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28. Jan. 2026

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Einführung in Erkenntnistheorien

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Meinen, Glauben, Wissen -Kant

Fürwahrhalten ist eine Begebenkeit im Verstand, die auf objektiven Gründen und subjektiven Ursachen berunt
•w

Meinen, Glauben, Wissen nach Kant

Stell dir vor, du hörst ein Gerücht über einen Mitschüler - meinst du es nur, glaubst du daran oder weißt du es wirklich? Kant hat dafür eine klare Unterscheidung entwickelt.

Fürwahrhalten bedeutet, dass unser Verstand etwas für wahr hält. Das kann auf objektiven Gründen basieren (Überzeugung) oder nur auf subjektiven Ursachen (Überredung). Überzeugung führt zu drei Stufen: Meinen, Glauben und Wissen.

Meinen ist sowohl subjektiv als auch objektiv unzureichend - du hast keine wirklichen Beweise und bist dir auch nicht sicher. Glauben ist subjektiv zureichend (du bist überzeugt), aber objektiv unzureichend (die Beweise reichen nicht für alle). Wissen ist sowohl subjektiv als auch objektiv zureichend - du bist überzeugt UND hast Beweise, die für jeden gelten.

Merke dir: Wissen = Überzeugung für dich selbst + Gewissheit für jedermann

Das Gettier-Problem zeigt allerdings, dass selbst "wahre, gerechtfertigte Meinung" nicht immer Wissen ist, wenn Zufall im Spiel ist. Ein Zeuge beschreibt den Täter als blond, obwohl er braune Haare hat - zufällig hat sich der Täter aber die Haare blond gefärbt.

Meinen, Glauben, Wissen -Kant

Fürwahrhalten ist eine Begebenkeit im Verstand, die auf objektiven Gründen und subjektiven Ursachen berunt
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Rationalismus - René Descartes

Descartes wollte absolut sicher sein und zweifelte deshalb an allem - sogar an der Mathematik! Seine radikale Methode des methodischen Skeptizismus führte ihn durch verschiedene Zweifelsstufen.

Zuerst zweifelte er an der Sinneswahrnehmung, weil uns die Sinne täuschen können (optische Täuschungen). Dann am Unterschied zwischen Wach- und Traumzustand - woher weiß ich, dass ich nicht träume? Danach an Naturwissenschaften, die auf unseren täuschbaren Sinnen basieren, und schließlich sogar an der Mathematik - was, wenn ein täuschender Gott dafür sorgt, dass 2+3 ≠ 5?

Das vorläufige Ergebnis war erschreckend: Alles ist bezweifelbar! Doch dann fand Descartes seinen Rettungsanker: "Cogito ergo sum" - Ich denke, also bin ich. Selbst wenn alles andere Täuschung ist, kann ich nicht daran zweifeln, dass ich zweifle - und wer zweifelt, muss denken und existieren.

Achtung: Kritiker fragen: Ist das "Ich" beim Denken immer dasselbe? Und verwendet Descartes nicht Logik, an der er selbst gezweifelt hat?

Diese absolute Gewissheit wurde zur Grundlage seiner Philosophie, führte aber auch zum Solipsismus - der Auffassung, dass nur das eigene Ich sicher existiert.

Meinen, Glauben, Wissen -Kant

Fürwahrhalten ist eine Begebenkeit im Verstand, die auf objektiven Gründen und subjektiven Ursachen berunt
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Descartes' Geist-Körper-Problem und Lockes Empirismus

Descartes glaubte, dass Geist und Körper vollkommen getrennt sind. Der Geist ist unsterblich, nur der Körper stirbt. Das führt aber zu absurden Konsequenzen - wie kommunizieren beide miteinander?

Sein Wachsexperiment sollte zeigen, dass wir Dinge durch den Verstand, nicht durch die Sinne erkennen. Wachs verändert beim Schmelzen alle sinnlichen Eigenschaften, bleibt aber dasselbe Wachs - erkannt durch den "Blick des Geistes".

John Locke widersprach komplett: Für ihn ist Erkenntnis Erfahrungssache! Sein Geist startet als "tabula rasa" (unbeschriebenes Blatt) und wird erst durch Erfahrung gefüllt. Es gibt keine angeborenen Ideen.

Einfache Ideen entstehen durch äußere Sinneswahrnehmung (sensation) von materiellen Dingen und innere Sinneswahrnehmung (reflection) unserer Bewusstseinsvorgänge. Der Verstand kombiniert diese passiv empfangenen einfachen Ideen aktiv zu komplexen Ideen: Substanzen (Gold, Mensch), Modi (Traurigkeit, Gerechtigkeit) und Relationen UrsacheWirkungUrsache-Wirkung.

Wichtig: Locke sagt: "Es kann nichts im Verstand sein, was nicht vorher durch die Sinne erfasst wurde."

Meinen, Glauben, Wissen -Kant

Fürwahrhalten ist eine Begebenkeit im Verstand, die auf objektiven Gründen und subjektiven Ursachen berunt
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Empirismus vs. Rationalismus - die Grundpositionen

Der Empirismus entwickelte sich im 17. Jahrhundert in England und behauptet: Alle Erkenntnis stammt aus der Erfahrung. Der Verstand ist bei der Geburt leer und wird durch Sinneseindrücke gefüllt. Locke unterscheidet zwischen passiv empfangenen einfachen Ideen und aktiv kombinierten komplexen Ideen.

