Der Konjunkturzyklus verstehen
Die Wirtschaft schläft nie - sie durchläuft ständige Konjunkturzyklen! Im Aufschwung steigt die Güternachfrage, Produktionskapazitäten werden ausgelastet, die Arbeitslosigkeit sinkt. Positive Stimmung macht sich breit, Preise steigen leicht.
Der Boom ist der Höhepunkt: Vollbeschäftigung, maximale Kapazitätsauslastung, aber auch steigende Löhne, Zinsen und Güterpreise. Was rauf geht, kommt auch wieder runter - die Rezession bringt sinkende Nachfrage, weniger Investitionen und steigende Arbeitslosigkeit.
In der Depression erreicht die Krise ihren Tiefpunkt: Minimal ausgelastete Produktionskapazitäten, kaum Investitionen, sinkende Preise. Doch nach jedem Tal kommt ein neuer Berg - der Zyklus beginnt von neuem.
Wichtig: Diese Zyklen sind normal und vorhersagbar - kluge Wirtschaftspolitik versucht, die Ausschläge zu dämpfen, nicht sie zu verhindern!