Grundannahmen und Menschenbild des Behaviorismus
Der Behaviorismus betrachtet den Menschen als "Black Box" - nur das, was reingeht (Input) und rauskommt (Output) zählt. Innere Gedanken oder Gefühle werden komplett ignoriert, weil sie nicht messbar sind.
Die Grundidee ist simpel: Alles Verhalten ist erlernt und kann deshalb auch wieder verlernt werden. Behavioristen glauben fest daran, dass die Umwelt uns komplett formt - wir kommen als "unbeschriebenes Blatt" (Tabula rasa) zur Welt.
Das macht Behavioristen zu echten pädagogischen Optimisten: Wenn alles erlernbar ist, kann auch jeder Mensch durch die richtige Umgebung und Erziehung geformt werden. Das Ziel ist klar - Verhalten vorhersagen und kontrollieren zu können.
Merke dir: Im Behaviorismus ist der Mensch wie ein Computer - externe Reize sind der Input, Verhalten ist der Output. Was dazwischen passiert, interessiert nicht.

































