Der waagerechte Wurf - Grundlagen
Beim waagerechten Wurf wirfst du einen Gegenstand parallel zum Boden weg. Das Geniale daran: Du kannst diese Bewegung in zwei getrennte Teile aufteilen, die sich nicht gegenseitig beeinflussen.
In x-Richtung (horizontal) bewegt sich der Ball gleichförmig weiter: x = v₀ · t. Hier wirkt keine Beschleunigung - der Ball behält seine Anfangsgeschwindigkeit bei.
In y-Richtung (vertikal) zieht die Schwerkraft den Ball nach unten: y = -½g · t². Das ist wie beim freien Fall - der Ball wird immer schneller nach unten.
Merktipp: Die beiden Bewegungen laufen völlig unabhängig voneinander ab! Das nennt man das Superpositionsprinzip.
Wenn du beide Bewegungen kombinierst, erhältst du die Bahnkurve: y = -½g². Das ergibt eine nach unten geöffnete Parabel. Mit dieser Formel kannst du für jeden x-Wert die entsprechende Höhe y berechnen.