Der Rationalismus entstand zur gleichen Zeit in Europa mit der gegenteiligen These: Wahre Erkenntnis stammt aus der Vernunft. Menschen haben eingeborene Ideen, die durch den Verstand hervorgerufen werden. Die Sinne täuschen uns nur.

Schwachpunkte des Empirismus: Sinne können täuschen oder eingeschränkt sein (Krankheit, Drogen). Können Blinde oder Taube auch zu Erkenntnis kommen? Der Erkenntnisumfang variiert stark zwischen Personen.

Schwachpunkte des Rationalismus: Woher kommt die Erkenntnis über übergeordnete Prinzipien? Sind geistig Eingeschränkte oder Babys von Erkenntnis ausgeschlossen? Die Vernunftbegabung ist individuell unterschiedlich.

Zentrale Frage: Ist unser Verstand bei der Geburt ein beschriebenes (Rationalismus) oder unbeschriebenes Blatt (Empirismus)?

Meinen, Glauben, Wissen -Kant

Fürwahrhalten ist eine Begebenkeit im Verstand, die auf objektiven Gründen und subjektiven Ursachen berunt
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Die Erkenntnistheorien im Vergleich

Rationalismus (Platon, Descartes): Die Vernunft ist die Quelle der Erkenntnis. Menschen haben eingeborene Ideen, die der Verstand hervorruft. Das einzig Sichere ist das "Ich denke, also bin ich". Problem: Wie kann ich sicher sein, dass mein Ich identisch bleibt?

Empirismus (John Locke): Die Erfahrung ist die Erkenntnisquelle, da jede Erkenntnis auf Sinneswahrnehmung basiert. Der Verstand ist bei der Geburt eine "tabula rasa" und strukturiert dann die Erfahrungen. Problem: Was ist mit sinnlich Eingeschränkten?

Beide Theorien haben ihre Berechtigung, aber auch ihre entscheidenden Schwachstellen. Der Rationalismus erklärt nicht, woher die angeborenen Ideen kommen. Der Empirismus kann nicht erklären, wie aus reiner Sinneserfahrung komplexe Erkenntnisse wie mathematische Gesetze entstehen.

Denkanstoß: Wenn alle Erkenntnis aus den Sinnen kommt - woher wissen wir dann, dass 2+3=5, ohne es empirisch zu testen?

Diese Probleme führten Kant zu seinem revolutionären Kritizismus, der beide Ansätze zu vereinen versucht.

Meinen, Glauben, Wissen -Kant

Fürwahrhalten ist eine Begebenkeit im Verstand, die auf objektiven Gründen und subjektiven Ursachen berunt
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Kants Kritizismus - analytische und synthetische Urteile

Kant revolutionierte die Erkenntnistheorie mit einer einfachen Frage: "Was kann ich wissen?" Seine Antwort liegt in der Unterscheidung verschiedener Urteilsarten.

Analytische Urteile sind Erläuterungsurteile: Das Prädikat ist bereits im Subjekt enthalten. "Alle Junggesellen sind unverheiratet" - klar, sonst wären sie keine Junggesellen! Diese Urteile sind a priori (vor der Erfahrung) und erweitern unser Wissen nicht.

Synthetische Urteile sind Erweiterungsurteile: Sie fügen dem Subjekt neue Information hinzu. "Der Hund ist lila" erweitert unser Wissen über den Hund. Diese sind normalerweise a posteriori (nach der Erfahrung).

Kants geniale Entdeckung: Es gibt synthetische Urteile a priori! Sie erweitern unser Wissen, basieren aber nicht auf Erfahrung. Beispiele: "2+3=5", "Jede Wirkung hat eine Ursache", "Alle Veränderungen haben eine Ursache".

Kants zentrale Frage: Wie sind synthetische Urteile a priori möglich?

Diese Urteile sind notwendig und allgemein, fügen dem Subjekt aber trotzdem etwas hinzu, ohne auf Erfahrung zu basieren. Sie bilden die Grundlage von Mathematik und Naturwissenschaft.

Meinen, Glauben, Wissen -Kant

Fürwahrhalten ist eine Begebenkeit im Verstand, die auf objektiven Gründen und subjektiven Ursachen berunt
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Kants Erkenntnistheorie - Sinnlichkeit und Verstand

Kant erklärt Erkenntnis durch das Zusammenspiel zweier Grundquellen des Gemüts: Sinnlichkeit und Verstand. Die Sinnlichkeit ist passiv (Rezeptivität) und empfängt Eindrücke. Der Verstand ist aktiv (Spontaneität) und denkt über das Angeschaute nach.

Sinnlichkeit gibt uns Anschauungen - sie macht uns Gegenstände gegeben. Verstand gibt uns Begriffe - er macht Gegenstände gedacht. Beide arbeiten mit reinen (a priori) und empirischen (a posteriori) Elementen.

Kants berühmter Satz: "Gedanken ohne Inhalt sind leer, Anschauungen ohne Begriffe sind blind." Du kannst nicht erkennen, wenn du nur denkst (ohne sinnlichen Inhalt) oder nur wahrnimmst (ohne begriffliches Verstehen).

Kants kopernikanische Wende: Nicht unsere Erkenntnis richtet sich nach den Gegenständen, sondern die Gegenstände richten sich nach unserer Erkenntnis! Wir erkennen nur Phänomene (Erscheinungen), nie das Noumenon (Ding an sich).

