Geschichte der EU
Die Europäische Union begann 1952 mit der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS), die einen zollfreien Zugang zu diesen Rohstoffen sicherte. Die sechs Gründungsstaaten waren Italien, Frankreich, Belgien, Niederlande, BRD und Luxemburg.
1957 folgten die Römischen Verträge mit der Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) und der Europäischen Atomgemeinschaft (EURATOM). Ein wichtiger Schritt war 1992 der Vertrag von Maastricht, der die Europäische Union offiziell gründete.
In den folgenden Jahren kamen weitere Meilensteine: Das Schengen-Abkommen (1995) für kontrollfreie Grenzen, die Euro-Einführung und die Osterweiterung (2004), die zehn neue Mitgliedsstaaten brachte. Aktuell besteht die EU aus 27 Mitgliedsstaaten, nachdem Großbritannien 2020 mit dem Brexit austrat.
💡 Der Weg zur heutigen EU war ein schrittweiser Prozess, bei dem die Integration immer tiefer wurde - von der reinen Wirtschaftsgemeinschaft zu einer politischen Union mit gemeinsamer Währung und offenen Grenzen.











