Halbleiter und Dotierung verstehen
Stell dir vor, du könntest die Leitfähigkeit von Materialien nach Belieben verändern - genau das passiert bei Halbleitern wie Silicium! Diese befinden sich zwischen Leitern und Isolatoren und werden leitfähiger, wenn man sie erwärmt.
Silicium hat vier Außenelektronen und bildet dadurch stabile Kristallgitter. Beim Erwärmen brechen Bindungen auf und es entstehen freie Elektronen und Löcher (positiv geladene Stellen). Diese Eigenleitung ist aber ziemlich schwach.
Hier kommt die Dotierung ins Spiel! Bei der N-Dotierung fügt man Phosphor hinzu, das fünf Außenelektronen hat - eines bleibt übrig und wandert frei herum. Mehr freie Elektronen bedeuten bessere Leitfähigkeit.
Die P-Dotierung funktioniert umgekehrt: Man fügt Bor mit nur drei Außenelektronen hinzu. Dadurch entstehen zusätzliche Löcher, in die andere Elektronen "hineinfallen" können und dabei ständig in Bewegung sind.
Merktipp: N = Negativ (mehr Elektronen), P = Positiv (mehr Löcher)