Wichtige Erkenntnis: "Gott können wir denken, aber nicht erkennen" - da er sich nicht sinnlich erfahren lässt.

Meinen, Glauben, Wissen -Kant

Fürwahrhalten ist eine Begebenkeit im Verstand, die auf objektiven Gründen und subjektiven Ursachen berunt
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Kants Synthese von Empirismus und Rationalismus

Kant kritisiert beide klassischen Positionen geschickt: Dem Rationalismus hält er entgegen, dass wir über Gegenstände nichts a priori aussagen können - jede Erkenntnis bedarf der Erfahrung. Durch bloßes Denken erfassen wir die Wirklichkeit nicht.

Dem Empirismus entgegnet er, dass sich Wahrnehmungen nach unserer Erkenntnis richten. Wir haben von Anfang an Ordnungsmechanismen: die Kategorien des Verstandes und die Anschauungsformen Raum und Zeit der Sinnlichkeit.

Kants Erkenntnistheorie vereint beide: Alle Erkenntnis hebt mit der Erfahrung an, entspringt ihr aber nicht gänzlich. Sinnliche Wahrnehmung ist die Voraussetzung für Erkenntnis, aber erst die Wechselwirkung von Subjekt und Objekt ermöglicht sie.

Die Sinnlichkeit empfängt Daten und ordnet sie durch Raum und Zeit (1. Ordnung). Der Verstand strukturiert sie dann durch Kategorien wie Kausalität, Quantität und Qualität (2. Ordnung).

Kants Revolution: Erkenntnis ist ein aktiver Prozess, bei dem das Subjekt die Objektdaten durch seine eigenen Formen strukturiert!

Folge: Erkenntnis ist nicht absolut sicher, sondern immer durch unsere menschlichen Erkenntnisformen geprägt.

Meinen, Glauben, Wissen -Kant

Fürwahrhalten ist eine Begebenkeit im Verstand, die auf objektiven Gründen und subjektiven Ursachen berunt
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Kants Ordnungsmechanismen - Raum, Zeit und Kategorien

Kant identifiziert die a priori gegebenen Strukturen, die unsere Erkenntnis formen. Raum und Zeit sind reine Anschauungsformen - wir können uns alle Gegenstände wegdenken, aber niemals Raum und Zeit selbst. Sie ermöglichen erst räumliche und zeitliche Erfahrung.

Die reinen Verstandesformen (Kategorien) gliedern sich in vier Gruppen:

Quantität ordnet nach Einheit/Vielheit (ein Sandhaufen vs. viele Sandkörner). Qualität spricht Eigenschaften zu (Bejahung) oder ab (Verneinung). Relation stellt Verbindungen her, besonders Kausalität UrsacheWirkungUrsache-Wirkung. Modalität denkt Gegenstände als möglich, wirklich oder notwendig.

Diese Kategorien sind konstitutiv für Begriffsbildung - die gleiche Anschauung ergibt je nach Kategorie verschiedene Begriffe.

Zusammenfassung: Erkenntnis = Zusammenspiel aus a posteriori und a priori Elementen. Die Sinnlichkeit empfängt Daten und ordnet sie räumlich-zeitlich. Der Verstand strukturiert sie durch Kategorien.

Kants geniale Einsicht: Erkenntnis ist ein aktiver Konstruktionsprozess, bei dem Objektdaten mehrfach durch subjektive Formen strukturiert werden - und trotzdem objektiv gültig bleiben!

So löst Kant das Grundproblem der Erkenntnistheorie: Wie ist sichere Erkenntnis möglich, obwohl sie sowohl von der Erfahrung als auch von unserem Verstand abhängt?



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Die App ist sehr einfach zu bedienen und gut gestaltet. Ich habe bisher alles gefunden, wonach ich gesucht habe, und konnte viel aus den Präsentationen lernen! Ich werde die App definitiv für ein Schulprojekt nutzen! Und natürlich hilft sie auch sehr als Inspiration.

Stefan S

iOS-Nutzer

Diese App ist wirklich super. Es gibt so viele Lernzettel und Hilfen [...]. Mein Problemfach ist zum Beispiel Französisch und die App hat so viele Möglichkeiten zur Hilfe. Dank dieser App habe ich mich in Französisch verbessert. Ich würde sie jedem empfehlen.

Samantha Klich

Android-Nutzerin

Wow, ich bin wirklich begeistert. Ich habe die App einfach mal ausprobiert, weil ich sie schon oft beworben gesehen habe und war absolut beeindruckt. Diese App ist DIE HILFE, die man für die Schule braucht und vor allem bietet sie so viele Dinge wie Übungen und Lernzettel, die mir persönlich SEHR geholfen haben.

Anna

iOS-Nutzerin

Beste App der Welt! Keine Worte, weil sie einfach zu gut ist

Thomas R

iOS-Nutzer

Einfach genial. Lässt mich 10x besser lernen, diese App ist eine glatte 10/10. Ich empfehle sie jedem. Ich kann Lernzettel anschauen und suchen. Ich kann sie im Fachordner speichern. Ich kann sie jederzeit wiederholen, wenn ich zurückkomme. Wenn du diese App noch nicht ausprobiert hast, verpasst du wirklich was.

