertszeit

In jedem radioaktiven Körper zerfallenen Atomkerne.
Dabei entstehen letztendlich stabile Kerne. Die Kerne zerfallen je

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Gamma-Strahlung

Gamma-Strahlung unterscheidet sich grundlegend von Alpha- und Beta-Strahlung, denn sie ist keine Teilchenstrahlung, sondern elektromagnetische Strahlung – ähnlich wie Licht oder Röntgenstrahlung, aber mit noch höherer Energie.

Gamma-Strahlung entsteht, wenn ein Atomkern von einem energiereicheren in einen energieärmeren Zustand übergeht. Die Energiedifferenz wird als Gamma-Quant abgestrahlt. Die Kernreaktionsgleichung dafür ist einfach: $^{137}{56}\text{Ba} \longrightarrow ^{137}{56}\text{Ba} + \gamma$

Ein wichtiger Punkt: Bei Gamma-Strahlung ändert sich weder die Massenzahl noch die Ordnungszahl des Elements. Es ist derselbe Kern vor und nach der Emission, nur in einem anderen Energiezustand.

Gamma-Strahlung tritt fast immer als Begleiterscheinung von Alpha- und Beta-Zerfällen auf. Nach diesen Zerfällen befinden sich die entstehenden Tochterkerne häufig in angeregten Zuständen und geben überschüssige Energie in Form von Gamma-Strahlung ab.

🛡️ Wichtig zu wissen: Unter den drei radioaktiven Strahlungsarten hat Gamma-Strahlung die höchste Reichweite und Durchdringungskraft. Zum Schutz werden dicke Blei- oder Betonschichten benötigt.

Wir dachten schon, du fragst nie...

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Stefan S

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Thomas R

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Basil

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David K

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Greenlight Bonnie

Android-Nutzerin

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Android-Nutzer

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Xander S

iOS-Nutzer

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Elisha

iOS-Nutzer

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Paul T

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Xander S

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Paul T

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