Basil

Android-Nutzer

Diese App hat mich so viel selbstbewusster in meiner Klausurvorbereitung gemacht, nicht nur durch die Stärkung meines Selbstvertrauens durch die Features, die es dir ermöglichen, dich mit anderen zu vernetzen und dich weniger allein zu fühlen, sondern auch durch die Art, wie die App selbst darauf ausgerichtet ist, dass du dich besser fühlst. Sie ist einfach zu bedienen, macht Spaß und hilft jedem, der in irgendeiner Weise Schwierigkeiten hat.

David K

iOS-Nutzer

Die App ist einfach super! Ich muss nur das Thema in die Suche eingeben und bekomme sofort eine Antwort. Ich muss nicht mehr 10 YouTube-Videos schauen, um etwas zu verstehen, und spare dadurch richtig viel Zeit. Sehr empfehlenswert!

Sudenaz Ocak

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In der Schule war ich echt schlecht in Mathe, aber dank der App bin ich jetzt besser geworden. Ich bin so dankbar, dass ihr die App gemacht habt.

Greenlight Bonnie

Android-Nutzerin

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Rohan U

Android-Nutzer

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Xander S

iOS-Nutzer

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Elisha

iOS-Nutzer

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Paul T

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Stefan S

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Diese App ist wirklich super. Es gibt so viele Lernzettel und Hilfen [...]. Mein Problemfach ist zum Beispiel Französisch und die App hat so viele Möglichkeiten zur Hilfe. Dank dieser App habe ich mich in Französisch verbessert. Ich würde sie jedem empfehlen.

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Wow, ich bin wirklich begeistert. Ich habe die App einfach mal ausprobiert, weil ich sie schon oft beworben gesehen habe und war absolut beeindruckt. Diese App ist DIE HILFE, die man für die Schule braucht und vor allem bietet sie so viele Dinge wie Übungen und Lernzettel, die mir persönlich SEHR geholfen haben.

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Beste App der Welt! Keine Worte, weil sie einfach zu gut ist

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Einfach genial. Lässt mich 10x besser lernen, diese App ist eine glatte 10/10. Ich empfehle sie jedem. Ich kann Lernzettel anschauen und suchen. Ich kann sie im Fachordner speichern. Ich kann sie jederzeit wiederholen, wenn ich zurückkomme. Wenn du diese App noch nicht ausprobiert hast, verpasst du wirklich was.

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Diese App hat mich so viel selbstbewusster in meiner Klausurvorbereitung gemacht, nicht nur durch die Stärkung meines Selbstvertrauens durch die Features, die es dir ermöglichen, dich mit anderen zu vernetzen und dich weniger allein zu fühlen, sondern auch durch die Art, wie die App selbst darauf ausgerichtet ist, dass du dich besser fühlst. Sie ist einfach zu bedienen, macht Spaß und hilft jedem, der in irgendeiner Weise Schwierigkeiten hat.

David K

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Ich weiß, dass viele Apps gefälschte Accounts nutzen, um ihre Bewertungen zu pushen, aber diese App verdient das alles. Ursprünglich hatte ich eine 4 in meinen Englisch-Klausuren und dieses Mal habe ich eine 2 bekommen. Ich wusste erst drei Tage vor der Klausur von dieser App und sie hat mir SEHR geholfen. Bitte vertrau mir wirklich und nutze sie, denn ich bin sicher, dass auch du Fortschritte sehen wirst.

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DIE QUIZZE UND KARTEIKARTEN SIND SO NÜTZLICH UND ICH LIEBE Knowunity KI. ES IST AUCH BUCHSTÄBLICH WIE CHATGPT ABER SCHLAUER!! HAT MIR AUCH BEI MEINEN MASCARA-PROBLEMEN GEHOLFEN!! SOWIE BEI MEINEN ECHTEN FÄCHERN! NATÜRLICH 😍😁😲🤑💗✨🎀😮

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Diese App ist echt der Hammer. Ich finde Lernen so langweilig, aber diese App macht es so einfach, alles zu organisieren und dann kannst du die kostenlose KI bitten, dich abzufragen, so gut, und du kannst einfach deine eigenen Sachen hochladen. sehr empfehlenswert als jemand, der gerade Probeklausuren schreibt

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Die Erkenntnistheorie beschäftigt sich mit der Frage, wie wir Wissen erlangen und was wir überhaupt sicher wissen können. Kant, Descartes und Locke haben drei verschiedene Antworten auf diese fundamentale Frage gefunden, die bis heute die Philosophie prägen.

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Stell dir vor, du hörst ein Gerücht über einen Mitschüler - meinst du es nur, glaubst du daran oder weißt du es wirklich? Kant hat dafür eine klare Unterscheidung entwickelt.

Fürwahrhalten bedeutet, dass unser Verstand etwas für wahr hält. Das kann auf objektiven Gründen basieren (Überzeugung) oder nur auf subjektiven Ursachen (Überredung). Überzeugung führt zu drei Stufen: Meinen, Glauben und Wissen.

Meinen ist sowohl subjektiv als auch objektiv unzureichend - du hast keine wirklichen Beweise und bist dir auch nicht sicher. Glauben ist subjektiv zureichend (du bist überzeugt), aber objektiv unzureichend (die Beweise reichen nicht für alle). Wissen ist sowohl subjektiv als auch objektiv zureichend - du bist überzeugt UND hast Beweise, die für jeden gelten.

Merke dir: Wissen = Überzeugung für dich selbst + Gewissheit für jedermann

Das Gettier-Problem zeigt allerdings, dass selbst "wahre, gerechtfertigte Meinung" nicht immer Wissen ist, wenn Zufall im Spiel ist. Ein Zeuge beschreibt den Täter als blond, obwohl er braune Haare hat - zufällig hat sich der Täter aber die Haare blond gefärbt.

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Rationalismus - René Descartes

Descartes wollte absolut sicher sein und zweifelte deshalb an allem - sogar an der Mathematik! Seine radikale Methode des methodischen Skeptizismus führte ihn durch verschiedene Zweifelsstufen.

Zuerst zweifelte er an der Sinneswahrnehmung, weil uns die Sinne täuschen können (optische Täuschungen). Dann am Unterschied zwischen Wach- und Traumzustand - woher weiß ich, dass ich nicht träume? Danach an Naturwissenschaften, die auf unseren täuschbaren Sinnen basieren, und schließlich sogar an der Mathematik - was, wenn ein täuschender Gott dafür sorgt, dass 2+3 ≠ 5?

Das vorläufige Ergebnis war erschreckend: Alles ist bezweifelbar! Doch dann fand Descartes seinen Rettungsanker: "Cogito ergo sum" - Ich denke, also bin ich. Selbst wenn alles andere Täuschung ist, kann ich nicht daran zweifeln, dass ich zweifle - und wer zweifelt, muss denken und existieren.

Achtung: Kritiker fragen: Ist das "Ich" beim Denken immer dasselbe? Und verwendet Descartes nicht Logik, an der er selbst gezweifelt hat?

Diese absolute Gewissheit wurde zur Grundlage seiner Philosophie, führte aber auch zum Solipsismus - der Auffassung, dass nur das eigene Ich sicher existiert.

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Descartes' Geist-Körper-Problem und Lockes Empirismus

Descartes glaubte, dass Geist und Körper vollkommen getrennt sind. Der Geist ist unsterblich, nur der Körper stirbt. Das führt aber zu absurden Konsequenzen - wie kommunizieren beide miteinander?

Sein Wachsexperiment sollte zeigen, dass wir Dinge durch den Verstand, nicht durch die Sinne erkennen. Wachs verändert beim Schmelzen alle sinnlichen Eigenschaften, bleibt aber dasselbe Wachs - erkannt durch den "Blick des Geistes".

John Locke widersprach komplett: Für ihn ist Erkenntnis Erfahrungssache! Sein Geist startet als "tabula rasa" (unbeschriebenes Blatt) und wird erst durch Erfahrung gefüllt. Es gibt keine angeborenen Ideen.

Einfache Ideen entstehen durch äußere Sinneswahrnehmung (sensation) von materiellen Dingen und innere Sinneswahrnehmung (reflection) unserer Bewusstseinsvorgänge. Der Verstand kombiniert diese passiv empfangenen einfachen Ideen aktiv zu komplexen Ideen: Substanzen (Gold, Mensch), Modi (Traurigkeit, Gerechtigkeit) und Relationen UrsacheWirkungUrsache-Wirkung.

Wichtig: Locke sagt: "Es kann nichts im Verstand sein, was nicht vorher durch die Sinne erfasst wurde."

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Empirismus vs. Rationalismus - die Grundpositionen

Der Empirismus entwickelte sich im 17. Jahrhundert in England und behauptet: Alle Erkenntnis stammt aus der Erfahrung. Der Verstand ist bei der Geburt leer und wird durch Sinneseindrücke gefüllt. Locke unterscheidet zwischen passiv empfangenen einfachen Ideen und aktiv kombinierten komplexen Ideen.

Der Rationalismus entstand zur gleichen Zeit in Europa mit der gegenteiligen These: Wahre Erkenntnis stammt aus der Vernunft. Menschen haben eingeborene Ideen, die durch den Verstand hervorgerufen werden. Die Sinne täuschen uns nur.

Schwachpunkte des Empirismus: Sinne können täuschen oder eingeschränkt sein (Krankheit, Drogen). Können Blinde oder Taube auch zu Erkenntnis kommen? Der Erkenntnisumfang variiert stark zwischen Personen.

Schwachpunkte des Rationalismus: Woher kommt die Erkenntnis über übergeordnete Prinzipien? Sind geistig Eingeschränkte oder Babys von Erkenntnis ausgeschlossen? Die Vernunftbegabung ist individuell unterschiedlich.

Zentrale Frage: Ist unser Verstand bei der Geburt ein beschriebenes (Rationalismus) oder unbeschriebenes Blatt (Empirismus)?

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Rationalismus (Platon, Descartes): Die Vernunft ist die Quelle der Erkenntnis. Menschen haben eingeborene Ideen, die der Verstand hervorruft. Das einzig Sichere ist das "Ich denke, also bin ich". Problem: Wie kann ich sicher sein, dass mein Ich identisch bleibt?

Empirismus (John Locke): Die Erfahrung ist die Erkenntnisquelle, da jede Erkenntnis auf Sinneswahrnehmung basiert. Der Verstand ist bei der Geburt eine "tabula rasa" und strukturiert dann die Erfahrungen. Problem: Was ist mit sinnlich Eingeschränkten?

Beide Theorien haben ihre Berechtigung, aber auch ihre entscheidenden Schwachstellen. Der Rationalismus erklärt nicht, woher die angeborenen Ideen kommen. Der Empirismus kann nicht erklären, wie aus reiner Sinneserfahrung komplexe Erkenntnisse wie mathematische Gesetze entstehen.

Denkanstoß: Wenn alle Erkenntnis aus den Sinnen kommt - woher wissen wir dann, dass 2+3=5, ohne es empirisch zu testen?

Diese Probleme führten Kant zu seinem revolutionären Kritizismus, der beide Ansätze zu vereinen versucht.

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Kants Kritizismus - analytische und synthetische Urteile

Kant revolutionierte die Erkenntnistheorie mit einer einfachen Frage: "Was kann ich wissen?" Seine Antwort liegt in der Unterscheidung verschiedener Urteilsarten.

Analytische Urteile sind Erläuterungsurteile: Das Prädikat ist bereits im Subjekt enthalten. "Alle Junggesellen sind unverheiratet" - klar, sonst wären sie keine Junggesellen! Diese Urteile sind a priori (vor der Erfahrung) und erweitern unser Wissen nicht.

Synthetische Urteile sind Erweiterungsurteile: Sie fügen dem Subjekt neue Information hinzu. "Der Hund ist lila" erweitert unser Wissen über den Hund. Diese sind normalerweise a posteriori (nach der Erfahrung).

Kants geniale Entdeckung: Es gibt synthetische Urteile a priori! Sie erweitern unser Wissen, basieren aber nicht auf Erfahrung. Beispiele: "2+3=5", "Jede Wirkung hat eine Ursache", "Alle Veränderungen haben eine Ursache".

Kants zentrale Frage: Wie sind synthetische Urteile a priori möglich?

Diese Urteile sind notwendig und allgemein, fügen dem Subjekt aber trotzdem etwas hinzu, ohne auf Erfahrung zu basieren. Sie bilden die Grundlage von Mathematik und Naturwissenschaft.

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Kants Erkenntnistheorie - Sinnlichkeit und Verstand

Kant erklärt Erkenntnis durch das Zusammenspiel zweier Grundquellen des Gemüts: Sinnlichkeit und Verstand. Die Sinnlichkeit ist passiv (Rezeptivität) und empfängt Eindrücke. Der Verstand ist aktiv (Spontaneität) und denkt über das Angeschaute nach.

Sinnlichkeit gibt uns Anschauungen - sie macht uns Gegenstände gegeben. Verstand gibt uns Begriffe - er macht Gegenstände gedacht. Beide arbeiten mit reinen (a priori) und empirischen (a posteriori) Elementen.

Kants berühmter Satz: "Gedanken ohne Inhalt sind leer, Anschauungen ohne Begriffe sind blind." Du kannst nicht erkennen, wenn du nur denkst (ohne sinnlichen Inhalt) oder nur wahrnimmst (ohne begriffliches Verstehen).

Kants kopernikanische Wende: Nicht unsere Erkenntnis richtet sich nach den Gegenständen, sondern die Gegenstände richten sich nach unserer Erkenntnis! Wir erkennen nur Phänomene (Erscheinungen), nie das Noumenon (Ding an sich).

Wichtige Erkenntnis: "Gott können wir denken, aber nicht erkennen" - da er sich nicht sinnlich erfahren lässt.

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Kants Synthese von Empirismus und Rationalismus

Kant kritisiert beide klassischen Positionen geschickt: Dem Rationalismus hält er entgegen, dass wir über Gegenstände nichts a priori aussagen können - jede Erkenntnis bedarf der Erfahrung. Durch bloßes Denken erfassen wir die Wirklichkeit nicht.

Dem Empirismus entgegnet er, dass sich Wahrnehmungen nach unserer Erkenntnis richten. Wir haben von Anfang an Ordnungsmechanismen: die Kategorien des Verstandes und die Anschauungsformen Raum und Zeit der Sinnlichkeit.

Kants Erkenntnistheorie vereint beide: Alle Erkenntnis hebt mit der Erfahrung an, entspringt ihr aber nicht gänzlich. Sinnliche Wahrnehmung ist die Voraussetzung für Erkenntnis, aber erst die Wechselwirkung von Subjekt und Objekt ermöglicht sie.

Die Sinnlichkeit empfängt Daten und ordnet sie durch Raum und Zeit (1. Ordnung). Der Verstand strukturiert sie dann durch Kategorien wie Kausalität, Quantität und Qualität (2. Ordnung).

Kants Revolution: Erkenntnis ist ein aktiver Prozess, bei dem das Subjekt die Objektdaten durch seine eigenen Formen strukturiert!

Folge: Erkenntnis ist nicht absolut sicher, sondern immer durch unsere menschlichen Erkenntnisformen geprägt.

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Kants Ordnungsmechanismen - Raum, Zeit und Kategorien

Kant identifiziert die a priori gegebenen Strukturen, die unsere Erkenntnis formen. Raum und Zeit sind reine Anschauungsformen - wir können uns alle Gegenstände wegdenken, aber niemals Raum und Zeit selbst. Sie ermöglichen erst räumliche und zeitliche Erfahrung.

Die reinen Verstandesformen (Kategorien) gliedern sich in vier Gruppen:

Quantität ordnet nach Einheit/Vielheit (ein Sandhaufen vs. viele Sandkörner). Qualität spricht Eigenschaften zu (Bejahung) oder ab (Verneinung). Relation stellt Verbindungen her, besonders Kausalität UrsacheWirkungUrsache-Wirkung. Modalität denkt Gegenstände als möglich, wirklich oder notwendig.

Diese Kategorien sind konstitutiv für Begriffsbildung - die gleiche Anschauung ergibt je nach Kategorie verschiedene Begriffe.

Zusammenfassung: Erkenntnis = Zusammenspiel aus a posteriori und a priori Elementen. Die Sinnlichkeit empfängt Daten und ordnet sie räumlich-zeitlich. Der Verstand strukturiert sie durch Kategorien.

Kants geniale Einsicht: Erkenntnis ist ein aktiver Konstruktionsprozess, bei dem Objektdaten mehrfach durch subjektive Formen strukturiert werden - und trotzdem objektiv gültig bleiben!

So löst Kant das Grundproblem der Erkenntnistheorie: Wie ist sichere Erkenntnis möglich, obwohl sie sowohl von der Erfahrung als auch von unserem Verstand abhängt?

Wir dachten schon, du fragst nie...

Was ist der Knowunity KI-Begleiter?

Unser KI-Begleiter ist ein speziell für Schüler entwickeltes KI-Tool, das mehr als nur Antworten bietet. Basierend auf Millionen von Knowunity-Inhalten liefert er relevante Informationen, personalisierte Lernpläne, Quizze und Inhalte direkt im Chat und passt sich deinem individuellen Lernweg an.

Wo kann ich die Knowunity-App herunterladen?

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4.6/5

App Store

4.7/5

Google Play

Die App ist sehr einfach zu bedienen und gut gestaltet. Ich habe bisher alles gefunden, wonach ich gesucht habe, und konnte viel aus den Präsentationen lernen! Ich werde die App definitiv für ein Schulprojekt nutzen! Und natürlich hilft sie auch sehr als Inspiration.

Stefan S

iOS-Nutzer

Diese App ist wirklich super. Es gibt so viele Lernzettel und Hilfen [...]. Mein Problemfach ist zum Beispiel Französisch und die App hat so viele Möglichkeiten zur Hilfe. Dank dieser App habe ich mich in Französisch verbessert. Ich würde sie jedem empfehlen.

Samantha Klich

Android-Nutzerin

Wow, ich bin wirklich begeistert. Ich habe die App einfach mal ausprobiert, weil ich sie schon oft beworben gesehen habe und war absolut beeindruckt. Diese App ist DIE HILFE, die man für die Schule braucht und vor allem bietet sie so viele Dinge wie Übungen und Lernzettel, die mir persönlich SEHR geholfen haben.

Anna

iOS-Nutzerin

Beste App der Welt! Keine Worte, weil sie einfach zu gut ist

Thomas R

iOS-Nutzer

Einfach genial. Lässt mich 10x besser lernen, diese App ist eine glatte 10/10. Ich empfehle sie jedem. Ich kann Lernzettel anschauen und suchen. Ich kann sie im Fachordner speichern. Ich kann sie jederzeit wiederholen, wenn ich zurückkomme. Wenn du diese App noch nicht ausprobiert hast, verpasst du wirklich was.

Basil

Android-Nutzer

Diese App hat mich so viel selbstbewusster in meiner Klausurvorbereitung gemacht, nicht nur durch die Stärkung meines Selbstvertrauens durch die Features, die es dir ermöglichen, dich mit anderen zu vernetzen und dich weniger allein zu fühlen, sondern auch durch die Art, wie die App selbst darauf ausgerichtet ist, dass du dich besser fühlst. Sie ist einfach zu bedienen, macht Spaß und hilft jedem, der in irgendeiner Weise Schwierigkeiten hat.

David K

iOS-Nutzer

Die App ist einfach super! Ich muss nur das Thema in die Suche eingeben und bekomme sofort eine Antwort. Ich muss nicht mehr 10 YouTube-Videos schauen, um etwas zu verstehen, und spare dadurch richtig viel Zeit. Sehr empfehlenswert!

Sudenaz Ocak

Android-Nutzerin

In der Schule war ich echt schlecht in Mathe, aber dank der App bin ich jetzt besser geworden. Ich bin so dankbar, dass ihr die App gemacht habt.

Greenlight Bonnie

Android-Nutzerin

sehr zuverlässige App, um deine Ideen in Mathe, Englisch und anderen verwandten Themen zu verbessern. bitte nutze diese App, wenn du in bestimmten Bereichen Schwierigkeiten hast, diese App ist dafür der Schlüssel. wünschte, ich hätte früher eine Bewertung geschrieben. und sie ist auch kostenlos, also mach dir darüber keine Sorgen.

Rohan U

Android-Nutzer

Ich weiß, dass viele Apps gefälschte Accounts nutzen, um ihre Bewertungen zu pushen, aber diese App verdient das alles. Ursprünglich hatte ich eine 4 in meinen Englisch-Klausuren und dieses Mal habe ich eine 2 bekommen. Ich wusste erst drei Tage vor der Klausur von dieser App und sie hat mir SEHR geholfen. Bitte vertrau mir wirklich und nutze sie, denn ich bin sicher, dass auch du Fortschritte sehen wirst.

Xander S

iOS-Nutzer

DIE QUIZZE UND KARTEIKARTEN SIND SO NÜTZLICH UND ICH LIEBE Knowunity KI. ES IST AUCH BUCHSTÄBLICH WIE CHATGPT ABER SCHLAUER!! HAT MIR AUCH BEI MEINEN MASCARA-PROBLEMEN GEHOLFEN!! SOWIE BEI MEINEN ECHTEN FÄCHERN! NATÜRLICH 😍😁😲🤑💗✨🎀😮

Elisha

iOS-Nutzer

Diese App ist echt der Hammer. Ich finde Lernen so langweilig, aber diese App macht es so einfach, alles zu organisieren und dann kannst du die kostenlose KI bitten, dich abzufragen, so gut, und du kannst einfach deine eigenen Sachen hochladen. sehr empfehlenswert als jemand, der gerade Probeklausuren schreibt

Paul T

iOS-Nutzer

Die App ist sehr einfach zu bedienen und gut gestaltet. Ich habe bisher alles gefunden, wonach ich gesucht habe, und konnte viel aus den Präsentationen lernen! Ich werde die App definitiv für ein Schulprojekt nutzen! Und natürlich hilft sie auch sehr als Inspiration.

Stefan S

iOS-Nutzer

Diese App ist wirklich super. Es gibt so viele Lernzettel und Hilfen [...]. Mein Problemfach ist zum Beispiel Französisch und die App hat so viele Möglichkeiten zur Hilfe. Dank dieser App habe ich mich in Französisch verbessert. Ich würde sie jedem empfehlen.

Samantha Klich

Android-Nutzerin

Wow, ich bin wirklich begeistert. Ich habe die App einfach mal ausprobiert, weil ich sie schon oft beworben gesehen habe und war absolut beeindruckt. Diese App ist DIE HILFE, die man für die Schule braucht und vor allem bietet sie so viele Dinge wie Übungen und Lernzettel, die mir persönlich SEHR geholfen haben.

Anna

iOS-Nutzerin

Beste App der Welt! Keine Worte, weil sie einfach zu gut ist

Thomas R

iOS-Nutzer

Einfach genial. Lässt mich 10x besser lernen, diese App ist eine glatte 10/10. Ich empfehle sie jedem. Ich kann Lernzettel anschauen und suchen. Ich kann sie im Fachordner speichern. Ich kann sie jederzeit wiederholen, wenn ich zurückkomme. Wenn du diese App noch nicht ausprobiert hast, verpasst du wirklich was.

Basil

Android-Nutzer

Diese App hat mich so viel selbstbewusster in meiner Klausurvorbereitung gemacht, nicht nur durch die Stärkung meines Selbstvertrauens durch die Features, die es dir ermöglichen, dich mit anderen zu vernetzen und dich weniger allein zu fühlen, sondern auch durch die Art, wie die App selbst darauf ausgerichtet ist, dass du dich besser fühlst. Sie ist einfach zu bedienen, macht Spaß und hilft jedem, der in irgendeiner Weise Schwierigkeiten hat.

David K

iOS-Nutzer

Die App ist einfach super! Ich muss nur das Thema in die Suche eingeben und bekomme sofort eine Antwort. Ich muss nicht mehr 10 YouTube-Videos schauen, um etwas zu verstehen, und spare dadurch richtig viel Zeit. Sehr empfehlenswert!

Sudenaz Ocak

Android-Nutzerin

In der Schule war ich echt schlecht in Mathe, aber dank der App bin ich jetzt besser geworden. Ich bin so dankbar, dass ihr die App gemacht habt.

Greenlight Bonnie

Android-Nutzerin

sehr zuverlässige App, um deine Ideen in Mathe, Englisch und anderen verwandten Themen zu verbessern. bitte nutze diese App, wenn du in bestimmten Bereichen Schwierigkeiten hast, diese App ist dafür der Schlüssel. wünschte, ich hätte früher eine Bewertung geschrieben. und sie ist auch kostenlos, also mach dir darüber keine Sorgen.

Rohan U

Android-Nutzer

Ich weiß, dass viele Apps gefälschte Accounts nutzen, um ihre Bewertungen zu pushen, aber diese App verdient das alles. Ursprünglich hatte ich eine 4 in meinen Englisch-Klausuren und dieses Mal habe ich eine 2 bekommen. Ich wusste erst drei Tage vor der Klausur von dieser App und sie hat mir SEHR geholfen. Bitte vertrau mir wirklich und nutze sie, denn ich bin sicher, dass auch du Fortschritte sehen wirst.

Xander S

iOS-Nutzer

DIE QUIZZE UND KARTEIKARTEN SIND SO NÜTZLICH UND ICH LIEBE Knowunity KI. ES IST AUCH BUCHSTÄBLICH WIE CHATGPT ABER SCHLAUER!! HAT MIR AUCH BEI MEINEN MASCARA-PROBLEMEN GEHOLFEN!! SOWIE BEI MEINEN ECHTEN FÄCHERN! NATÜRLICH 😍😁😲🤑💗✨🎀😮

Elisha

iOS-Nutzer

Diese App ist echt der Hammer. Ich finde Lernen so langweilig, aber diese App macht es so einfach, alles zu organisieren und dann kannst du die kostenlose KI bitten, dich abzufragen, so gut, und du kannst einfach deine eigenen Sachen hochladen. sehr empfehlenswert als jemand, der gerade Probeklausuren schreibt

Paul T

iOS-Nutzer